Kein Kahlschlag in der Wuhlheide für Straßenneubau: TVO stoppen, Nahverkehr ausbauen!

Kein Kahlschlag in der Wuhlheide für Straßenneubau: TVO stoppen, Nahverkehr ausbauen!

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Bei 5.000 Unterschriften wird die Petition mit höherer Wahrscheinlichkeit von den lokalen Medien aufgegriffen!

Julia Opitz hat diese Petition an Regine Günther (Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz des Landes Berlin) gestartet.

Ich lebe seit zwei Jahren in Adlershof und bin häufig und gern in der Wuhlheide, um mich zu entspannen und die Ruhe und Abgeschiedenheit in dem riesigen Waldgebiet zu genießen. Umso schockierter war ich, als ich erfuhr, dass die Idylle in der Wuhlheide bedroht ist. Denn für die geplante Schnellstraße TVO (Tangentiale Verbindung Ost) müssten erhebliche Teile der Wuhlheide abgeholzt werden. 

Während dem Autoverkehr damit wieder einmal zu Lasten anderer Verkehrsteilnehmer der rote Teppich ausgerollt wird, verstauben die Pläne für den Ausbau des ÖPNV weiterhin in der Schublade. Die Verkehrswende aber bräuchte einen klaren Kurswechsel zugunsten des ÖPNV-Ausbaus. Deshalb fordere ich die Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz auf:

TVO stoppen, Nahverkehr ausbauen!

Erst, wenn sich nach Inbetriebnahme neuer ÖPNV-Trassen herausstellt, dass diese nicht ausreichen, um den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren, sollte über die Erweiterung des Straßennetzes nachgedacht werden. Dann aber sollte eine umweltschonendere Variante gewählt werden. Die TVO darf in ihrer jetzt geplanten Variante auf keinen Fall gebaut werden, denn sie ist ökologisch unverantwortlich. Die dafür nötige Abholzung von 14,6 Hektar in der Wuhlheide  wäre der größte Waldverlust in Berlin seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Das ist in einer Stadt, die den Klimanotstand ausgerufen hat, nicht akzeptabel.

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