Petition richtet sich an Deutsche Bahn AG Konzernleitung Vorstandschef Herrn Richard Lutz und an 1 mehr

Kein Stuttgart21 in Hamburg-Altona

0

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 1.000.

Kein Stuttgart 21 in Hamburg Altona

Wir sind eine Initiative aktiver Bürger Hamburgs, die sich gegen die von der DB AG in Zusammenarbeit mit dem 1. Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg betriebene Schließung des Fern- und Regionalbahnhofs Altona und seine Verlagerung nach Diebsteich wendet.
Wer den Bahnhof Altona zum Diebsteich verlegt, bringt das Verkehrschaos in den Hauptbahnhof! Schon heute weiß jeder, wie der Hauptbahnhof Hamburg aus den Nähten platzt.

Die DB AG betreibt die Bahnhofsschließung, weil sie die fällige Erneuerung von Brücken, Gleisen, Weichen und Signalanlagen im bestehenden Bahnhof weitgehend aus eigenen Mitteln hätte zahlen müssen, während sie für Verlagerung und Neubau des Bahnhofs nahezu vollständig auf Bundes- (=Steuerzahler-) Mittel in Höhe von mindestens EUR 360 Mio. zugreifen kann. Die Stadt kauft nicht nur die Grundstücke von der Bahn, sondern übernimmt auch noch die Kosten für den Abriss der alten Bahnanlagen und die Dekontaminierung des Bodens. Zusätzlich hat die Stadt noch die Kosten für die verkehrsmäßige Erschließung des neuen Bahnhofsstandortes zu tragen. Stadt und DB AG halten alle Kostenschätzungen unter Verschluss, sie seien nicht Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens. Wir befürchten, dass nach den Erfahrungen von Stuttgart 21, sich die Gesamtkosten inklusive der zu erwartenden Kostensteigerungen und durch Zeitverzögerungen auf bis zu 1 Mrd. EUR belaufen können.

Die Bahnhofsschließung trifft insbesondere

- die Bürger Altonas, denen der ideal zwischen zwei Einkaufsstraßen fußläufig
eingebettete Bahnhof weggenommen werden soll;
- Pendler und Fernzugreisende wegen zu erwartender Fahrtzeitverlängerungen;
- Mobilitätseingeschränkte, ältere Bürger, Radler und Mütter mit Kinderwagen, die
den einzigen ohne Treppen und Fahrstühle von der Straße aus zugänglichen Fern- und
Regionalbahnhof Hamburgs verlieren;
- die Dienstleister und Geschäftsleute im Bahnhofsumfeld, da rd. 30.000
Fahrgäste/Tag wegfallen, was zu Umsatzeinbußen führt;
- ankommende Reisende landen im Niemandsland und nicht im Geschäftszentrum von
Altona;
- die Einwohner des gesamten Hamburger Westens, die heute mit der S1 zum Bahnhof
Altona fahren, werden ihren direkten S-Bahnanschluss zum Fernbahnhof verlieren
und sich im ohnehin überfüllten Hauptbahnhof drängeln;
- Kunden der Autoreisezüge, da die Verladeanlagen ohne Ersatz geschlossen werden
sollen.

Die Bürgerinitiative fordert stattdessen von der DB AG und der Freien und Hansestadt Hamburg:
- Modernisierung des jetzigen Bahnhofs Altona mit einer Anpassung des Gleisvorfeldes, um den
ausdrücklich erwünschten Wohnungsbau auf den freiwerdenden Flächen so schnell wie möglich
zu realisieren;
- Durchführung einer transparenten Abwägung der Varianten unter Offenlegung aller
verwendeten Daten/Annahmen und Kosten;
- breite Beteiligung der betroffenen Bürger am Planverfahren;
- Einstellung aller Vorarbeiten zur Bahnhofsverlagerung bis die Ergebnisse der Kosten-Nutzen-
Rechnung vorliegen.

Unterstützen Sie die an den 1. Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg und an Bahnchef Lutz gerichteten Forderungen der Bürgerinitiative: „Prellbock-Altona, Unser Bahnhof bleibt wo er ist“. www.prellbock-altona.de

Diese Petition wird versendet an:
  • Deutsche Bahn AG Konzernleitung
    Vorstandschef Herrn Richard Lutz
  • Frau Carola Veit, Bürgerschaftspräsidentin
    Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg


    Prellbock Altona startete diese Petition mit einer einzelnen Unterschrift und hat nun 764 Unterstützer/innen. Starten Sie heute eine Petition, um sich für Ihr Anliegen einzusetzen.




    Heute: Prellbock Altona verlässt sich auf Sie

    Prellbock Altona benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Kein Stuttgart21 in Hamburg-Altona”. Jetzt machen Sie Prellbock Altona und 763 Unterstützer/innen mit.