Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht mit Registrierungsverordnung für Baden-Württemberg

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Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht mit Registrierungsverordnung für Baden-Württemberg!

Titelbild zu dieser Petition zur Verfügung gestellt vom Tierschutzverein Münsingen e. V.

In Deutschland leben laut Schätzungen von "Vier Pfoten" mehr als 2 Millionen verwilderte, hungrige und kranke Katzen, welche Nachkommen von unkastrierten Haustieren sind!

Die Zahlen steigen leider immer weiter in die Höhe, aufgrund von unkastrierten Freigängern, welche streunende Katzen decken.

Hier kurz die Vorteile der Kastration:
- keine unkontrollierte Vermehrung
- sinkendes Unfallrisiko durch verringerten Radius im Freigang
- weniger Revierkämpfe also auch weniger Verletzungen
- geringere Ausbreitung von Infektionskrankheiten
- weniger sexualhormoninduzierte Krankheiten
- höhere Lebenserwartung


1 Katze kann in 7 Jahren ca. 370.092 Nachkommen zeugen.
Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt dabei bei nur ca 2 Jahren.

Wegen schweren Lebenserwartungen und fehlender Impfungen und Behandlungen sind Streuner anfälliger für Krankheiten.
Dadurch sind auch unsere Freigänger gefährdet!

Leider sind unter den unzähligen Totfunden auch viele unkastrierte Freigänger, von denen nur wenige trotz intensiver Recherche von ehrenamtlich Tätigen, an den Besitzer rückvermittelt werden konnten. 
Daher kann man anhand dieses Punktes leider nicht erkennen, ob eine aufgefundene Katze ein Streuner oder Freigänger ist. Was es schwer macht hier zu unterscheiden.

Jedes Jahr werden in Deutschland ca. 130.000 Katzen in den Tierheimen aufgenommen.
Meist gegen Mai sind viele Tierheime so überfüllt, dass oft Aufnahmestops verhängt werden und somit viele Katzen sich selbst überlassen werden müssen. Denn gegen Mai erblicken dann die Nachkommen der Streuner die Welt.

Durch die Mangelerscheinungen der Mutter sind oftmals auch die Kitten schon bei Geburt in keinem guten Zustand. Viele der Kitten sterben jämmerlich. Genau wie viele der Erwachsenen Tiere.
Da diese oftmals sehr scheu sind fällt es in vielen Fällen auch schwer zu helfen.

Im § 1 Tierschutzgesetz steht geschrieben:
"Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen."

WIR müssen die Tiere schützen. Wenn wir ihnen nicht helfen tut es niemand!

Die Lösung ist simpel
Die Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht in Verbindung mit einer Registrierungsverordnung!
So kann ein Streuner eindeutig von einem Freigänger unterschieden werden.

WIR ALLE FORDERN DIESE...JETZT!!!

Durch diese Pflicht trägt der Halter nicht nur die Kosten, sondern auch die Verantwortung um weiteres Leid zu verhindern, und wir können dadurch auch ein wenig die Tierheime entlasten.

Diese wichtige Entscheidung sollte nicht die einzelne Gemeinde

Hier einige Beispiele von Streunern die viele Schmerzen erleiden mussten:

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=3696144177136258&id=472944146122960
(Streunerkater in Münsingen festgefroren)

https://www.facebook.com/472944146122960/posts/3558555794228431/
(Streunerin mit Augenproblemen)

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2938248613077929&id=100006784573244
(Katze in Weinheim mit entzündeten Augen)

Dies ist nur eine sehr geringe Anzahl an Beispielen...

Bitte handelt JETZT!!!