Sie müssen bleiben! Wir fordern Bleiberecht für Fatemeh, Mohammad, Sam und Selina!

Sie müssen bleiben! Wir fordern Bleiberecht für Fatemeh, Mohammad, Sam und Selina!

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Die Menschlichkeit muss siegen!
Die Familie Roumi/Maghsoudi darf nicht abgeschoben werden!
Was ist eine sehr gut gelungene Integration wert? Zählt das ehrenamtliche Engagement, das unsere Politik immer so hoch lobt?
In Deutschland wird sehr viel von Integration gesprochen, aber was tatsächlich vor Ort geschieht, findet keine Anerkennung. So auch im Falle von Fatemeh Roumi, Mohammad Maghsoudi und den zwei Kindern Sam und Selina.
Die beiden Ehepartner reisten 2015 bzw. 2016 aufgrund Verfolgung aus dem Iran nach Deutschland ein und wurden nach Weingarten/Baden zugewiesen. Ihre Sprachkenntnisse und ihre Integration sind vorbildlich. Beide Kinder sind in Deutschland geboren und werden in deutscher Sprache erzogen. Die ganze Familie ist evangelisch getauft und lebt ihren Glauben in der hiesigen Liebenzeller Gemeinde.
Die Familie ist in unserer Familie voll integriert. Fatemeh und Mohammad sagen zu uns Mama und Papa und die Kinder Oma und Opa.
Doch ein Ereignis wiegt offenbar schwerer als jegliche Integration und der christliche Glaube: 2016 wurde Mohammad in eine Straftat verwickelt und kam in Haft. Für unseren Staat ist somit klar: Mohammad kann kein Bleiberecht erhalten. Vergebung und eine zweite Chance gibt es in unserem christlichen Land nicht. Dabei ist Mohammad kein Gewalttäter sondern ein liebevoller Partner und Vater.
Fatemeh hat sich nichts zuschulden kommen lassen. Sie spricht hervorragend deutsch und macht eine Ausbildung zur Altenpflegerin. Sie ist ein Vorbild an Integration. Aber durch die Straftat ihres Mannes hat sie auch ein Negativurteil erhalten. Wieso gibt man ihr kein Bleiberecht?
Beide Ehepartner sind berufstätig, die Familie hat eine Wohnung und sorgt eigenständig für ihren Lebensunterhalt.
Im Nachhinein wissen wir: Durch die Straftat war der Ausgang beider Asylverfahren klar. Trotzdem hat z.B. Fatemeh vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe drei Stunden lang in deutsch um ihr Bleiberecht gekämpft. So geht man hier bei uns mit Asylbewerbern um.
Ende Mai haben wir für Fatemeh eine Eingabe bei der Härtefallkommission des Landes Baden-Württemberg eingereicht. Diese ist noch in Prüfung. Aber aufgrund der bisherigen Erfahrungen haben wir natürlich große Bedenken hinsichtlich des Ausgangs.
Wir haben erfahren müssen, dass unsere Stimmen nichts bei den Verantwortlichen bewirken. Das Urteil wird gefällt, ohne die Menschen zu kennen – gnadenlos. Unser Blick geht vor allem Richtung Thomas Strobl, Innenminister von Baden-Württemberg und an die Härtefallkommission. 
Wenn sehr viele durch diese Petition ihre Stimme erheben reicht unsere Wut und Enttäuschung hoffentlich bis zu ihm.

Wir fordern Bleiberecht für Fatemeh, Mohammad , Sam und Selina und bitten um Ihre und Eure Unterstützung.

Familie Beate und Gerd Zimmermann, Weingarten/Baden