Jurastudium retten - Arbeitsgemeinschaften erhalten

Jurastudium retten - Arbeitsgemeinschaften erhalten

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Bei 1.500 Unterschriften wird die Petition mit höherer Wahrscheinlichkeit von den lokalen Medien aufgegriffen!

D N hat diese Petition an Katharina Fegebank (Senatorin für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke) und gestartet.

Nach einer Reihe unerfreulicher Vorstöße und Entwicklungen im Bereich des rechtswissenschaftlichen Studiums sind viele Studierende zu Recht entsetzt, dass nun auch die Arbeitsgemeinschaften im Hauptstudium ersatzlos gestrichen und diejenigen des Grundstudiums in ihrer Teilnehmerzahl auf bis zu 40 Personen vergrößert werden sollen. 

Die Arbeitsgemeinschaften machen dabei für viele gerade das Studium aus. In ihnen wird abseits der großen Vorlesungen in kleiner Zusammensetzung die Arbeit am Fall ermöglicht - die Anwendung des Erlernten in der Form, wie es schließlich auch in den Prüfungen abgefragt wird. Die AGs sind also nicht nur fachlich wichtig, Lernmaterial zur Verfügung zu stellen oder die Studierenden methodisch „abzuholen“, sondern ermöglichen auch einen persönlicheren Austausch in der Anonymität des Massenstudiengangs Jura. 

Anstatt ein entsprechendes Angebot an der staatlichen Uni wahrnehmen zu können, sind die Studierenden hinsichtlich ihres Studienerfolges über die eigentliche studentische „Unabhängigkeit“ hinaus nun völlig auf sich allein gestellt - oder auf kommerzielle Repetitoren angewiesen, die viele nur schwer finanzieren können. 

Umso schwerer wiegt die Maßnahme in den jetzigen Zeiten, in denen der Zugang zu Lehrbüchern und Ausbildungsliteratur erschwert ist und viele mit Ängsten auch abseits des Studiums zu kämpfen haben. 

Warum ausgerechnet an einer sogenannten „Exzellenzuniversität“ am „Rechtsstandort Hamburg“ mit der „Ausbildungsoffensive“ der Justizsenatorin eine solche Maßnahme beschlossen werden muss - ohne dass den Studierenden hierfür die „Abwägung zwischen allen denkbaren Modellen“ überhaupt näher dargelegt würde - kann nicht ernsthaft auf Zuspruch stoßen. Wir setzen uns insofern für den Erhalt des bisherigen Ausbildungsangebotes ein und möchten die Zuständigen nachdrücklich dazu auffordern, ihre Entscheidung(en) noch einmal kritisch zu überdenken. 

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