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Keine Hetze gegen Griechen

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Beleidigende und hetzerische Äusserungen über das griechische Volk in Deutschland haben im Zusammenhang mit der Finanzkrise dramatisch zugenommen. Sie erfuhren in der Äusserung des Bundestagsabgeordneten und CDU Landeschefs von Baden-Württtemberg Thomas Strobl (CDU) im Heute-Journal vom 13.07.2015 ihren vorläufigen Höhepunkt.

Wörtlich sagte Strobl: “Der Grieche hat jetzt lange genug genervt.”

Thomas Strobl ist nicht irgendwer. Er ist stellvertretender Vorsitzender der CDU Deutschland und stellvertretender Chef der CDU/CSU Bundestagsfraktion.

Als in Athen aufgewachsener Deutscher mit griechischem Vater finde ich diese Art der pauschalen Hetze gegen das griechische Volk auf höchster politischer Ebene unerträglich.  

Wir müssen uns gemeinsam dagegen wehren. Unabhängig von unserer persönlichen politischen Einstellung zur Finanzkrise sollten sich unsere Völker nicht gegeneinander aufhetzen lassen.

Ich fordere von Thomas Strobl daher eine Rücknahme seiner pauschalen Äußerung gegen “den Griechen” und eine Entschuldigung.

Zum Initiator

Prof. Dr. Alexandros Stamatakis ist in Athen aufgewachsen. Er studierte und promovierte sich im Fach Informatik an der TU München mit Studienaufenthalten in Lyon, Paris, Athen und Madrid. Gegenwärtig leitet er die Forschungsgruppe wissenschaftliches Rechnen am Heidelberger Institut für Theoretische Studien. Gleichzeitig ist er Professor für Informatik am Karlsruher Institut für Technologie sowie Inhaber einer Honorarprofessur (adjunct professorship) am Institut für Ökologie und Evolutionsbiologie an der University von Arizona in Tucson (USA).

English version



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