Zuhause statt im Heim

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Die Sachleistungsbezüge sollen noch in 2021 für Patienten der Senioren-Tagespflegeeinrichtungen um 50% gekürzt werden!!!


Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat Ende letzten Jahres das Eckpunktepapier „Pflegeversicherung neu denken: Eckpunkte der Pflegereform 2021“ vorgelegt. In diesem Eckpunktepapier werden zahlreiche Maßnahmen aufgeführt, mit denen den demographischen Entwicklungen entgegengesteuert, die Pflegekräfte entlastet und der Bereich der ambulanten Pflege gestärkt werden sollen. 


Divergent zum eigentlichen Anliegen "ambulant vor stationär" wurde jetzt im genannten Eckpunktpapier der Vorschlag unterbreitet die Sachleistungen für die Tagespflegen um 50% zu senken. 


Dies würde für viele Gäste der Tagespflegen in Deutschland eine deutliche Steigerung der Privatkosten bedeuten und somit die Tagespflege als ein privilegiertes Spartenangebot für wohlhabende Menschen machen. Dies kann nicht das Ziel einer "SOZIAL"- Versicherung sein... 


In den vergangenen Jahren waren WIR (Bund und Pflegeanbieter) auf den richtigen Weg. Gemeinsam wurden Ziele verfolgt, welche die Individualität in Form von neuen Wohn- und Betreuungskonzepten im Alter gefördert haben.


Wohnkonzepte wie ambulant versorgte Wohngemeinschaften und ambulant betreute Wohnungen in Kombination mit einer Tagespflege werden immer stärker nachgefragt. Mit einem Beschluss des genannten Eckpunktpapieres würde man einen Schritt in die falsche Richtung gehen und die bisherigen Erfolge
vergessen machen. 

Gemeinsam möchte ich euch einladen, diese Petition zu unterstützen, um somit vielen pflegebedürftigen Menschen weiterhin die Möglichkeit zu bieten, das Angebot der Tagespflege wahrnehmen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Christopher Weiß