Erlenbacher Bistro-Entscheid korrigieren - Warum Jérémie Crettol der richtige Wirt ist

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Bei der Verpachtung des ehemaligen Wartehäuschens an der Schifflände für den Betrieb eines Bistros hat sich die Erlenbacher Liegenschaftskomission für den Winterthurer Junggastronomen Danilo Lettieri entschieden; beworben hat sich auch der Fischstübli-Wirt Jérémie Crettol. Da die Liegenschaftskomission für ihren Entscheid keine nachvollziehbaren Gründe angegeben hat, hat Crettol Beschwerde gegen den Entscheid eingelegt. Der Pachtvertrag kann deshalb noch nicht unterschrieben werden. Es bleibt also Zeit, den Entscheid noch einmal zu überdenken und zu korrigieren.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition setzen sich dafür ein, dass der Fischstübli-Wirt Jérémie Crettol den Zuschlag für den Betrieb des Bistros erhält. Dies aus folgenden Gründen:

Erstens: Im Gegensatz zum Junggastronomen Danilo Lettieri hat Crettol eine jahrzehntelange Erfahrung als Gastronom; seit bald drei Jahren führt er erfolgreich das Fischstübli in Erlenbach, das regional einen sehr guten Namen hat.

Zweitens: Im Sommer 2019 hat Crettol im Auftrag der Gemeinde das Bistro im Versuchsbetrieb schon einmal geführt. Der Versuchsbetrieb verlief offenbar so erfolgreich, dass sich der Gemeinderat entschloss, das Bistro dauerhaft weiterzuführen.

Drittens: Dorfbeizen, Cafés und Bistros sind als Treffpunkte der Einheimischen wichtig für das Dorfleben; wenn nichts Schwerwiegendes dagegen spricht, ist es deshalb sinnvoll, wenn lokale Bewerber bevorzugt werden, die man im Dorf bereits kennt. Die Förderung des lokalen Gewerbes gehört durchaus zu den Aufgaben einer Gemeinde.

Viertens: Das Fischstübli ist von seiner Grösse her nicht einfach zu führen – erst recht nicht profitabel. Es macht deshalb Sinn, wenn das Fischstübli und das Bistro vom gleichen Wirt betrieben werden kann, zumal deshalb, weil die beiden Betriebe nur wenige Meter voneinander entfernt sind und sich daraus Synergien ergeben, die das Überleben beider Betriebe zumindest etwas erleichtert.

Übrigens: Es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn man Fehlentscheide zur rechten Zeit noch einmal überdenkt und korrigiert!