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Richten Sie eine Tempo-30-Strecke in der Bundesstraße in Hamburg Eimsbüttel ein!

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Am 19.01.2015 wurde an der Kaifu-Ampel in der Bundesstraße die 45-jährige Eimsbütteler Joggerin Stefanie H. von einem "Rotfahrer" überfahren und verstarb! Wäre der Autofahrer 30 km/h gefahren, hätte sie möglicherweise eine Überlebenschance gehabt, denn: bei 30 km/h überleben 90 Prozent der Betroffenen, während bei 50 km/h zwei Drittel sterben.

Das Kaiser-Friedrich-Ufer (Kaifu) am Isebekkanal ist eines der beliebtesten und ein hoch frequentiertes Erholungs- und Verkehrsgebiet in Eimsbüttel. An der Fußgängerampel Bundesstraße befindet sich in unmittelbarer Nähe das Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer, das Fitnesszentrum Kaifu-Lodge, die Kindertagesstätte Kaifu, der Sportverein ETV mit seinen Fußballplätzen und seinem Hauptgebäude, das Kaifu-Freibad, das Agaplesion Diakonieklinikum sowie das Reha-Zentrum Bundesstraße.

Täglich nutzen Tausende nichtmotorisierte Eimsbüttelerinnen und Eimsbütteler das Kaiser-Friedrich-Ufer - darunter 4.500 RadfahrerInnen. An der Ampelanlage mit "Bedarfsgrün" warten häufig Kinder, Schüler-, Freibadnutzer-, Jogger-, Spaziergänger- sowie RadfahrerInnen. Außerdem befindet sich dort die Bushaltestelle der Metrolinie M4. Gerade im Sommer und auch zu Schulbeginn nach den Sommerferien wird die "Kaifu-Ampel" vermehrt durch Kinder und Jugendliche genutzt, die nicht immer regelgerecht die Ampelanlage überqueren, so dass eine weitere Gefahrenquelle entsteht.

Aus all diesen genannten Gründen fordern wir als Sofortmaßnahme die Einrichtung einer 30 km/h Beschränkung im Bereich der Bundesstraße. Diese Forderung wird nur die Aufmerksamkeit der Innenbehörde erhalten, wenn so viele Menschen wie möglich ihre Unterschrift geben und damit ihrem Bürgerwillen Ausdruck verleihen. Aus unserer Sicht, ist die Innenbehörde dazu verpflichtet, die Sicherheit der Bürger und Bürgerinnen vor das Interesse des motorisierten Verkehrs zu stellen. Empirische Untersuchungen bestätigen, dass es bei maximal 30 km/h in der Stadt weniger schwer Verletzte oder Tote gibt, insbesondere sind weniger Kinder darunter.

In der Europäischen Union sterben rund 26.000 Menschen im Straßenverkehr. Über ein Drittel davon kommt bei Unfällen ums Leben, bei den Beteiligte zu schnell gefahren sind. Damit ist die überhöhte Geschwindigkeit die häufigste Todesursache.

Die EU hat sich das Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten auf jährlich 20.000 zu senken. Eigentlich hätte dieses Ziel schon 2010 erreicht werden sollen - die bisherigen Maßnahmen reichen also noch nicht aus. Ein Grund mehr, in der Bundesstraße in Hamburg Eimsbüttel endlich eine entsprechende Temporeduzierung einzuführen.

Mit Ihrer Unterschrift helfen Sie, die Verkehrssicherheit im Bereich "Kaifu-Ampel" zu verbessern.



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