Wohnungslosigkeit bekämpfen! Räumungsstopp im Winter!

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Bei 100 Unterschriften wird die Petition mit höherer Wahrscheinlichkeit in den Empfehlungen gelistet!
Till Ernecke hat diese Petition an Hubertus Heil (Bundesminister für Arbeit und Soziales ) und gestartet.

“Der Eigentümer, Doron Avraham, will Gerald wenige Wochen vor Weihnachten aus seiner Wohnung in der Soldiner Str. 106 schmeißen!” Das Bündnis Räumungsstop verhindern Berlin macht gegen solche Aktionen mobil - und fordert einen Räumungsstopp in den Wintermonaten. Wir möchten uns dieser Forderung anschließen! Im Zeitraum Oktober- April sollte generell niemand auf die Straße gesetzt werden. Ein positives Beispiel hierfür bietet das Land Frankreich. Dort gibt es bereits einen solches Gesetz. 

Zwar kann in Deutschland eine Räumung aufgeschoben werden, wenn die betroffene Personen keinen Ersatzwohnraum hat und es am Tag der geplanten Räumung Minusgrade gibt, dieses gesetzliche Mittel reicht aber nicht aus. Wenn Gerald in der milden Zeit des Winters vor die Tür gesetzt wird, kann es wenige Wochen später bereits eisig kalt werden. Ist dann kein Wohnraum in Sicht, kann die Räumung schwere gesundheitliche Folgen haben.

Vermieter*innen gehen gerade in Ballungsräumen wie Berlin bei Räumungen selten sensibel vor. So wird trotz möglicher Rückzahlung von Mietschulden eine Kündigung ausgesprochen und zur Not mit Räumung durchgesetzt. Denn ist die Wohnung wieder frei, kann die Miete nach oben angepasst werden. Eine mit nicht getilgten Mietschulden belastete Person, die geräumt wird, hat extreme Probleme, jemals wieder Anschluss an den normalen Wohnungsmarkt zu finden. Es droht die langfristige Wohnungslosigkeit,

 Die dramatisch steigende Zahl von Wohnungs/Obdachlosigkeit sollte Anlass genug sein, zu allen möglichen Mitteln zu greifen, das Problem einzudämmen. Gerade in Zeiten der Covid-19 Pandemie ist diese Gruppe von Menschen besonders betroffen, da sie keine Isolation in einer eigenen Wohnung einhalten können. Es wird offensichtlich: Ein eigener Schutzraum in Form einer Wohnung ist für den Menschen essentiell. Bei der steigenden Tendenz nähern wir uns allerdings  der 1 Millionen Marke von Menschen ohne festen Mietvertrag. Die Gründe hierbei sind komplex. Es gibt in verschiedenen Bereichen Lücken im Sozialstaat Deutschland. Daher braucht es ein komplettes Programm zur Bekämpfung dieses Missstandes. Diese Petition stellt einen Unterpunkt eines solchen Programms dar. Die weiteren Punkte samt dazugehörigen Petitionen finden Sie hier:

https://jtw-spandau.de/wohnungslosigkeit-bekämpfen


Wir würden uns freuen wenn Sie diesen Punkt, aber auch die weiteren Punkte des Programms mit Ihrer Stimme unterstützen würden!

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