Unterstützen Sie die Vision einer Flusswelle für alle Lippstädter!

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SURFEN AUF DER LIPPE – Lippstadt hat die Möglichkeit!

Mitten in Lippstadt auf einem Surfbrett stehen und Wellenreiten klingt erstmal unmöglich. Ist es aber ganz und gar nicht. Lippstadt hat die einzigartigen Vorraussetzungen für die Umsetzung dieser Vision! Genau in unserer Stadt, genauer gesagt an der Burgmühle, bietet die Lippe ideale Bedingungen für eine stehende Welle, ähnlich dem Eisbach in München. Hinzu kommt, dass das marode Wehr und die sich ebenfalls an der Burgmühle befindliche Kanustrecke schon seit langem erneuert und umgebaut werden müssen. Im Zuge dieses Umbauprojekts wäre die Integration einer stehende Welle mit geringem Mehraufwand in die Kanustrecke möglich. Eine große Chance für unsere Stadt!

Wichtig: Nur jetzt, integriert in den anstehenden Umbau der Kanustrecke, ist eine natürliche Flusswelle für Lippstadt realisierbar. Sollte die Kanustrecke in kürze ohne die Option einer Welle umgebaut werden, ist die Welle für Lippstadt nicht mehr machbar. Eine einmalige Chance würde verpasst.

Mit meiner Unterschrift spreche ich mich klar für den Umbau des maroden Wehrs an der Burgmühle MIT Wellenoption aus.

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www.lippstaedterwelle.com


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Stellungnahme des Vereins „Lippstädter Welle – Make it happen“ zum Arbeitsgespräch vom 19.04.2018

Die nachfolgenden Antworten beziehen sich auf den aktuellen Stand der Planungen. Der Verein „Lippstädter Welle – Make it happen“ freut sich über jede Anregung und konstruktive Kritik für die weitere Mitarbeit. Wir möchten betonen, dass wir bei allen Überlegungen und Problemen, die sich mit der möglichen Verwirklichung unserer Vision ergeben, maximal kompromissbereit sind. Wir möchten das bestehende Angebot an Wassersport ergänzen und nicht vereinnahmen. Es bietet sich für den Verein Lippstädter Welle die Möglichkeit von der langjährigen Erfahrung des WSC zu profitieren. Auf der anderen Seite würde die Integration unseres Vereins in den WSC (als eigenständige Abteilung) diesen ebenfalls sehr bereichern. In jedem Fall sehen wir die enge Kooperation mit dem WSC Lippstadt als unerlässlich an. Wir sind der Meinung, dass wir die Synergieeffekte nutzen sollten, um Lippstadt als überregional bekannten Wassersportstandort etablieren zu können.


Wie stellen Sie sich die zukünftige Nutzung vor?
Die Integration einer stehenden Welle in der neuen Wildwasseranlage würde die Sportstätte an der Burgmühle um einen bedeutenden Aspekt erweitern. Durch eine Flusswelle würde die Stadt Lippstadt um ein Alleinstellungsmerkmal erweitert und könnte die natürlichen Ressourcen energieneutral nutzen.

Der Verein Lippstädter Welle sieht sich in der Verantwortung, die Nutzung der Welle zu planen, zu organisieren und den Betrieb sicher zu stellen. Wir möchten durch unsere Vereinsarbeit sehr vielen BürgerInnen und BesucherInnen die Möglichkeit geben, die Lippstädter Welle zu nutzen und sich in dieser Sportart auszuprobieren. Gemäß der Erfahrungen andere Projekte und kommerzieller Anbieter (z.B. www.surf-langenfeld.de planen wir die Nutzung der Welle zu geregelten Betriebszeiten durch ein online basiertes System (s.a. Anmeldungen) zu koordinieren, um der erwarteten starken Nachfrage gerecht werden zu können (s.a. Frage zum Nachbarschutz). Wir sehen darüber hinaus große Chancen eine nachhaltige Jugendarbeit mit und durch den Verein zu gewährleisten und das Kulturangebot der Stadt Lippstadt um den Aspekt Surfen zu erweitern.


Ansatz Jugendarbeit:
Surfen in offenen Gewässern kann eine gefährliche Sportart sein. Es ist von großer Bedeutung die Gefahren und Risiken in der Jugendarbeit nachhaltig zu vermitteln. Wir sehen es als Aufgabe des Vereins, die Jugendarbeit schrittweise zu entwickeln und Kindern und Jugendlichen diesen Natursport, insbesondere unter dem Aspekt Umwelterziehung näher zu bringen. Zu diesem Zweck möchten wir gesonderte Trainingsangebote für Kinder und Jugendliche schaffen, die die erforderlichen Sicherheitsbestimmungen gewährleisten. Das heißt, die Bereitstellung befähigter Rettungsschwimmer zu sichern und perspektivisch die Rettungshelferausbildung in der Jugendarbeit zu integrieren. Die Kooperation mit der DLRG ist in diesem Zusammenhang unerlässlich. 

Mögliche Kooperationen mit dem Schulsport sehen wir als große Chance zur Aufwertung des heimischen Angebots.


Welche Mindestzeiten wollen Sie beanspruchen?
Um unserem Anliegen der freien Sessions und Jugendarbeit gerecht werden zu können ist es – je nach Wasserstand und Nachfrage – notwendig, flexibel zu sein. Dennoch sehen wir garantierte Nutzungszeiten als erforderlich an. Dies könnten wöchentlich jeweils 10-20 Stunden für die Jugendarbeit und offenen Sessions sein. 

Wir sind der Überzeugung, dass sich der WSC und der Verein Lippstädter Welle die zur Verfügung stehende Zeit mit Rücksichtnahme auf die Anwohner fair und bedarfsgerecht einteilen können. Wir glauben, dass sich die Verteilung der Nutzungszeit an der tatsächlichen Nachfrage orientieren sollte und im Bedarfsfall auch unbürokratisch angepasst werden könnte. Leider können wir derzeit keine belastbaren Aussagen zum Durchschnittsaufkommen von Surfern oder dem Erfolg der angestrebten Jugendarbeit machen. Tendenziell erwarten wir jedoch großes Interesse nach der möglichen Eröffnung der Sportstätte 


Mit welcher Inanspruchnahme durch Dritte rechnen Sie?
Seit der Gründung im September 2015 freut sich der Verein Lippstädter Welle über eine stetige Zunahme an Vereinsmitgliedern (derzeit ca. 325 Mitglieder). Aufgrund der bisherigen Öffentlichkeitsarbeit und des großen medialen Echos kann das öffentliche Interesse als sehr groß bezeichnet werden. In diesem Zusammenhang nehmen wir die Aufgabe und Herausforderung an, die Nutzung während der Betriebszeiten – insbesondere auch durch Dritte – durch den Verein zu organisieren. Zu diesem Zweck soll ein verbindliches System zur Information, Organisation und Anmeldung auf der Website bereitgestellt werden. So sollen beispielsweise Betriebszeiten, aktuelle Bedingungen und Hinweise zur Nutzung für jedermann abrufbar bereitgestellt werden.

Anmeldung für Surfer:
Die Nutzung der Sportstätte durch Vereinsmitglieder und Dritte soll über den Onlineauftritt (www.lippstaedterwelle.com geplant und organisiert werden. Es besteht die Möglichkeit ein Onlineformular auf der Website zu implementieren (vgl. z.B. „Timetable“ auf www.surf-langenfeld.de welches die Anmeldungen zu offiziellen Trainingszeiten organisiert und transparent darstellt. Auf diese Weise ließe sich die maximale Anzahl der Sportler pro Session festlegen und individuell verbindlich zusagen. Diese Vorgehensweise wäre insbesondere für anreisende Dritte von Vorteil, um einerseits eine gewisse Planungssicherheit zu gewährleisten und anderseits die Nutzung durch Dritte zu steuern. Auf diese Weise ließe sich die Nutzung der Welle durch den Verein optimal sicherstellen.

Welche Veranstaltungen planen Sie?
Neben den Veranstaltungen die nicht direkt mit der Nutzung der Sportstätte im Zusammenhang stehen, erwägen wir vorerst keine sportlichen Veranstaltungen durchzuführen. Mittelfristig und nach Sammlung ausreichender Betriebserfahrung soll die Durchführung eines jährlichen Wettbewerbs diskutiert werden. Darüber hinaus sollen regelmäßige „Tage der offenen Welle“ insbesondere auch als Schnupperangebot für den Schulsport für die aktive Teilnahme am Angebot werben.


Wer übernimmt die Koordinierung vor Ort?
Die Verantwortlichkeit für den Betrieb vor Ort, sowie die verlässliche Kooperationen mit allen Beteiligten soll durch den Verein gesichert werden. Die Koordinierung soll maßgeblich durch den Vorstand, dessen Vertreter, oder eine durch ihn beauftragte Person übernommen werden. Solche Personen könnten Übungsleiter oder speziell unterwiesene Mitglieder des Vereins sein. In jedem Fall muss während der Betriebszeiten immer wenigstens ein Mitglied mit erweiterten Befugnissen (In- und Außerbetriebnahme der Sportstätte, Rettungsfähigkeit, etc.) direkt für Fragen und Probleme ansprechbar sein.


Wer übernimmt die Aufsicht?
Die Bereitstellung einer Aufsicht ist insbesondere während der Nutzung durch minderjährige Sportler zu gewährleisten. Zu diesem Zweck möchten wir Trainingszeiten für die Jugend organisieren und durch die Bereitstellung von Rettungsschwimmern absichern. In Zusammenarbeit mit dem DLRG würden wir eine Helferausbildung zur Rettungsfähigkeit für Vereinsmitglieder sehr begrüßen. 

Für volljährige Sportler setzten wir zum einen ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit  voraus. Zum anderen möchten wir allen Surfern durch die ständige Anwesenheit von Rettungsschwimmern zu den offiziellen Nutzungszeiten die Möglichkeit geben, erste Versuche auch unter Anleitung zu ermöglichen.


Wie stellen Sie den Nachbarschutz sicher?
Ohne die Anwesenheit eines Vorstandsmitglieds oder einer von diesem beauftragten Person

soll es keine Nutzungsmöglichkeit der Welle geben. Wir sind uns bewusst, dass eine Verwirklichung der Welle insbesondere anfangs zu sehr hohem „Surfaufkommen“ führen kann. Nicht zuletzt durch die Anreise von Sportlern aus dem Raum NRW und Menschen, die sich das Surfen lediglich ansehen wollen.

Wo viele Menschen zusammenkommen, können Müll und Lärm entstehen. Aus diesem Grund sprechen wir uns für festgelegte und mit Rücksicht auf die Anwohner abgestimmte Nutzungszeiten aus. Unser Verein sieht die Lippe und deren Uferbereich als besonders schützenswert an. Durch die Bereitstellung von Entsorgungsmöglichkeiten für Müll seitens der Stadt wird die Grundlage für das bewusste Nutzen der Sportanlage geschaffen. Die Umsetzung und Einhaltung soll zu Trainingszeiten vor Ort durch die anwesenden Vereinsmitglieder (Vorstand) überwacht werden. Darüber hinaus sehen wir uns in der Pflicht Fehlverhalten von Sportlern oder Zuschauern nicht zu fördern, sondern zu sanktionieren. Dies könnte bspw. durch einen Ausschluss oder dem gänzlichen Abbruch der laufenden Session für alle erfolgen. Wir sind der Überzeugung, dass wir das Verhalten von Sportlern und Zuschauern positiv beeinflussen können und als Vorbilder fungieren müssen.

Verkehrskonzept:
Aus dem Arbeitsgespräch vom 19.04.2018 ging hervor, dass viele Anwohner ein erhöhtes Verkehrsaufkommen befürchten. Als Verein nehmen wir dieses Anliegen der Bewohner natürlich ernst und möchten im Rahmen unserer Onlineanmeldung auf geeignete und nahe gelegene Parkflächen hinweisen. So sollen auf die großzügigen Parkflächen am CabrioLi, Stadttheater und der Friedrichstraße im Anmeldeprozess verwiesen werden.

Wer sind Ihre verantwortlichen Ansprechpartner für die Stadt und Bez.Reg?Der Vorstand des Vereins Lippstädter Welle steht für alle Rückfragen und als Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung. Der Vorstand besteht aus Alexander Lempke, Max Kersting, Henrik Frensch und Stefan Schulte-Beerbühl.

Unter der Emailadresse vereinlippstaedterwelle@gmx.de können alle Vorstandsmitglieder gut erreicht werden.

 

 

 





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