Schutz für Erzieher, Lehrer und jegliches pädagogische Fachpersonal in ganz Deutschland

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Die Corona-Krise greift um sich. Das soziale Leben wurde zurückgefahren, Schutzmaßnahmen getroffen und ein Großteil von Mitarbeitern in Firmen nach Hause ins Homeoffice geschickt. All dies ist zur Zeit sinnvoll und auch richtig.

Für uns pädagogische Fachkräfte ist dieser Schutz leider nicht gegeben. Kitas und Schulen sind und waren schon immer Brutstätte für Krankheiten aller Art. Es ist uns, gerade in Kitas, nicht möglich einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu den Kindern einzuhalten. In der letzten Woche wurde die Notbetreuung vielerorts wenig genutzt, da viele Eltern eine Alternativbetreuung finden konnten. Und im Sinne der Infektionsausbreitung ist dies doch sehr positiv und sollte genau so gewollt sein. Nun wurden die Bedingungen dafür, wer einen Anspruch auf Betreuung haben soll, gelockert und in den Kitas und Schulen wieder Türen und Tore geöffnet, während überall anders Maßnahmen verschärft und Kontakte auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Es reicht ab sofort, wenn nur ein Elternteil im systemkritischen Bereich tätig ist und keine andere Betreuung im privaten Umfeld gewährleistet ist. Leider ist es so, dass wir aus Erfahrung sagen können: Es gibt Eltern, die nun der Einfachheit halber ihre Kinder in die Betreuung bringen, OHNE alle zumutbaren Maßnahmen zu ergreifen, ihr Kind privat unterzubringen. Die Betreuer werden somit weiter, ohne jeglichen Schutz, zu Kanonenfutter und neue Virenherde werden geschaffen. Steckt sich somit wiederum ein Elternteil an, welches im medizinischen Bereich tätig ist, ist dem System Gesundheit auch nicht geholfen.

Auch wir Sorgen uns um unsere Gesundheit. Auch unter uns Erziehern gibt es Vorerkrankte oder ältere Kollegen. Doch ebenso wer nicht zur Risikogruppe gehört, kann einen schweren Verlauf der Krankheit haben. Unsere Arbeitgeber können unter diesen Umständen der Fürsorgepflicht uns Arbeitnehmern gegenüber nicht nachkommen!

Unsere Forderung daher: die Entscheidung des ausgeweiteten Betreuungsanspruchs muss rückgängig gemacht werden!