Kein Donaulied am Straubinger Gäubodenvolksfest!

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Das Donaulied ist ein deutsches Volkslied, das in der heute gesungenen Fassung in Bierzelten, in denen es seit den 1990er Jahren gesungen wird, unter anderem folgende Zeilen enthält:

„Einst ging ich am Strande der Donau entlang Ohohoh, olalala
Ein schlafendes Mädel am Ufer ich fand Ohohoh, olalala

Sie hatte die Beine weit von sich gestreckt Ohohoh olalala
Ihr schneeweiser Busen war halb nur bedeckt Ohohoh olalala

Ich machte mich über die Schlafende her Ohohoh olalala
Man hörte das Rauschen der Donau nicht mehr Ohohoh olalala“

Diese und weitere Zeilen beschreiben explizit, wie ein Mann eine schlafende Frau vergewaltigt. Der Text ist nicht nur sexistisch, sondern verherrlicht auch eine Sexualstraftat. Er glorifiziert die Vergewaltigung und die Sterilisierung der Frau als willenloses Sexobjekt und vermittelt ein Weltbild, welches sexuelle Gewaltfantasien gegen Frauen normalisiert. 

Auch wenn 2020 das Straubinger Gäubodenvolksfests entfällt, sollte dieses Lied mit diesem Text unter keinen Umständen mehr in den Festzelten des Straubinger Gäubodenvolksfests gespielt werden.

Wir stehen für eine tolerante Gesellschaft und wollen derartig gewaltverherrlichenden und sexistischen Liedtexten keinen Raum geben.

Danke, für deine Unterstützung!