Blutspendeverbot für homo- und bisexuelle Männer sowie Transpersonen aufheben!

Blutspendeverbot für homo- und bisexuelle Männer sowie Transpersonen aufheben!

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Angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus werden vielerorts die Blutkonserven knapp, da weniger Menschen zur Blutspende gehen. Dass dabei homo- und bisexuelle Männer und transgeschlechtliche Menschen von der Blut-, Plasma- und Knochenmarkspende weiterhin ausgeschlossen sind, basiert auf einem vorurteilsbehafteten Pauschalurteil und ist nicht nur diskriminierend, sondern auch absolut fahrlässig, wenn die Blutkonserven knapp werden.

Patrick kann diese Diskriminierung nicht nachvollziehen. Er würde gern Blut spenden, darf es aber nicht:
"Ich lebe seit 13 ½ Jahren mit meinem Partner zusammen. Wir sind beide promovierte Biochemiker und können die Diskriminierung von LGBTQI* beim Blutspenden einfach nicht nachvollziehen. Wer hat eigentlich ein erhöhtes Risiko sich mit einer sexuell übertragbaren Krankheit zu infizieren? Personen mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern! Ganz unabhängig von der sexuellen Orientierung. Es gibt lang haltende, monogame Beziehungen, auch bei „uns"! Warum jemand, der nur mit einem Partner Sexualverkehr hat, pauschal vom Blutspenden ausgeschlossen werden soll, kann man wissenschaftlich schlichtweg nicht erklären. Die Gruppe LGBTQI* ist einfach viel zu divers, um sie als statistische Größe heranzuziehen. Wer es dennoch tut, diskriminiert uns und verhindert, dass wir Leben retten dürfen!"

Deshalb fordern wir Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf, das bestehende Blutspendeverbot für homo- und bisexuelle Männer sowie transgeschlechtliche Menschen so schnell wie möglich aufzuheben. Blutspenden retten leben – egal ob schwul oder hetero! Denn Blut = Blut.

Mehr Informationen: www.blut-ist-nicht-schwul.de