Jede Stadt > 20.000 sicher wohnenden Bürger soll SICHERER HAFEN für Flüchtlinge werden !

Jede Stadt > 20.000 sicher wohnenden Bürger soll SICHERER HAFEN für Flüchtlinge werden !

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Stefan Weinert hat diese Petition an Dr. Daniel Rapp (Oberbürgermeister Ravensburg) und gestartet.

W I R   machen unsere Stadt zum "Sicheren Hafen" !!

Wir, die Unterzeichner/innen dieser Petition, setzen uns entschieden dafür ein, dass die Stadt 88212 Ravensburg und darüber hinaus jede deutsche Kommune mit mehr als 20.000 Einwohnern ein "Sicherer Hafen" wird. 

SKANDAL: MEHRHEIT DURCH CDU LEHNT DEN ANTRAG DER GRÜNEN AUF "SCHEREN HAFEN" FÜR DEN LANDKREIS RAVENSBURG AB - BEGRÜNDUNG  >>> MAN WÜRDE ANSONSTEN HOFFNUNGEN BEI DEN FLÜCHTLINGEN  AUSLÖSEN, DIE WOMÖGLICH NICHT ERFÜLLT WERDEN KÖNNTE. --- TRETEN SIE ZURÜCK, HERR KREISRAT NATTERER, DENN DIE christliche BIBEL SAGT, DASS für den Menschen am Ende NUR DREI DINGE bleiben: "GLAUBE (Vertrauen) - HOFFNUNG - LIEBE (göttliches Erbarmen)." (1. Korinther 13). Wer aber keine Hoffnung hat, ist dem Tod geweiht.

Wir sind der festen Überzeugung, dass dort, wo die Bundespolitik ihrer Verantwortung nicht gerecht wird, die kommunale Politik tätig werden muss. Und das muss sie, wenn wir als Bürgerinnen und Bürger zusammen für einen "sicheren Hafen" einstehen. Wir schließen uns dem Anliegen und den Forderungen der SEEBRÜCKE an !!

“Sicherer Hafen” heißt, sich für alternative Wege des Ankommens von Flüchtlingen, die über das Mittelmeer in Europa eine sichere Bleibe suchen, einzusetzen und sich dafür stark zu machen, dass Menschenrechte für alle gelten, unabhängig davon, was der Pass über ihre Herkunft erzählt. - Die SEEBRÜCKE setzt sich dafür ein, dass Menschen, die fliehen mussten, einen Ort zum Ankommen finden – einen Sicheren Hafen.

Ravensburg, 05.11. 2019 - Im Namen der Mitpetent/innen,

Stefan Weinert, Theologe BTA, Konflikt- und Case Manager FH

Flüchtlingssozialarbeit 1994-2005

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Der Sichere Hafen ist ein Prozess, den bereits dutzende Städte,
Landkreise und Gemeinden begonnen haben. Kommunen können in dem Prozess
über die Zeit immer mehr Aspekte eines Sicheren Hafens erfüllen. Als SEEBRÜCKE begleiten wir den Prozess und dokumentieren, welche Schritte Kommunen aus unserer Sicht bereits gegangen sind  

Zu einem Sicheren Hafen gehört für die SEEBRÜCKE, dass die Kommune:
1. sich mit Menschen auf der Flucht, der Seenotrettung und den Zielen der
SEEBRÜCKE solidarisch erklärt.
2. sich für sichere Fluchtwege und das Ende der EU-Abschottungspolitik
einsetzt, damit Menschen nicht mehr auf lebensgefährlichen Routen fliehen
müssen.
3. sich öffentlich gegen die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung auf dem
Mittelmeer positioniert und diese aktiv unterstützt, beispielsweise mit
Öffentlichkeitsarbeit, Patenschaften, finanzieller Unterstützung oder der
Beteiligung an einer Rettungsmission.
4. sich darüber hinaus aktiv für staatliche Seenotrettungsmissionen einsetzt.
Aufnahme von Menschen auf der Flucht
5. sich gegenüber dem Bundesland und der Bundesregierung für die
Einrichtung neuer bzw. für die deutliche Ausweitung bestehender
Programme zur legalen Aufnahme von Menschen auf der Flucht einsetzt
und dazu selbst Aufnahmeplätze zusätzlich zur Verteilungsquote
(Königsteiner Schlüssel) anbietet (Humanitäre Aufnahmeverfahren des
Bundes, insbes. Resettlement-Programm, und Programme der Bundesländer
nach §23 AufenthG).
6. Plätze für die schnelle und unkomplizierte Aufnahme und Unterbringung
von aus Seenot geretteten Menschen zusätzlich zur Verteilungsquote von
Schutzsuchenden bereitstellt (z.B. im Rahmen eines Dublin- oder
Relocation-Verfahrens).
7. sich gegenüber dem Bundesland und der Bundesregierung für die Schaffung
rechtlicher und finanzieller Rahmenbedingungen einsetzt, mit denen die
Kommunen die Aufnahme von Menschen auf der Flucht über die
Verteilungsquote hinaus tatsächlich selbstbestimmt realisieren können.
Kommunales Ankommen und Bleiben gewährleisten
8. für alle geflüchteten Menschen - unabhängig vom Fluchtweg - für ein
langfristiges Ankommen sorgt. Um ein gutes und sicheres Leben in der
Kommune zu gewährleisten, müssen alle notwendigen Ressourcen für eine
menschenwürdige Versorgung, insbesondere in den Bereichen Wohnen,
medizinische Versorgung und Bildung, und für die gesellschaftliche Teilhabe
der Aufgenommenen zur Verfügung gestellt werden.
9. für Bleibeperspektiven eintritt und sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten
gegen Abschiebungen einsetzt. Sie ist nicht nur Sicherer Hafen, sondern
zugleich Solidarische Stadt für alle Menschen.
Vernetzung
10. sich auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene aktiv für die
Umsetzung der oben genannten Punkte einsetzt. Dafür vernetzt sie sich mit
anderen Städten und tritt dem kommunalen Bündnis “Städte Sicherer
Häfen” bei. Sichere Häfen setzen sich in ganz Europa für eine
menschenrechtskonforme europäische Migrationspolitik und ein Ende der
Abschottungspolitik ein.
Transparenz
11. alle unternommenen Handlungen veröffentlicht.

Kontakt: sichererhafen@seebruecke.org

 

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