Stärken wir die Pflege in Deutschland – mit dem Pflegeprozent.

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Das Pflegeprozent.

Deutschland hat jetzt schon ein riesiges Problem – und es wächst schneller als eine eiternde Dekubitus-Wunde: es gibt viel zu wenig PflegerInnen.

Schon jetzt gibt es laut dem "Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung" 17.000 offene Stellen. (http://www.dip.de/aktuelles/

Die Gründe sind klar: Pflegeberufe sind in unserer Gesellschaft weder besonders angesagt noch werden sie als systemrelevant wahrgenommen. Die Menschen, die sich für diesen sehr wichtigen Beruf einsetzen, werden so niedrig bezahlt, dass man schon von Ausbeutung sprechen muss.
Das durchschnittliche Monatsgehalt (brutto) für eine examinierte Pflegefachkraft liegt bei € 1.985,- bis € 2.516,-. (https://www.gehalt.de/einkommen/suche/examinierte-pflegekraft

Und das für Schichtdienst, eine hohe psychische und physische Belastung.

Langfristig sind bis zu 50.000 Stellen in der Pflege unbesetzt. (https://bit.ly/2DOEfeo Z

war haben die Union und die SPD ein Sofortprogramm beschlossen, um 8.000 Stellen zu schaffen, aber das wird vorne und hinten nicht reichen.
Der Gesundheitsminister Jens Spahn möchte den Pflegeberuf aufwerten.
Wie er das machen will, weiß niemand. Wahrscheinlich nicht mal er selbst.
Das ist das aktuelle Bild.

Jetzt der Vorschlag: Das (freiwillige) Pflegeprozent.

Deutschland konsumiert wie wahnsinnig. Der Wirtschaft geht es blendend. Prognosen nach wird die deutsche Wirtschaft 2018 um 2,4 Prozent wachsen.
Das sind sehr gute Zahlen – von der Pflegeberufe und am Ende Menschen profitieren sollten.
Und zwar ganz einfach, indem Unternehmen, Marken und Einkommensstarke etwas abgeben. Auf Luxusartikel wie Autos, Handtaschen, Sneaker oder Smartphones wird es ein Pflegeprozent geben. So kann jeder verkaufte Artikel ganz automatisch die Pflege stärken.

Menschen, die ein Jahreseinkommen von über € 500.000,- haben, geben ein Prozent ab. Das sind 5.000,- im Jahr. € 416,- / Monat. Das ist für Wohlsituierte einmal ordentlich Essen gehen.

So wird jeder Einkommensstarke automatisch die Pflege stärken. Im Gegenzug können die Marken, Unternehmen und Persönlichkeiten offiziell zertifiziert werden: Als Förderer der Pflege, als Supporter der Menschen.

Pflege bekommt eine Ausweisfunktion, es wird angesagt sein, "etwas für die Menschen in seinem Land zu tun."

Pflege wird systemrelevant. Nachhaltig.

Und die Marken, Unternehmen und Menschen, die mitmachen, werden ebenfalls gestärkt. Je mehr verkauft wird, desto besser wird es der Pflege gehen. Und damit den Menschen.

Eine Win-Win–, bzw. eine Health-Health-Situation.

Das durch dieses Pflegeprozent generierte Geld wird in einem Pflegefond gesammelt. Und an PflegerInnen verteilt. So wird schon mal das Gehalt angehoben.
Einrichtungen können ganze Stellen schaffen, um die dort arbeitenden PflegerInnen zu entlasten.

So wird der Pflegeberuf endlich die Wertschätzung bekommen, die er verdient.

Wir haben 2018. Die Bezahlung und die Belastung der Pflegenden ist auf dem Stand von ca. 1978.
Und wir alle sollten uns schnellstmöglich darum kümmern, die Pflege attraktiv zu machen. Jetzt.
Und nicht erst, wenn wir selbst bettlägerig sind.

Jens Spahn, übernehmen Sie!
Olaf Scholz, übernehmen Sie!

Danke, 

SoBo



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