Abschiebung traumatisierter Roma Familie verhindern

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Keine Abschiebung traumatisierter Roma-Familie

Die Familie wohnt in Baden-Württemberg und besteht aus 5 Personen. Neben den Eltern (30 u. 34) gibt es den Sohn Aden (12) sowie die Töchter Nurija (7) und Elma (2) und soll abgeschoben werden.

Der Vater, der in Mazedonien mehrfache Bedrohungen von Leib und Leben hinnehmen musste und die Mutter, die mehrfach vergewaltigt wurde, leiden an posttraumatischen Belastungsstörungen. Als Volkszugehörige der ROMA mussten Eltern und Kinder viele Diskriminierungen und Verfolgungen über sich ergehen lassen. Diese Erfahrungen setzen die Familienmitglieder auf Grund der zu erwartenden weiteren Verfolgung im Falle einer Abschiebung nach Mazedonien unter große psychische Belastungen.

Der Sohn kam mit offenem Rücken (spina bifida) zur Welt. Bei seiner Geburt litt er außerdem unter Sauerstoffmangel und musste künstlich beatmet werden, sodass auch sein Gehirn geschädigt wurde. Er wurde am Rücken operiert. Leider war die OP nicht erfolgreich und führte u.a. dazu, dass er bis zum 7. Lebensjahr nicht stehen konnte – auch wegen eines verkrüppelten Beines aufgrund der unsachgemäßen OP. Aden wurde in der Schule, aufgrund seiner Behinderung und ethnischen Herkunft permanent massiv diskriminiert und gemobbt. Er wurde mehrmals die Treppen hinuntergestoßen. Auch gab es keine fachlich angemessene Schule, die seiner Behinderung und den hygienischen Erfordernissen stand gehalten hätte.

Die Verbringung in das Herkunftsland mit der angstauslösenden Unsicherheit als auch die drohende Perspektive der Diskriminierungen und Gewaltbedro-hungen stellen für alle Familienmitglieder eine unakzeptable Härte und für die Kinder eine Gefährdung des Kindeswohls dar – sowohl für den Transport als auch für die Zukunft in Mazedonien.



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