Wir fordern eine Erhebung über Hintergründe schwerwiegender Corona Verläufe

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 2.500.


Sehr geehrter Herr Spahn,

mein Name ist Michael Wieden. Meine Frau und ich haben zusammen 4 Kinder. Wir haben uns viele Gedanken darüber gemacht, in was für eine Zukunft unsere Kinder durch Corona hineinwachsen. Dies ist einer der Hauptgründe für diese Petition.

Verstärkt wird um einen Langfristansatz gerungen. Intelligente, nachhaltige und proaktive Maßnahmen, die eine schrittweise Loslösung von Lockdowns, Kontakteinschränkungen und Maskenschutz möglich machen, also eine echte Prävention gegen diese und kommende Pandemien sowie Mutationen darstellen, fehlen nach wie vor. Dabei liegt die nachhaltigste Langfriststrategie quasi auch vor Ihren Füßen.

Es geht nicht um die Infektionen

Das Kernproblem bei allen Epidemien und Pandemien sind NICHT die Infektionen selbst, sondern einzig die Fälle mit schweren Auswirkungen, sowie die mit tödlichem Verlauf. Gäbe es diese nicht, wären exakt die gleichen aktuellen Infektionszahlen völlig belanglos. Es geht also darum herauszufinden, wann Infektionen zu schweren Verläufen oder gar zum Tod führen. Nur pauschal von Vorerkrankungen zu sprechen, bedeutet auf halbem Wege stehen zu bleiben.

Die Kernfrage lautet daher:

Welcher Lifestyle fördert schwere Entwicklungen und welcher dämpft sie. Im Fokus stehen somit zwei Gruppen und eine zentrale Kernfrage:

  • Gruppe der Infizierten ohne Symptome oder mit leichtem Verlauf
  • Gruppe der Infizierten und Hospitalisierten mit schweren Verläufen, ggfs. bis zum Tod

Was unterscheidet die Gruppe der schweren Krankheitsverläufe während Epidemien/Pandemien von der Gruppe der leichten, teilweise völlig symptomlosen Krankheitsverläufe, bezogen auf den Lifestyle vor der Infektion?

Die Lösung

A. Bestimmung der zu untersuchenden Lifestylefaktoren
Ernährung, Süchte, Schlaf, Impfstatus, etc.. 

B. Schaffung von lifestylebezogenen Infiziertenprofilen
Befragung von ehemaligen und aktuellen Infizierten sowie Angehörigen von Verstorbenen

1. Kerngruppe I – Infiziert, nicht hospitalisiert
a.) Infizierte ohne Symptome
b. )Infizierte mit leichten Symptomen

2. Kerngruppe IH - infizierte und hospitalisiert 
a.) Infizierte mit schwerem Verlauf
b.) Infizierte mit tödlichem Verlauf

C. Identifikation von Mustern
Identifikation der Kerntreiber, also Förderer schwerer Auswirkungen, sowie der Kerndämpfer, die wiederum das Risiko schwerer Auswirkungen reduzieren. Welches Verhalten kennzeichnet also die jeweilige Gruppe. Unzweifelhaft und längst wissenschaftlich belegt haben z.B. Ernährung, Schlaf, Tabakkonsum, Alkohol, Zucker, Impfungen, Medikamente etc. teilweise gravierenden Einfluss auf den Zustand des Immunsystems eines Menschen. Eine Erhebung innerhalb der Infiziertengruppe würde hier detaillierten Einblick über entsprechende Muster geben.

D. Maßnahmenkatalog
Auf diesem Wege erhält man über den Erkenntnisgewinn langfristig ein gewaltiges Tool, um über Maßnahmenkataloge, die auf eben diesen Erkenntnissen basieren, echte Prävention auf allen Ebenen zu starten. Dies können sein:

  • Informationen zur Patientenversorgung von Ärzten
  • Patientenverpflegung sowie Therapieempfehlungen in Kliniken
  • Grundlagen für zielgerichtetes Betriebliches Gesundheitsmanagement (Arbeitszeiten, Kantinen etc.)
  • Informationen von Schulen (Schulverpflegung, Empfehlungen an Eltern)
  • Erweiterung von Lehrplänen mit dem Ziel der Bewusstseinsbildung darüber, was Kerndämpfer und was Kernförderer von Pandemien sind
  • gesetzliche Regelungen im Umgang mit Kernförderern von schweren Auswirkungen
  • Förderung von Kerndämpfern

u.v.m. … die Liste ist lang.

E. Umsetzung
Kommunikation an Multiplikatoren wie Krankenkassen, Ärzte, BGM-Berater, Schulpsychologen etc. etc.. Diese Multiplikatoren gilt es zu fördern, damit Sie mit den Maßnahmen eine entsprechende konzeptionelle Durchdringung und von innen heraus motivierte Akzeptanz in der Bevölkerung erreichen können. 

Wir fordern
________________________________

Wir fordern eine umgehende wissenschaftlich fundierte Erhebung zu den Lifestylefaktoren von Infizierten vor der Infektion auf Basis einer anonymisierten Befragung aller bisherigen und zukünftigen Infizierten als auch der Angehörigen von Verstorbenen, sowie die Veröffentlichung der Erkenntnisse.
_________________________________

Sie haben die einmalige Chance, gesamtgesellschaftlich eine Entwicklung hin zu einer resilienteren bzw. gestärkten Bevölkerung zu initiieren, die gleichzeitig zu einer spürbaren Entlastung des Gesundheitssystemes führen kann. Auf diesem Wege können Sie gleichzeitig denjenigen entgegentreten, die Ihnen unterstellen, dass es Ihnen gar nicht um die Gesundheit der Menschen ginge, sondern um Pharma-Interessen oder ähnliche Motivationen.

Wenn Sie handeln, können wir alle handeln, für diese und vor allem die nächste Generation. Wir zählen auf Sie!

Herzlichen Dank!

Michael Wieden & Claudia Garrido Luque