Solidaritätserklärung mit den kämpfenden Arbeiter*innen in Iran

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 Liebe Unterstützer*innen, 

Iran: eine intensive internationale Solidarität gerade in Zeiten der kriegerischen Handlungen Die Arbeiter*innenklasse und Massen in Iran kämpfen trotz den staatlichen Repressionen.

Das iranische Regime kann die Forderungen der Massen nach Arbeit, Brot und Freiheit nicht erfüllen. Allein in vergangenen Januar gab es in 100 Städten Irans Streiks und Demonstrationen. Die ökonomische Lage hat sich dermaßen verschlechtert, dass die Armutsgrenze und Hungersnot trotz Arbeit für Millionen identisch sind. Es sind auch Frauen, die für ihre Rechte aufstehen und kämpfen. Das Regime ist Frauen- und Arbeiter*innenfeindlich.Das iranische Regime unterdrückt auch die demokratischen Forderungen des kurdischen, Arabischen und Balochen Volkes mit allen Mitteln.

Ausgerechnet ist die Zuckerfabrik Haft-Tapeh und Stahlfabrik in Ahvaz die derzeitige Vorhut der ganzen Kämpfe. Die Arbeiter*innen fordern die Fabrik unter eigener Kontrolle zu nehmen, weil die kapitalistische Produktion unter einem Chef den Betrieb Misswirtschaften, die Löhne werden nicht mal ausgezahlt. Auf der anderen Seite unterdrückt der bürokratische und korrupte Staatsapparat die Arbeiter*innen. Es sind mehrere Arbeiter*innen, Aktivist*innen in Haft, weil sie gestreikt und für ihre Forderungen viele Aktionen gemacht haben. Das iranische Regime hat mindestens 40 Menschen verhaftet, die am Protest in 1e Mai teilgenommen oder unterstützt haben, darunter Arbeiteranführer wie Esmail Bakhshi, Ali Nejati und freelance reporter Sepideh Qoliyan, der letztere hat über den Folterfall durch iranischen Geheimdienst berichtet.in Iran die Gewerkschaften verboten sind, dass die unabhängigen von staatlichen Gewerkschaften sind .

Auch Aktivist*innen der Zeitschrift„Gaam“(Schritt)Sanaz Alahyari, Amirhosein mohamadi, Amir amirgholi,die seit 9Monaten inhaftiert sind ,da sie über Arbeiter*innenproteste Medienberichterstattung informieret haben. Die immer noch ohne Gerichtsverfahren im Gefängnis sind und nicht Zugriffsrechte zu einem Anwalt haben.

Das Kriegsgeschrei wird vom Regime dafür genutzt, die Unterdrückung der jeglichen Arbeiter*innenkämpfe und demokratischen Kämpfe zu legitimieren. Die Lage der Arbeiter*innnen in Iran zwingt uns, die gewerkschaftliche Solidarität im Ausland und in Deutschland neu zu definieren und zu intensivieren.

Daher fordern wir die Gewerkschaften in Deutschland dazu auf, sich intensiv mit den Arbeiter*innen in İran zu solidarisieren.

Wir fordern eine internationale gewerkschaftliche Delegation nach Ahvaz und Haft-Tapeh in Iran zu besuchen und die politischen und juristischen Bedingungen der Arbeiter*innen dort zu untersuchen.

Wir fordern die Organisierung von İnformations- und Solidaritätsveranstaltungen in den DGB Häusern.

Wir fordern eine gewerkschaftliche Kundgebung vor der iranischen Botschaft in Berlin.

Komitee zum Schutz der Arbeiter*innen und Sozialist*innen in den Kämpfen der iranischen Arbeiter*innenklasse