Dringend Präventivarbeit für FusspflegerInnen fordern !!!

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Liebe Leser,

seit dem 22.03.2020 gilt ein Arbeitsverbot für FusspflegerInnen. Aus verschiedenen Gründen, kann ich dieses nicht verstehen. Einige Fußpfleger arbeiten schon lange in  der Fußpflege und haben ein Zertifikat über medizinische Fußpflege. Auf Grund einer Gesetzesänderung 2011 dürfen wir den Titel nicht mehr tragen und die med. Fußpflege nicht mehr bewerben. Am Tätigkeitsfeld hat sich jedoch nichts verändert. Wir arbeiten dem Podologen zu. Laut ZFD haben diese 3.500 Mitglieder. Also gehen wir mal davon aus, dass es hochgerechnet ca. 10.000 Podologen gegen ca. 100.000 FußpflegerInnen Deutschlandweit gibt. Wenn Sie unserer Berufsgruppe nun ein Arbeitsverbot erteilen kann sicherlich nicht gewährleistet werden, dass sich die Menschen an Ihren Füßen selber verletzen. Es kann div. Menschen, auch mit körperlichen Einschränkungen nicht zugemutet werden, ihre eigenen Nägel zu schneiden. Es kommt dabei häufig zu Verletzungen. Wir arbeiten genauso hygienisch mit Handschuhen und Mundschutz, wie es unsere Kollegen tun. Auch die Desinfektion und Sterilisation ist gewährleistet und wird vom Hygieneamt kontrolliert. Daher können Krankheitserreger genauso wie in der Podologie begrenzt werden. 

Wer hilft diesen Menschen mit Hornhaut und Rhagaden oder Nagelproblemen bevor diese drohen einzuwachsen?????

Wo und wann bekommen diese Menschen einen Fusspflegetermin in der Podologie?

Die nächsten zwei Wochen unterstütze ich aus voller Überzeugung das Kontaktverbot. Aber danach sollte es für uns Fachfußpfleger eine neue Regelung geben. 

Bitte unterstützen Sie uns dabei. Vielen Dank !!!

Birgit Nehring