Intensivere Aufklärung und Betreuung von psychisch erkrankten Mütter nach der Geburt

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Jedes Jahr erkranken in Deutschland tausende Frauen an einer Wochenbettdepression oder an einer anderen psychischen Störung (Zwangsstörung oder Angststörung) nach der Geburt. 

Auch ich bin eine Betroffene. Leider musste ich die Erfahrung machen, das das Thema psychische Erkrankungen noch weitgehend in der Gesellschaft tabuisiert ist.

So wurde ich beispielsweise am Anfang meiner Erkrankung in der zustständigen PIA belächelt, da die Psychiaterin der Meinung war, dass eine Wochenbettdepression von alleine weg geht und nicht behandelt werden muss. 

Auch in der Schwangerschaft und nach der Entbindung wird das Thema von Frauenärzten nie angesprochen, wobei es enorm wichtig ist, eine psychische Erkrankung rechtzeitig zu behandeln.

Die wenigen Mutter-Kind Stationen sind häufig überbelegt und die Aufnahme ist mit einer langen Wartezeit verbunden.

So fordere ich, dass eine Aufklärung über mögliche psychische Erkrankungen, schon im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft von den Gynäkologen verpflichtend durchgeführt werden muss, und das direkt nach der Geburt ebenfalls ein Screenig auf den Entbindungsstationen durchgeführt wird. (So geschieht es beispielsweise in den USA).

Es müssen ebenfalls mehr Stationen aufgebaut werden, in denen erkrankte Frauen mit ihren Babys aufgenommen werden können. 

Auch müsste eine ambulante Betreuung für betroffene Mütter eingerichtet werden, da erfahrungsgemäß die Wartezeit für einen Termin bei Psychologen und bei Psychiatern enorm lang ist und viele Psychologen eine Mutter mit einem Säugling nicht betreuen können. 

 

Ich würde mich freuen, wenn sich viele an der Petition beteilgen, da es leider jeden von uns treffen kann! Das Mutter-Sein ist das schönste was es auf der Welt gibt, aber auch die dunklen Seiten dürfen nicht tabusiert und verschwiegen werden!

 

 



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