Pflege ist MehrWert! Für bessere Arbeitsbedingungen und fairen Lohn in den KABEG Spitälern

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Andrea Klemensek
3 years ago
ich diese Forderungen ganz und voll unterstütze

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Sabrina Krusch
3 years ago
pflege zum Lauf des Lebens gehört und es uns alle betrifft!

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MANUEL Klade
3 years ago
Das gilt aber nur für Kabeg Angestellte, aber nicht für Personal von Sub Firmen z.b. Küche Wolfsberg

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Anita Kanitz
3 years ago
Niedrige Löhne bedeuten niedrige Renten. Wer in Deutschland arm ist, hat weniger als 917 Euro im Monat. So hoch ist derzeit die so genannte Armutsgefährdungsschwelle. Unter dieser Schwelle findet man besonders häufig Arbeitslose und Alleinerziehende. Aber auch eine dritte Gruppe ist immer öfter betroffen: Viele Rentner leben in Deutschland an der Armutsgrenze, das zeigen aktuelle Zahlen.
Ein kaputter Kühlschrank wäre ein wahres Drama! Eine Tasse Cappuccino im Café – unerschwinglich...

Laut Statistischem Bundesamt waren im vergangenen Jahr 14,4 Prozent der über 65-Jährigen arm. Bei den Rentnern sind es sogar 15,6 Prozent. Und das ist ein Problem, sagt Johannes Geyer, Sozialexperte vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW): "Wer am Ende des Lebens arm ist, kann selbst an seiner Situation nicht mehr viel ändern. Und selbst wenn die Quote bei den Älteren im Vergleich zu Alleinerziehenden nicht mal halb so hoch ist, bedeutet es trotzdem, dass da jemand nicht mehr um die Runden kommt."
Das sieht auch Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes so: "Da braucht nur mal ein Kühlschrank kaputtgehen. Aber auch für Vergnügen reicht das Geld nicht. Kein Kaffee und Kuchen, kein Theater, keine Weihnachtsgeschenke für die Enkelkinder."

Ein Berufssoldat bekommt im hohen Alter im Schnitt eine Pension von monatlich 2900 Euro. Davon können andere Rentner nur träumen. Dicke Pensionen sind bei Staatsdienern keine Seltenheit. FOCUS Online zeigt, was Postbeamte, Polizisten und Richter im hohen Alter beziehen.

Pensionäre haben es in Deutschland besser. Das belegen aktuelle Zahlen. Wer 45 Jahre lang den deutschen Durchschnittslohn verdient, bekommt später nur 1300 Euro Rente. Ein Berufssoldat, der ein ähnliches Einkommen hat, darf mit 2900 Euro rechnen. Kein Einzelfall.

Insgesamt erhalten derzeit rund 1,4 Millionen Beamte auf Bundes- und Länderebene eine Pension. Im Schnitt bekommt jeder von ihnen eine Durchschnittspension von 2940 Euro brutto. Diese Zahlen gehen aus einer Antwort der Bundesregierung an die Fraktion "die Linke" hervor.

Doch wie hoch fallen die Pensionen für Richter, Lehrer, Postbeamte oder Polizisten aus? Aus der gleichen Antwort der Bundesregierung geht hervor:

Die durchschnittliche Pension von Lehrern beträgt auf Länderebene brutto 2970 Euro. Das ist sogar etwas mehr als bei den Richtern, die im Schnitt auf 2940 Euro kommen. Beamte der Deutschen Bahn erhalten 2150 Euro und liegen damit auf einem ähnlichen Niveau wie Ärzte an staatlichen Kliniken, die auf 2100 Euro kommen.

Bei den genannten Zahlen handelt es sich um Durchschnittwerte. Je nach Qualifikation können Beamte noch mit deutlich höheren Pensionen rechnen, wie Zahlen des Statistischen Bundesamts für 2014 zeigen.

Dort kommt zum Beispiel ein Postbeamter, der im gehobenen Dienst in die Besoldungsgruppe A11 eingeteilt war, im besten Fall (Stufe 8) auf eine Pension von brutto 3200 Euro. Allerdings muss dieser Beamte dafür in seiner Laufbahn aufgestiegen sein: Vom Schalterdienst samt Briefmarken-Stempeln zum Leiter einer größeren Filialgruppe.
2 Jahre alt, keine zwei Jahre im Dienst und schon eine Pension von 199.000 Euro pro Jahr: Als Christian Wulff (CDU) im Februar 2012 von seinem Amt als Bundespräsident zurücktritt, erregt das die Gemüter. Wenigstens auf Büro, Dienstwagen und Mitarbeiter solle er verzichten, forderte der damalige SPD-Fraktionschef und jetzige Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Das tat Wulff nicht. Stattdessen verlangte er die gleiche Behandlung wie seine Vorgänger.

Die ist durchaus fürstlich: Denn Amtsträger müssen nicht selbst für ihr Alter vorsorgen und erhalten dennoch meist üppige Altersbezüge. Geregelt wird die Altersversorgung von Bundespräsidenten in einem eigenen Gesetz. Demnach verdient der erste Mann im Staat zehn Neuntel des Kanzlergehalts – auch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt, bis ans Lebensende.
Bundespräsident

Dabei ist jene Fürsorge, die Altpräsidenten zukommt, tatsächlich eine besondere. Ehemalige Kanzler zum Beispiel müssen zwar ebenfalls nicht hungern, bekommen aber in der Regel ein weit geringeres Ruhegehalt. So erhält etwa Gerhard Schröder (SPD), der heute 71 Jahre alt wird, nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler (BdSt) monatlich rund 8300 Euro.

Fast zehn Jahre ist es her, dass der damalige Kanzler im Bundestag die Vertrauensfrage stellte – und geplant verlor. Bei der darauffolgenden Wahl konnte er sich nicht mehr durchsetzen. Seitdem arbeitet Schröder als Berater mehrerer Unternehmen und als Aufsichtsratsvorsitzender bei Nord Stream, einer Tochter des russischen Staatskonzerns Gazprom. Allein damit dürfte er weitere 250.000 Euro im Jahr verdienen, schätzt das Manager Magazin.

Dass Politiker nach ihrem Amt in der Privatwirtschaft weiterarbeiten, ist nicht ungewöhnlich. Trotzdem erhalten sie nach einer Amtszeit von zwei Jahren im Rentenalter rund 28 Prozent ihres Amtsgehalts plus Ortszuschlag als Ruhegehalt. Mit jedem weiteren Jahr steigt dieser Anteil um knapp 2,4 Prozent bis zu einem Höchstsatz von etwa 72 Prozent.

So kann Kristina Schröder (CDU) beispielsweise nach ihrer knapp vierjährigen Amtszeit als Familienministerin laut BdSt mit einem Ruhegehalt von mehr als 46.000 Euro pro Jahr rechnen. Ihr Nachnamensvetter von der SPD bekommt als Altkanzler zusätzlich noch ein Büro plus Bürokraft, Personenschutz und einen Dienstwagen mit Fahrer gestellt. Gleiches gilt für ehemalige Bundespräsidenten.

Den hohen Pensionen von Staatsbediensteten und Politikern steht die steigende Altersarmut der RentnerInnen in Deutschland gegenüber. Aber hier haben unsere PolitikerInnen bereits ein zukünftiges Konzept, nämlich die Erhöhung des Rentenalters auf 70 bis 72 Jahre, was den hart arbeitenden Menschen in Deutschland gegenüber eine bodenlose Frechheit ist. Vor den Wahlen wird wieder bei allen großen Parteien von sozialer Gerechtigkeit gesprochen, aber wie wir BürgerInnen inzwischen wissen, ist das leeres Geschwätz!

Ein weiteres Problem bei den armen Alten: Sie werden immer mehr. 2006 waren 10,3 Prozent der Rentner von Armut betroffen, heute sind es schon 15,6 Prozent. Das ist eine Steigerung von 51 Prozent. "Die Quote der altersarmen Rentnerinnen und Rentner hat so stark zugelegt wie in keiner anderen Bevölkerungsgruppe”, sagt Schneider. Die Gründe dafür sind komplex: Die große Arbeitslosigkeit nach der Wende und die Entwicklung der Renten in den letzten Jahren sind dabei sicher nur zwei Beispiele.
Risikogruppe Frau:
Die Babypause ist Gift für das Rentenkonto.

Besonders betroffen von Altersarmut sind Frauen und Witwen. Die Gründe dafür sind laut Ulrich Schneider eindeutig: "Frauen sind schlechter abgesichert, die Witwenrente ist nicht die volle Rente, die der Ehemann bekommen hätte und Frauen werden älter als Männer." Aber auch lange Baby- und Erziehungspausen schlagen später auf dem Rentnerkonto zu Buche. Das ist unter anderem ein Grund dafür, dass die Armutsquote bei Rentnerinnen in Westdeutschland höher ist (16,9 Prozent) als bei Rentnerinnen in Ostdeutschland (13,4 Prozent), wo Frauen nach der Geburt für gewöhnlich früher wieder ins Arbeitsleben zurückgekehrt sind.
Arbeitslose sind gefährdet, auch im Alter arm zu sein
Symbolbild Hartz VI (Rechte: WDR)
Langzeitarbeitslose haben auch im Alter schlechte Chancen.

Langzeitarbeitslose sind ebenfalls eine Risikogruppe für Altersarmut. Denn grundsätzlich gilt: Wer weniger Jahre arbeitet, zahlt weniger in die Rentenversicherung ein und bekommt am Ende weniger Rente raus. "Um später nicht in Armut zu enden, sollte man am Ende seines Arbeitslebens etwa 35 Versicherungsjahre zusammen haben", sagt Ulrich Schneider.
Stundenlöhne unter 13 Euro reichen nicht!
Tricks beim Mindestlohn
Der derzeitige Mindestlohn reicht bei weitem nicht, um Altersarmut zu vermeiden.

Aber was, wenn man in seinem Leben zwar viele Jahre gearbeitet, dabei aber wenig verdient hat? Laut Ulrich Schneider ist das ein Problem: "Bei einer Vollzeittätigkeit wäre ein Lohn von 13 bis 14 Euro in der Stunde notwendig, damit man am Ende des Lebens über den Grundsicherungssatz von aktuell 399 Euro kommt. Aber ein Drittel der Bevölkerung hat das momentan nicht." Da hilft auch der Mindestlohn nicht: "So viele Versicherungsjahre kann man gar nicht schaffen, damit man bei 8,50 Euro in der Stunde am Ende nicht in Armut landet."
Keine Besserung in Sicht

Die Prognosen für die Zukunft sind schlecht. Das liegt aber nicht nur an den Niedriglöhnen jetzt, sondern auch an der Massenarbeitslosigkeit in den 90er Jahren und um die Jahrtausendwende. Die Menschen, die damals keine Arbeit hatten, kommen bald in das Rentenalter. Generell werden Gruppen, die heute schon gefährdet sind, wohl auch in Zukunft noch von Armut im Alter bedroht sein. Nur bei den Frauen könnte sich laut Johannes Geyer ein kleiner Gegentrend abzeichnen, weil die sich immer besser im Arbeitsmarkt integrieren.
Rentner auf Jobsuche
Bildunterschrift: Wie werden Rentner in Zukunft über die Runden kommen?
Die Politik hat keine Lösung
Symbolbild Frauen und Rente
Von der Politik kam bislang kein tragfähiges Konzept gegen Altersarmut.

Ein politisches Konzept, um diesen Trend zu stoppen, gibt es bislang nicht. Wer später in der Rente nicht arm sein will, sollte deswegen selbst aktiv werden und so viele Versicherungsjahre wie möglich sammeln. Ein Ratschlag, den leider gerade die Betroffenen in den Risikogruppen kaum befolgen werden können.
"Seien Sie nett zu Ihren Kindern"

Zusätzlich wird eine private Altersvorsorge immer wichtiger und die kann auch über eine normale Zusatzversicherung hinausgehen: "Wer kann, sollte Eigentum erwerben", sagt Ulrich Schneider. "Und nett zu seinen Kindern sein. Denn wer keine Kinder, Familie oder ein anderes soziales Netz hat, das ihn im Notfall auffängt, hat später ein Problem."

Wie sehen die Pensionsansprüche von Abgeordneten aus?
Bund: Ein Bundestagsabgeordneter muss mindestens zwei Legislaturperioden (acht Jahre) im Parlament durchhalten, um sich eine Mindestpension von knapp 1.700 Euro zu sichern. Gezahlt wird ab dem 65. Geburtstag. Wer länger im Bundestag bleibt, kann früher Pension bekommen. Höchstens 4.800 Euro nach 23 Parlamentsjahren , aber das ist bereits mit 55 Jahren möglich.
Unsere Abgeordneten erhöhen sich nicht nur ihre Gehälter, sondern auch noch heimlich ihre Pensionen. Das ist mehr als ungerecht: Ein Normalbürger müsste achtmal so lang wie ein Parlamentarier arbeiten, um später einmal die gleiche Rente zu bekommen

Sie haben ihr Wort gebrochen. Wieder einmal. Diesmal aber gleich doppelt. Der deutsche Bundestag hat am Freitag seine Pläne für Gehälter (Diäten) und Altersvorsorge der Parlamentarier präsentiert: Die Bezüge der Abgeordneten sollen von 8252 Euro im Monat auf 9082 Euro pro Monat steigen – ein sattes Plus von zehn Prozent. Hinzu kommen noch monatlich 4204 Euro steuerfreie Kostenpauschale ("Diäten"). Im Gegenzug wollen die Parlamentarier, so sagen sie, wenigstens auf einen Teil ihrer üppigen Pensionsansprüche verzichten.
So dreist werden wir angeflunkert

Stimmt das? Natürlich nicht. Wir haben uns inzwischen zwar schon daran gewöhnt, dass sich die Abgeordneten eigenmächtig ihre Gehälter erhöhen dürfen. Aber wir sollten es ihnen nicht durchgehen lassen, dass sie uns bei diesem Thema auch noch dreist anflunkern. Mein Kollege Frank Thewes enthüllt im aktuellen FOCUS: Die Parlamentarier bekommen künftig nicht weniger, sondern mehr Geld im Alter.

Durch die heftige Gehaltserhöhung steigt auch ihr Pensionsanspruch: Wer acht Jahre im Parlament sitzt, hat künftig Anspruch auf 1816 Euro/Monat im Alter – bisher waren es 1650 Euro/Monat.

Das ist ein deftiges Plus von gut zehn Prozent – statt der versprochenen Pensionskürzung.

Nach fünf Dienstzeiten ("Legislaturperioden") von je vier Jahren bekommt ein 2017 ausscheidender Abgeordneter stolze 4500 Euro/Monat Pension, bisher waren es 4126 Euro/Monat.

Auf diese Weise wächst die Kluft zwischen Politikern und Normalbürgern weiter: Ein Arbeitnehmer müsste theoretisch etwa achtmal so lang arbeiten, um später eine ähnlich hohe Rente zu bekommen wie der von ihm gewählte Bundestagsabgeordnete – das errechnete der Bund der Steuerzahler.

Angesichts dieser dreisten Unverschämtheit geht fast schon unter, dass sich ein parlamentarischer Volksvertreter schon mit 57 Jahren zur Ruhe setzen kann und trotzdem seine volle Pension erhält. Im Gegensatz zu den echten Vertretern des Volkes: Die meisten Deutschen werden künftig bis 67 arbeiten müssen, um dann eine Rente zu bekommen, die trotzdem niedriger ist als heute (gemessen am letzten Arbeitseinkommen).
"Demokratie sieht anders aus"

Ist das gerecht? Nein. Hat es Methode? Ja. Rainer Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler: "Die Große Koalition will nur ihre eigenen Privilegien zementieren. Demokratie sieht anders aus." Denn für die alte und neue Selbstbedienung der politischen Klasse zahlen die Bürger. Dieses Jahr bringen sie gut 39 Millionen Euro für die Pensionen ehemaliger Abgeordneter auf. In Zukunft dürfte es deutlich mehr werden.

Apropos "Demokratie": Die übrigen Parteien im Bundestag leisten wenig bis gar keinen Widerstand. Nach übereinstimmenden Berichten planen weder Grüne noch Linke, das Gesetzesvorhaben zu verändern. Das überrascht uns kaum – schließlich profitieren alle Parlamentarier von den Plänen der Großen Koalition und ihrer noch größeren Selbstbedienung. Allerdings: Wer sich als Abgeordneter so verhält, ist uns nicht lieb. Sondern nur noch teuer.

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Sylvia-Daniela Kernler
3 years ago
Zufriedenes Personal und Patienten/Patientinnen sind die wichtigsten Förderer jedes Heilungsprozesses!

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Christine Hinterseer
3 years ago
Ich bin solidarisch mit den Kärnten Pflegekräften.

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Rudi Lechner
3 years ago
...weil wir alle einmal Hilfe und Plege brauchen könnten...

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Maria jahn
3 years ago
Ich bin selber Gesundheits und Krankenpflegerin, außerdem teile ich diesen Artikel mit meiner Meinung. Ich bin auch der Meinung dass uns der Pflegemangel schon erreicht hat nicht nur der Ärztemangel. Siehe EU weit.

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Barbara Kalles
3 years ago
Es ist nicht nur mehr Gechalt ,sondern auch eine Abgeltung des ständig steigenen Arbeitsaufwandes!

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Eva-Maria Jandrositz
3 years ago
Ich auch DGKP bin