Assistenzhunde für Menschen mit Posttraumatischer Belastungsstörung.

Assistenzhunde für Menschen mit Posttraumatischer Belastungsstörung.

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Schwere Unfälle, ein Überfall, häusliche Gewalt oder sexueller Missbrauch sind schlimme Erlebnisse, welche die Seele eines Menschen schwer verletzen, gar in millionen Stücke zerreißen. Viele Betroffene erkranken dann an einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Diese psychische Erkrankung macht das Leben der Betroffenen zur Qual und entzieht ihnen jegliche Lebensqualität. Einfach mal einkaufen, zu Ärzten oder Ämtern gehen und etwas mit Freunden unternehmen ist für die betroffenen Menschen nicht mehr möglich

Auch ich bin daran erkrankt und weiß wovon ich rede. Und ich weiß auch, dass es Hoffnung gibt, die uns Betroffenen helfen kann wieder mehr am Leben teilhaben zu können. Denn ich bin in meiner Verzweiflung auf was ganz Wundervolles gestoßen. Diese wundervolle Hilfe hat 4 Pfoten, damit sie ihr großes Herz tragen kann. 

Ein PTBS-Assistenzhund wird speziell ausgebildet. Er kann sofort spüren, wenn sich der Zustand ändert, er merkt, wenn man Panikattacken bekommt, wenn man in eine Dissoziation kommt oder diese sich gar nur ankündigt. Er kann diesen Zustand unterbrechen und auch vermeiden. Er stellt sich schützend vor oder hinter einen und hält so Menschen fern. Er kann Notfallmedikamente bringen und vieles mehr. 

Aus diesem Grund fordere ich von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, dass die Kosten für PTBS-Assistenzhunde für Betroffene von der Krankenkasse übernommen werden sollen!

Die Ausbildung eines PTBS-Assistenzhundes kostet bis zu 26.000€. Die Krankenkassen zahlen keinen Cent. Wenn man aufgrund der Erkrankung nicht arbeiten kann, ist es unmöglich diese Summe aufzubringen. 

Ich bin kein Einzelfall! Durch die Hundetrainerin wie auch Medienberichte bemerkte ich, dass es ganz vielen so geht. Deswegen habe ich mich fest dazu entschlossen, für alle an dieser Erkrankung leidenden Menschen zu kämpfen. Die Krankenkassen übernehmen z.B. völlig zurecht die Kosten für einen Blindenhund, aber nicht für einen PTBS- Assistenzhund. Das muss sich ändern! Daher fordere ich, dass der PTBS-Assistenzhund als Hilfsmittel für die Erkrankten gesetzlich anerkannt wird und die Kosten von den Krankenkassen übernommen werden.

Bitte unterstützt uns, mit der Hilfe von PTBS-Assistenzhunden, aktiv am normalen Leben teilnehmen zu können.