Verifizierter Erfolg

Kein Kiesabbau im Landschaftsschutzgebiet

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Sehr geehrter Herr Landrat Dr. Rolf-Oliver Schwemer!

Wir halten die Vorgehensweise im Verfahren zur Entlassung der Fläche aus dem Landschaftsschutz für nicht rechtmäßig und bitten den Kreis Rendsburg-Eckernförde, das Entlassungsverfahren unverzüglich einzustellen.

Die Abtrennung des Entlassungsverfahrens von dem im Zusammenhang stehenden Planfeststellungsverfahren und eine Entlassung der Fläche aus dem Landschaftsschutz sind aus rechtlichen, landesplanerischen und naturschutzrechtlichen Gründen nicht möglich.

Wir wehren uns gegen eine weitere Auskiesung der dafür vorgesehenen Fläche, die erst im Jahre 2006 unter Landschaftsschutz gestellt wurde. Diese Fläche ist bei den landesplanerischen Vorgaben für den Rohstoffabbau nicht vorgesehen.

Aus dem Text der LSG-Verordnung geht unmissverständlich hervor, dass der Verordnungsgeber im öffentlichen Interesse einen Kiesabbau in dessen Geltungsbereich aus Gründen des Natur-, Landschaftsschutz und Geotopschutz und des Schutzes des FFH-Gebietes untersagt. Jedweder Kiesabbau in diesem Schutzgebiet wurde verboten, da ein solcher Natur, Landschaftsbild und Geotope zerstören würde und das Fauna-Flora-Habitat (FFH) -erheblich beeinträchtigen könnte

Jahrelang leben wir mit diesem Umfeld, mit Staub und Lärm auf der linken Seite der L 318 von Bordesholm aus kommend. Wir protestieren gegen die Genehmigung für eine weitere Abbaustelle. Mit der Baustoffrecyclinganlage und -deponie müssen wir langfristig leben. Ein weiteres Abbaugebiet ist nicht förderlich und kann regional nicht vertreten werden. Der Ausbeutung von Natur und Landschaft muss Einhalt geboten werden, um noch eine lebenswerte Perspektive auch für unsere Kinder zu haben.



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