Studie zu rassistischen Tendenzen in Polizeibehörden durchführen!

Studie zu rassistischen Tendenzen in Polizeibehörden durchführen!

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Nicht erst seit der Ermordung George Floyds ist bekannt, dass auch in Deutschland Handlungsbedarf besteht, wenn es um das Thema Rassismus im Zusammenhang mit der Polizei geht. Viele Einwohner Deutschlands werden zum Beispeil Zeuge und Ziel von sogenanntem "racial profiling". 

Und das ist leider noch ein harmloses Beispiel, denn Fälle von nicht (oder kaum) aufgeklärten, rassistischen Straf- und Gewalttaten bleiben im allgemeinen Bewusstsein verankert und beunruhigen enorm. 

Ein Schritt vorwärts wäre es nun vielleicht gewesen, wie von Herrn Seehofer angekündigt, eine Studie zu rassistischer Diskriminierung durch Polizeibehörden durchzuführen. Doch nun wurde dieser Entschluss widerrufen, da eben jenes "racial profiling" ja sowieso verboten sei und es somit keiner weiteren Überprüfung bedürfe.

Abgesehen davon, dass dies eine absurde und fadenscheinige "Begründung" ist (denn nur weil Dinge bzw. Taten verboten sind, heißt es nicht, dass sie nicht trotzdem ausgeübt werden können), hinterlässt dieses Statement einen sehr bitteren Nachgeschmack. Wieso wird eine offene Kommunikation bzw. eine Transparenz der Polizei in diesen Belangen verhindert? Wenn es nichts zu verstecken und ändern gäbe, dann wäre eine solche Studie kein Problem für die Polizei. Ganz im Gegenteil, die Polizei könnte sich so der Vorwürfe von rassistischen Strukturen und der Diskriminierung in der Ausübung ihrer Arbeit erwehren.

Deshalb fordern wir: Im Sinne der Gesellschaft und im Sinne der Polizei (denn sie müssen es doch leid sein, als xenophobe Vertuscher verschrien zu werden) sollte eine solche Studie durchgeführt werden! Jetzt erst recht! Nehmen sie den Beunruhigten die Sorgen und beweisen Sie, dass es nichts zu verstecken gibt!