Bundesverdienstkreuz für die Flensburger Polizistin

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In einem Intercity in Schleswig-Holstein erschoss eine Polizistin einen Mann, der sie und einen Mitreisenden mit einem Messer attackiert hatte. Neuesten Erkenntnissen zufolge griff der Täter die Beamtin zuerst an.

Der getötete Angreifer soll nach Ermittlerangaben zuerst die uniformierte Polizistin attackiert haben. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Demnach habe der Mann aus Eritrea die 22 Jahre alte Beamtin mit einem Küchenmesser angegriffen, als sie beim Halt in Flensburg zur Ausgangstür gehen wollte. Zuerst war die Polizei davon ausgegangen, dass die Beamtin einen Streit zwischen dem Tatverdächtigen und einem Mitreisenden hatte schlichten wollen.

Die Beamtin, die nicht dienstlich unterwegs war, aber ihre Uniform trug, hatte den Tatverdächtigen nach der Attacke am Mittwochabend mit ihrer Dienstwaffe erschossen. Ein 35-jähriger Mitreisender, der ihr zu Hilfe eilte, wurde ebenfalls schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei sei es ihm noch gelungen, die beiden zu trennen. Er ging jedoch zu Boden, habe eine schwere Stichverletzung erlitten und sich den Arm gebrochen. Der Auslöser, der zu dem Angriff auf die Polizeibeamtin führte, sei weiterhin unbekannt.

Da die Polizeibeamtin mit dem Einsatz ihres Lebens und ihrer Dienstwaffe weiteren Schaden verhindert hat, gehört ihr das Bundesverdienstkreuz verliehen.

 



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