Petition für den Erhalt der Lufthansa Private-Onto-Label

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Frankfurt, den 16. Oktober 2020


Petition für den Erhalt der Lufthansa Private-Onto Label

Im Rahmen von New Tomorrow wurde entschieden, das Private-Onto Label nicht mehr zur Verfügung zu stellen. Dies wird mit Einsparungen von Kosten im 6-stelligen Bereich begründet, die durch die Auslieferung von verspäteten Gepäckstücken entstanden sind. Diese Einsparungen sind unserer Ansicht nach, im aktuellen Flugbetrieb, wahrscheinlich nicht zu erreichen.


Die Abschaffung dieses Durchcheck-Labels ist aber ein extremer Einschnitt für alle mit dem Flieger anreisenden Kollegen.


Die Zeit, nach der oftmals schon sehr langen On-Duty-Flugzeit, die zum erneuten Einchecken des Koffers benötigt wird, verlängert sich um mindestens 1 Stunde. Vor allem in München, wo das Terminal nicht zu Fuß zu erreichen ist, wird der Zeitaufwand bei deutlich mehr als einer Stunde liegen. Gerade abends wird dann oftmals ein Hotel benötigt, da die Zeit nicht ausreicht, den Koffer wieder neu einzuchecken. Für alle Kollegen, die ihren Arbeitsweg mit einem Flieger zurücklegen, bedeutet diese Maßnahme, einen deutlichen Mehraufwand an Zeit und Geld! Zudem wurde beschlossen, einen Teil der A350 Flotte von München nach Frankfurt zu verlagern und mit Münchner Kabinen- und Cockpitcrews zu bereedern, was zu einem grossen Mehrbedarf an Durchcheck-Labels führen wird.


Selbstverständlich haben wir als CU / IGL volles Verständnis dafür, dass die Deutsche Lufthansa in der schwersten Krise ihres Bestehens alle Ausgaben auf das genaueste überprüft, um Kosten zu sparen. Doch bitten wir in diesem Fall die Alternativen zu bedenken.


Wir, die CU / IGL plädieren für die Beibehaltung der Private-Onto-Labels bei gleichzeitigem freiwilligem Verzicht auf Nachlieferung verspäteter Gepäckstücke an die Privatadresse (bei Nutzung dieser Labels für den Zeitraum der Krise). Wir glauben, dass es die Motivation der Mitarbeiter deutlich erhöht und vor allem die Folgekosten der Einsparung der Labels reduziert. Die Folgen des Wegfalls dieser Label wären z. B. Abnahme des Handgepäcks am Gate mit zusätzlichen Handlingkosten, weitere Kosten für den Druck eines neuen Labels statt eines einzigen Onto Label am Ausgangsflughafen, des Weiteren Reduzierung der Einnahmen durch ID Tickets, da viele Shuttler auf die Bahn ausweichen werden.
Daher starten wir, die CU - CABIN UNION, hiermit diese Petition zum Erhalt der Private-Onto Label! Von Kollegen - für Kollegen!

Eure CU