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Unglaublich welche Lügen in diesem Flyer mit Amtlichem Hessenlogo verbreitet werden!
BEHAUPTUNG 1
Die Ziele des Energiegipfels können mit 2100 – 2600 Anlagen erreicht werden!
Richtig ist: Derzeit (2017) liefern 1000 WKA und alle PV Anlagen in Hessen zusammen nur 6,1 TWh (18%)
_ Der Hessische Energiegipfel von 2011 hat keine Zahl von Windenergieanlagen vorgegeben, sondern Ziele beschlossen: Der Energiebedarf soll im Jahr 2050 möglichst vollständig aus Erneuerbaren Energien gedeckt werden. Dazu sollen 2 % der Landesfläche für die Windenergienutzung zur Verfügung gestellt werden.
Wahr ist:
Für die Stromerzeugung aus Windenergie wurden 28.0 TWh als Ziel definiert. Das sind ca. 78% des derzeitigen hessischen Strombedarfs. Um diese Menge an elektrischer Energie zu erzeugen wurden von der Fraunhofer IWES ca. 4000 Windkraftanlagen prognostiziert. Derzeit (2017) liefern 1000 WKA und alle PV Anlagen in Hessen zusammen nur 6,1 TWh.
_ Auf dieser Fläche kann man rechnerisch im Jahr 28 Terawatt-Stunden Strom durch Windenergiewandlung bereitstellen, wie das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) errechnet hat. Dies beruht auf der Annahme, dass der technische Fortschritt dazu führt, dass im Jahr 2050 durchgängig ein Leistungsstandard erreicht ist, wie er bereits heute vereinzelt verbaut wird (7,5 MW / Anlage).
Wahr ist:
Anlagen mit einer Nennleistung von 7,5 MW, wie sie die Landesregierung für ihre Bedarfsberechnung zugrundelegt, sind als Starkwindanlagen (durchschnittliche Windgeschwindigkeiten > 8 Meter/Sekunde) konzipiert und eignen sich daher nur für einen Betrieb im Meer oder in Küstennähe.
_ Bei einem konservativen Ansatz von 1850 Volllaststunden pro Jahr bräuchte man dann ca. 2100 Anlagen. Geht die Entwicklung mehr in Richtung sogenannter Schwachwindanlagen mit niedrigerer Nennleistung (3,5 MW), aber höheren Laufzeiten, würde man bis zu 2.600 Anlagen benötigen. Heute gibt es bereits ca. 800 Windräder in Hessen.
Wahr ist:
Im Binnenland sind 1.500 bis 1.800 VLS die Regel. 1860 VLS sind somit kein konservativer Ansatz sondern die Ausnahme. Auf der Basis eines durchschnittlichen Ertragswertes von 5,8 GWh (z.B Enercon E115 3,2 MW Anlage mit 1800 VLS) für Schwachwindanlagen im Binnenland, ergibt sich damit ein rechnerischer Bedarf von 5.000 Anlagen. Fakt ist, das inzwischen die Windhöffigsten Areale bebaut sind und in Zukunft nicht mit einer
Erhöhung sonder Rückgang der Volllaststunden zu rechnen ist.

BEHAUPTUNG 2
Für ein Windrad im Wald müssen im Schnitt 0,3 Hektar gerodet werden. Dafür werden immer Ausgleichsflächen, also neuer Wald, an anderer Stelle geschaffen.
Richtig ist: Auch Ausgleichsflächen hatten vor der Ausweisung als solche einen nutzen. Die Aufforstung gerodeter Flächen ist eine Farce.
_ Der jeweilige Flächenverbrauch hängt von den lokalen Gegebenheiten ab: Wie sieht der Standort aus, welche Zufahrtswege gibt es?
Wahr ist:
Hessen ist eines der Waldreichsten Länder, daher liegen die meisten Vorraggebiete im Waldgebieten, was eigentlich die Ausnahme darstellen sollte. Der Flächenverbrauch liegt daher bei 0,8 – 1,0 Hektar.
_ Aus der Auswertung bisheriger Projekte lässt sich errechnen, dass für ein im Wald errichtetes Windrad etwa 2000 bis 4000 Quadratmeter (0,2 bis 0,4 Hektar) dauerhaft gerodet werden müssen und weitere 2000 Quadratmeter (0,2 Hektar) nur für die Dauer des Baus, also unmittelbar nach Fertigstellung wieder aufgeforstet werden können.
Wahr ist:
Für jedes Windrad im Wald wird am Standort der Anlage eine Fläche von mindestens 5.000 m² dauerhaft gerodet. Dies entspricht dem Flächenbedarf eines Fußballfeldes. Für Zufahrtswege kann ein identischer Flächenbedarf angenommen werden. Damit ergibt sich eine Rodungsfläche von 1 ha je Anlage. Das zeigen hunderte von Genehmigungsunterlagen zu Windindustrieprojekten in hessischen Wald.
_ Zudem sind für gerodete Flächen – wie beispielsweise auch bei Straßenprojekten – Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen vorgeschrieben.
Wahr ist:
Auch Ausgleichsflächen hatten vor der Ausweisung als solche einen nutzen. Die Aufforstung gerodeter Flächen ist eine Farce. Die Rodung betrifft i.d. R- alten Baumbestand der die effizienteste Senke für CO2 darstellt, während für die Aufforstung Setzlinge verwendet werden die keinerlei Nutzen als CO2 Speicher haben sowie darüber hinaus nach 20 Jahren, beim Rückbau der Anlagen oder Repowering, erneut gerodet werden.

_ 1000 Windenergieanlagen erfordern also eine Dauerrodung von 400 Hektar. Zum Vergleich: in Hessen gibt es ca. 894.000 Hektar Wald, und diese Fläche ist seit 2010 um 14.000 Hektar gewachsen. Allein die jährliche Zunahme ist also um ein Vielfaches höher als die Fläche, die erforderlich wäre, selbst wenn alle Windenergieanlagen in Wäldern errichtet würden.
Wahr ist:
1000 Windenergieanlagen erfordern eine Dauerrodung von 800- 1000 Hektar. Die angebliche Zunahme der Waldflächen resultiert aus einer Änderung der Betrachtungsweise und weniger aus tatsächlichen Waldanbau.
Die Richtlinie zur Richtlinien zur Erhebung der tatsächlichen Nutzung Schlüsselnummer 32000 (Wald) wurde wie folgt verändert:
(..) Bei der Abgrenzung der Waldfläche ist großzügig vorzugehen. Flächen mit Anflug, die erkennbar nicht offen gehalten werden können und im Anschluss an die Waldfläche liegen, sind mit dem entsprechenden Vegetationsmerkmal bzw. als Gehölz auszuweisen,
- Hierzu gehören auch mit Bäumen und Sträuchern bewachsene Windschutzstreifen, Vogelschutzgehölze u. dgl.
- Mit verwilderten Reben, Hecken, Büschen und Bäumen bestandene Brachflächen (..)


BEHAUPTUNG 3
98 Prozent der Fläche sollen für die Windenergienutzung ausgeschlossen werden.
Richtig ist: eine größer Teil der 98 % ist bereits Siedlungs- oder Verkehrsfläche.
_ Die Landesregierung will den Bau von Windenergieanlagen auf die effizientesten Flächen begrenzen. Dafür gibt es einen umfangreichen Kriterienkatalog, der unter anderem die zu erreichenden Windgeschwindigkeiten und die Abstände zu Siedlungen regelt. Sind diese Vorrangflächen ausgewiesen, wird die übrige Landesfläche frei bleiben.
Wahr ist:
Die Landesregierung hat mit ihrer Festlegung auf eine durchschnittlichen Mindestwindgeschwindigkeit von 5,75 m/s für Vorrangflächen einen Rahmen für Ineffizienz gesetzt. Standorte mit Windgeschwingkeiten von unter 6,5 m/s führen zu Stromgestehungskosten von über 9 Cent/ kWh. Bei einer Einspeisevergütung von 9 Cent/ kWh ist daher jeder WKA-Betrieb ohne EEG Subvention defizitär.
_ Die Konzentration auf die windreichsten Gebiete hat also zur Folge, dass Hessen mit einer Mindestzahl an Windenergieanlagen auskommt und dass dadurch eine Zersiedlung der Landschaft unterbleibt.
Wahr ist:
Die Aussage, dass 98% der Landesfläche von Windkraftwerken verschont bleiben klingt schön ist aber Ideologisch verklärend, da ohnehin ein großer Teil der Landesfläche als Siedlungs-, Verkehrs- und Freizeitfläche genutzt werden und auf dem Rest kein Wind weht.
Daher sind auch 80% der Vorranggebiete in den Wäldern der Mittelgebirgskammlagen geplant und dort wird deshalb auch eine Zersiedlung der Landschaft betrieben ohne Rücksicht auf die dort lebenden Menschen.

BEHAUPTUNG 4
Artenschutz hat in Hessen einen hohen Stellenwert. Die Auswirkungen auf geschützte Arten werden in Genehmigungsverfahren für jede einzelne Windenergieanlage sorgfältig geprüft.
Richtig ist: Die hierfür erforderlichen Begutachtungen werden von Bauherren in Auftrag gegeben und sind in der Regel parteiisch und bestätigen werden aus präventiven Gründen nur unter strengen Auflagen gestattet.
Wahr ist:
Die hierfür erforderlichen Begutachtungen werden von Bauherren in Auftrag gegeben und sind in der Regel parteiisch und bestätigen daher regelmäßig die Machbarkeit. Die Genehmigungsbehörden Prüfen diese Machbarkeitsgutachten dann wohlwollend im Sinne der Bauherren. Auflagen werden nur halbherzig vergeben und selten kontrolliert. Raumnutzungsanalysen werden zum teil willkürlich angefertigt, klar das dabei ein Rotmilan immer sein Nahrungsgebiet so wählt, dass er nicht über Windindustrieanlagen fliegt
_ Die Ausweisung von Vorrangflächen hat unter anderem den Zweck, solche Konflikte möglichst von vorneherein zu vermeiden.
_ Denn die Bedürfnisse der gegenüber Windenergieanlagen empfindlichen Arten sind bei der Festlegung der Vorranggebiete besonders zu berücksichtigen.
Wahr ist:
Das Gegenteil ist der Fall! Natur und Landschaftsschutz wird vom Schreibtisch entschieden 2 % der Landesfläche müssen bereitstehen! Naturschutzbelange sollen laut den Steckbriefen auf „örtlicher ebene gelöst werden“. Dies bedeutet aber nur das der Bauherr ein Machbarkeitsgutachten, wie oben vorlegen, muss. Biodiversität und Artenschutz sind Grundsätzlich unvereinbar mit Windindustrieanlagen.

BEHAUPTUNG 5
Jeder vollgetankte Traktor bringt potenziell mehr gefährliche Stoffe in den Wald als ein Windrad.
Richtig ist: In einer “Getriebelosen“ Anlage befinden 2800 – 3500 Liter gefährliche Stoffe

_ Wer technische Anlagen aufstellt, muss die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen treffen.
Wahr ist:
Über Art und Umfang der Sicherheitsvorkehrungen entscheidet die Genehmigungsbehörde auf Basis der von Anlagenhersteller und Bauherren gelieferten Gutachten. Diese werden meist nur als Prognosen ausgewiesen um in Havariefall Haftungsausschluss zu erlangen. Je nach Anlagenherstellen werden je Windrad etwa 2.500 – 3.500 Liter Brennbare und giftige Flüssigkeiten eingesetzt.
Für Windkraftanlagen die im Wald errichtet werden und die eine Nabenhöhe von über 100 – 150 m erreichen, gibt es im Falle eines Rotor- oder Turbinenbrandes kein wirksames Sicherheitskonzept. Beim brand herabgestürzter Rotorteile aus GFK oder CFK verursachen giftige Löschwässer, die in großen Mengen in den Boden gelangen.

_ Moderne Anlagen benötigen zudem kein Getriebe und daher auch kein Getriebeöl mehr. Dies reduziert die Menge der potenziell wassergefährdenden Substanzen erheblich.
Wahr ist:
In einer “Getriebelosen“ Enercon E115 Anlage befinden sich folgende Wassergefährdende Flüssigkeitsmengen:
- 540 Liter Glykosol N (Kühlmittel)
- 144 Liter Hydrauliköl für Stellmotoren zur Windnachführung der Gondel
- 48 Liter Getriebeöl für Blattverstellung
- 85 Liter sonstige Schmierstoffe und Fette
- 2000 Liter synthetisches Ester (Hydrauliköl)
_ Gemessen an den wassergefährdenden Stoffen, die täglich durch Motorfahrzeuge durch die Wälder transportiert werden, sind die in Windenergieanlagen vorhandenen Mengen unbedeutend.
Wahr ist:
dass forstwirtschaftliche Fahrzeuge eine höhere Gefährdung des Trinkwassers bedingen als WKA ist unsinnig, wie die oben genannten Zahlen einer Aktuellen Enercon E115 Anlage beweisen. Bewiesen ist allerdings, dass in den letzten viele Windkraftanlagen in Deutschland havarierten und dabei viele tausend Liter umweltschädliche Flüssigkeiten und kontaminiertes Löschwasser in den Boden gelangten.
Die Rotorblätter einer Enercon E115 bestehen aus 25,5 Tonnen GFK, welche beim Brand enorme Mengen an Giftstoffen freisetzten und deren umweltgerechte Entsorgung nach Ende der 20-jährigen Betriebszeit völlig ungeklärt ist

BEHAUPTUNG 6
Wissenschaftliche Studien belegen, dass Touristen ihre Reiseziele vor allem nach anderen Kriterien aussuchen und Windenergie dem Tourismus nicht schadet.
Richtig ist: In Gebieten mit Windkraftanlagen sind Tourismuszahlen drastisch rückläufig.
_ Laut Studien und Befragungen suchen Urlauber ihre Ziele nicht danach aus, ob es dort Windräder gibt oder nicht.
Wahr ist:
Die von der Landesregierung angeführte Studie der Uni- Gießen – Prof. Dr. Christian Diller - wurde nachweislich, nachträglich im Sinne der Landesregierung manipuliert. Die ursprüngliche Studie, veröffentlicht am 25.11.2014, kam zu folgenden Ergebnissen:
70% der Befragten stehen Windkraftanlagen skeptisch gegenüber oder akzeptieren sie überhaupt nicht!
11% der Befragten bleiben dem Vogelsberg als Urlaubs-/Naherholungsdestination fern, wenn weitere Windkraftanlagen installiert würden.
_ Dies hat beispielsweise eine Untersuchung der Uni Gießen für den Vogelsbergkreis gezeigt.
Wahr ist:
Vor 25 Jahren war die Gemeinde Ulrichstein noch Spitzenreiter beim Tourismus im Vogelsberg. Heute steht man abgeschlagen auf dem letzten Platz seit dem man, mit Unterstützung der OVAG (oberhessischer Energieversorger), die Windkraft als Wirtschaftszweig entdeckte. An der Verschuldung der Stadt hat die Installation von über 50 WKA nichts geändert
Ulrichstein ist auch zwischenzeitlich mit mehr als 20% Abwanderung einsamer Spitzenreiter.
Eine Landesregierung die mit Unwahrheiten versucht die Bürgerinnen zu manipulieren verliert neben ihrer Glaubwürdigkeit auch ihre Autorisierung.
_ Das zeigt auch die Tourismusentwicklung in den norddeutschen Küstengebieten, wo seit vielen Jahren deutlich mehr Windräder stehen als in ganz Hessen benötigt würden.
Wahr ist:
Das Wahr ist jedoch das in den gebieten (z.B. Nordseeinseln) einen Zuwachs zu verzeichnen ist. in denen keine Windindustrieanlagen direkt in 1000m Nähe vorhanden sind. In Gebieten an Land mit Windindustrieanlagen in unmittelbarer Nähe ein Rückgang zu verzeichnen ist. Auch der aktuelle Geopolitische Lage, mit Angst vor Anschlägen, ist maßgeblich für die Steigerung der Tourismuszahlen.
Wer ans Meer will nimmt vielleicht auch WKA in kauf, Hessen liegt aber nicht am Meer.

BEHAUPTUNG 7
Das sollen sie alleine auch nicht. Ein Mix aus verschiedenen Energieträgern bietet diese Sicherheit.
Richtig ist: Wenn mehr als 75% des EE-Stroms aus Wetterabhängiger Windenergie kommen sollen, dann ist es nicht darstellbar, dass bei einer Windflaute die restlichen Erzeugerquellen den Ausfall von 75% Windstrom kompensieren können.
_ Weder die Bundesnetzagentur noch die Versorgungsnetzbetreiber sehen die Systemstabilität und die Versorgungssicherheit in Deutschland durch die Energiewende gefährdet.
Wahr ist:
Die Netzbetreiber – und EVUs sehen die Netzstabilität und damit die Versorgungssicherheit gefährdet und warnen immer wieder vor einem möglichen Blackout.
Wenn mehr als 75% des EE-Stroms aus Wetterabhängiger Windenergie kommen sollen, dann ist es nicht darstellbar, dass bei einer Windflaute die restlichen 25% EE- Erzeugerquellen den Ausfall von 75% Windstrom kompensieren können.
_ Denn der künftige Energiemix wird nicht einseitig auf Windenergie setzen; vielmehr werden die Windräder gemeinsam mit flexibel verfügbaren fossilen Energien (Gaskraftwerke), Biomassekraftwerken, Speichertechnologien, Sonnenkraft und intelligenten Netzen ein System bilden.
Wahr ist:
Nachdem die ersten modernen Gaskraftwerke stillgelegt wurden und die übrigen defizitär arbeiten, setzt sich in Wiesbaden wohl doch die Erkenntnis durch, dass man dauerhaft einen konventionellen Kraftwerkspark benötigt. Wie passt das mit den Zielen des Energiegipfels 100 % Energie aus Erneuerbaren Quellen zusammen? Eine Stromversorgung aus einem EE- plus einem konventionellen Kraftwerkspark aber zwangsläufig zu doppelten Kosten und belastet damit jeden Haushalt und jedes Unternehmen und die Umwelt
_ Darüber hinaus sind der Netzausbau (national und grenzüberschreitend) sowie die Anpassung der Energiemärkte an die zunehmende Einspeisung von regenerativem Strom entscheidende Faktoren für die Versorgungssicherheit.
Wahr ist:
Die Kosten für den notwendigen Netzausbau sind Unüberschaubar hoch und werden den Endverbraucherstrompreis nochmals deutlich anheben und zu unbezahlbaren Strompreisen führten.
Die Folge wird eine Verarmung des Mittelstandes und weitere Überschuldung der öffentlichen Haushalte durch höherer Sozialausgaben sein. Ideen wie „smart Grid“ sind Fiktionen und funktionieren nur im kleinen Bereichen, die für den Gesamtenergiebedarf unrelevant sind.

BEHAUPTUNG 8
Wenn sich Windenergie an Land nicht rechnen würde, würde niemand investieren. Doch genau das geschieht ja gerade.
Richtig ist: Richtig ist: Richtig ist: Ohne EEG Subvention würde sich keine einziges Windrad lohnen oder entstehen. Das wird sich ist ansehbarer auch Zukunft nicht ändern.
_ Auch an guten Binnenlandstandorten lässt sich Windstrom zu weniger als 8 Cent / kWh erzeugen.
Wahr ist:
Die Gestehungskosten im Binnenland liegen laut Fraunhofer IWES (Faktencheck) bei 9-11 Cent je kWh.
Die auf 20 Jahre garantierte Vergütung für die Windparkbetreiber liegt bei 8,9 – 9,9 Cent. Davon trägt der Stromkunde über die EEG-Umlage 6,3 Cent/kWh. Insgesamt führt dies zu Strompreisen in Deutschland von 28.0 -29.0 Cent/kWh. In England zahlt der Verbraucher dagegen ca. 17.0 Cent/kWh.
_ Zum Vergleich: Beim Neubau des Atomkraftwerks Hinkley Point C in Großbritannien werden dem Betreiber über 35 Jahre lang 11 Cent / kWh zuzüglich eines Inflationsausgleichs garantiert.
Wahr ist:
Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen, wenn man Strom aus Kernenergie dem Strom aus Wind-/Sonnenenergie gegenüberstellt. Kernkraftwerke erzeugen die benötigte elektrische Energie bedarfsgerecht in der benötigten Menge während Wind-/Sonnenkraftwerke ihre Stromlieferung dem Zufall anheim stellen. Also Sicherheit bei der Stromversorgung auf der einen, Unplanbarkeit und Unsicherheit auf der anderen Seite.
_ Erneuerbare Energien sind zudem dezentral. Daher bietet ihr Ausbau große Chancen für ländliche Gebiete, für Kommunen, für Bürger-Energiegenossenschaften, die sich dabei wirtschaftlich engagieren können.
Wahr ist:
Dass mit Windkraftanlagen eine Regionalisierung der Stromversorgung zu erreichen sei, bei der Strom dort erzeugt wird wo er verbraucht wird, ist Bauernfängerei. Denn die großen Stromverbraucher sind die Ballungsgebiete und dort steht, in Ermangelung von Platz und Wind, keine einzige Windkraftanlage.
Eine Dezentralisierung dient weder einer sicheren Stromversorgung noch den Bürgern.

_ Auf diese Weise wird Wertschöpfung nach Hessen geholt, die sonst anderswo entstünde.
Wahr ist:
Was als Wertschöpfung bezeichnet wird, ist in Wahrheit Parasitismus. Durch die EEG-Umlage verliert jeder Haushalt im Jahr m.a. 230,- Euro an Kaufkraft. Kommunen mit 10.000 Einwohnern haben durch die Umlage einen jährlichen Kaufkraftverlust von ca. 1.0 Mio. Euro zu verzeichnen. Die kommunale Wertschöpfung ist somit eine Wertschröpfung der Bürger. Auch die sog. Investoren lassen sich ihre „Investitionen“ durch die Stromkunden finanzieren. Ohne EEG-Einspeisevergütung, über 20 Jahre garantiert, würde kein „Investor“ auch nur einen Euro in Wind-/PV-Parks investieren.


BEHAUPTUNG 9
Der Strompreis ist 2015 gesunken.
Richtig ist: Jede weitere Windkraftanlage die Strom erzeugt, treibt auch die Umlagekosten in die Höhe. 2017 ist der Strompreis erneut gestiegen.
_ Die Entwicklung der Strompreise wird nur teilweise durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien verursacht, und die Windenergie im Binnenland hat darauf nur einen geringen Einfluss (2015: 1,17 € Cent /kWh).
_ Der größte Teil der EEG-Umlage ist durch den Ausbau der Photovoltaik entstanden, deren Vergütung zu Anfang um ein Vielfaches höher lag als heute.
Wahr ist:
Jede weitere Windkraftanlage die Strom erzeugt, treibt auch die Umlagekosten in die Höhe.
Denn obwohl die Einspeisevergütung durch die div. EEG-Novellen bei PV-Anlagen z.T. drastisch gesenkt wurden, steigt die Umlage von Jahr zu Jahr an. Dies hat seine Ursache in der Zunahme des produzierten und oft „verklappten“ EE-Stroms. So ist die Umlage in 2017 erneut gestiegen, hinzu kommen drastisch steigende Netzentgelte für den Netzausbau.
_ Für Anlagen, die heute ans Netz gehen, sind die Fördersätze jedoch wesentlich niedriger. Daher wird die EEG-Umlage sehr wahrscheinlich von 2020 an sinken, weil von diesem Jahr an die alten Förderungen auslaufen.
Wahr ist:
Eine Absenkung kann es nur dann geben, wenn die Altanlagen im PV- und Windbereich nach 20 Jahren Betriebsdauer aus der Vergütung fallen und die steigende EE-Stromproduktion diese Absenkung der Einspeisevergütung nicht kompensiert. Damit ist aufgrund des Zubaus von Windkraftwerken aber nicht zu rechnen.
_ Die Erneuerbaren Energien werden zwar durch die EEG-Umlage mitfinanziert, tragen aber dazu bei, dass der Börsenstrompreis sinkt.
Wahr ist:
Die Logik, dass bei sinkenden Börsenstrompreisen - bedingt durch ein zeitweiliges Überangebot an Strom - die Umlagekosten sinken werden, ist abstrus. Ein sinkender Börsenstrompreis bewirkt das Gegenteil, da die Umlage sich im Wesentlichen auch aus dem Delta zwischen Einspeisevergütung und Börsenpreis bestimmt.

BEHAUPTUNG 10
Der Rückbau ist über Bankbürgschaften der Investoren abgesichert, die für jedes neue Windrad vorgelegt werden müssen.
Richtig ist: Die Kosten der Rücklage – üblich 1.000 Euro je Meter Nabenhöhe – decken nur zu einem geringen Teil die wirklichen Rückbaukosten. Allein die Rotoren der heutigen Anlagen bestehen aus 25-26 Tonnen GFK, deren umweltgerechte Entsorgung völlig ungeklärt und derzeit unmöglich ist.

_ Die behördliche Genehmigung für eine Windenergieanlage sieht einen Rückbau der Anlage vor. Die Kosten trägt der Eigentümer.
_ Seit 2004 müssen die Eigentümer von Windenergieanlagen dafür eine Bankbürgschaft hinterlegen.
Wahr ist:
Die Kosten der Rücklage – üblich 1.000 Euro je Meter Nabenhöhe – decken nur zu einem geringeren Teil die wirklichen Rückbaukosten für Anlage, Fundament, geschotterter Rodungsfläche und Zuwegung.
Daher besteht das Risiko für den Grundbesitzer, dass Fundamente dauerhaft im Boden verbleiben.
Allein die Rotoren der heutigen Anlagen bestehen aus 25-26 Tonnen GFK, deren umweltgerechte Entsorgung völlig ungeklärt und derzeit unmöglich ist.

_ Im Vergleich zu den Milliardenkosten, die für den Rückbau der Atomkraftwerke anfallen, sind die Aufwendungen für den Rückbau von Windenergieanlagen ohnehin verschwindend gering und im Gegensatz zum Rückbau der Atomkraftwerke per Bankbürgschaft gesichert.
Wahr ist:
Der Vergleich mit den Rückbaukosten für die Kernkraftwerke entbehrt jeder Grundlage.
Erstens übersteigt die Anzahl der Windkraftanlagen die Zahl der Kernkraftanlagen schon heute um ein Vielfaches. Sollte tatsächlich der Ausbau der Erneuerbaren fortgesetzt werden, werden am Ende des Konversionsprozesses, einige Hundertausend Windkraftanlagen in Wäldern, auf Plätzen, in Stadien in Schwimmbädern, auf Schulhöfen, in Vorgärten und auf Straßen stehen und konservativ zu 50.0 bis 70.0 Milliarden Euro Rückbaukosten führen oder geführt haben. Dagegen sind die Rückbaukosten für die KKWs dann wirklich verschwindend gering zumal uns die Kernkraftbetreiber in Europa und Russland mit ihrer bis dahin eingesetzten Brütertechnologie die hochradioaktiven Bestandteile unserer KKWs für gutes Geld abgekauft haben.


BEHAUPTUNG 11
WINDRÄDER BELÄSTIGEN ANWOHNER DURCH SCHATTENWURF!
Das kann passieren – aber maximal eine halbe Stunde am Tag.
Richtig ist: In der Realität funktionieren diese Kontrollsystem nur selten und die Genehmigungsbehörden reagieren auf Beschwerden der Bürger erst nach Wochen oder Monaten.
_ Je nach Wetter und Sonnenstand können die Rotorblätter bewegte Schatten werfen. In welchem Ausmaß dies jeweils der Fall ist, wird im Genehmigungsverfahren untersucht.
_ Beschattungszeiten von maximal 30 Stunden pro Jahr und höchstens 30 Minuten pro Tag gelten als nicht erheblich belästigend. Werden die zulässigen Werte überschritten, muss eine Schattenabschaltvorrichtung eingebaut werden.
Wahr ist:
Wichtig für die Betroffenen ist nicht ein am Schreibtisch festgelegter der Grenzwert, sonder der Anfangswert, aus ehemals Idyllischen und ruhigen Orten wurden und werden lärmende Industriestandorte. In der Realität funktionieren diese System nur selten und die Genehmigungsbehörden reagieren auf Beschwerden der Bürger erst nach Wochen oder Monaten Die Erkenntnis, dass Schattenwurf von WKA eine Belästigung darstellt, ist nicht bei den gesetzgebenden Politikern oder den WKA Herstellern/- Betreibern gereift, sondern von betroffenen gegen viel Widerstand erkämpft worden.
Schattenwurf ist aber nur eine Art der Belästigung. Am Abend und in der Nacht sind es Lichtsignale an den Rotoren, die einen Aufenthalt im Freien oder den Schlaf im nicht abgedunkelten Raum zu einer Belastung werden lassen. Bei Starkwind führt die Lärmbelästigung auch in Entfernungen von über 1.000 m zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Wohlempfindens.


BEHAUPTUNG 12
WINDRÄDER VERURSACHEN LÄRM UND GESUNDHEITSSCHÄDLICHEN INFRASCHALL!
FAKT IST
Genau deshalb gibt es Abstandsregeln zu Siedlungen. Wissenschaftlich abgesicherte Belege für Gesundheitsgefährdungen gibt es nicht.
Richtig ist: Wichtig für die Betroffenen ist nicht ein am Schreibtisch festgelegter der Grenzwert, sonder der Anfangswert, aus ehemals Idyllischen und ruhigen Orten wurden und werden lärmende Industriestandorte.
_ Windräder verursachen Geräusche in verschiedenen Frequenzbereichen. Es gibt jedoch keinen wissenschaftlichen Nachweis einer schädlichen Wirkung.
Wahr ist:
Die Behauptung, dass es keinen Nachweis für eine schädliche Wirkung des Infraschalls gibt ist objektiv falsch. In der Arbeitsmedizin dürfen z.B. Schwangere nicht in Infraschall belasteten Räumen für längere Zeit arbeiten, weil dies erwiesener Maßen negative Auswirkungen auf das heranwachsende Baby hat.
Im ersten Weltkrieg wurde Infraschall als Waffe eingesetzt um den Kriegsgegner am Einschlafen zu hindern.
Das Infraschall in den Lärmschutzvorschriften und –gesetzen keine Berücksichtigung findet ist dem Umstand geschuldet, dass man in der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA-Lärm), nur wahrnehmbaren Schall zugrunde legt und dabei auf die Fähigkeit des menschlichen Gehörs abstellt das ausschließlich in der Lage ist einen Frequenzbereich > 8 Hertz zu realisieren.
Die Behauptung, dass Frequenzen unterhalb der akustischen Wahrnehmungsschwelle keine gesundheitlichen Auswirkungen haben, ist subjektiv und daher wissenschaftlich irrelevant.
_ Erwiesen ist, dass der Geräuschpegel bereits in einem Abstand von wenigen hundert Metern nicht mehr von natürlichen Hintergrundgeräuschen wie Wind und Blätterrauschen zu unterscheiden ist. Dies gilt auch für den besonders tiefen Teil des Spektrums, der als Infraschall bezeichnet wird.
Wahr ist:
Wenn das so wäre bräuchte es keine Schallgutachten zu WKA´s mehr und alle Anwohnerbeschwerden wären frei erfunden. Die Behauptung „der Geräuschpegel bereits in einem Abstand von wenigen hundert Metern nicht mehr von natürlichen Hintergrundgeräuschen wie Wind und Blätterrauschen zu unterscheiden ist.“
Ist beleidigend und zeigte eine tiefe Arroganz gegenüber vielen tausend WKA- Lärmgeschädigten.

_ In Hessen ist zwischen Windenergieanlagen und Siedlungen ein Mindestabstand von 1000 Metern – bei sogenannten Weilern 600 Metern – vorgeschrieben. Auf diese Distanz bleibt der von Windenergieanlagen ausgehende Infraschall weit unter der Wahrnehmungsschwelle. Für gesundheitliche Auswirkungen unterhalb dieser Schwelle gibt es keine wissenschaftlich abgesicherten Belege.
Wahr ist:
Zu behaupten, nur weil man etwas nicht misst, sei es nicht existent ist eine unverantwortliche Auslegung einer technischen Anleitung die älter als 30 Jahre ist und sich ausschließlich auf die Eindämmung von Verkehrs- und Industrielärm begründete.
Würde man diese Interpretation der Wahrnehmbarkeit von Strahlung auf andere Bereiche übertragen, müsste man jede Art radioaktiver Strahlung als ungefährlich betrachten.

BEHAUPTUNG 13
Durch Windenergie werden in Deutschland pro Jahr 40 Mio. Tonnen CO2 eingespart.
Richtig ist: Seit dem vorläufigen Ende der Finanzkrise steigt der CO2- Ausstoß in Deutschland von Jahr zu Jahr an obwohl der Energieverbrauch jährlich sinkt. Tatsache ist auch das durch den CO" Emissionshandel jeglicher theoretisch eingesparte Tonne CO², anderswo zusätzlich herausgeblasen werden darf.
_ Erneuerbare Energien haben in Deutschland im Jahr 2014 etwa 147,9 Mio. Tonnen CO2 eingespart. Davon entfallen allein 40 Mio. Tonnen auf die Windenergie.
_ Durch den Ersatz konventioneller Energien durch erneuerbare Energieträger wurden in Hessen im Jahr 2014 ca. 6,8 Mio. Tonnen CO2 eingespart.
Wahr ist:
Seit dem vorläufigen Ende der Finanzkrise steigt der CO2- Ausstoß in Deutschland von Jahr zu Jahr an obwohl der Energieverbrauch jährlich sinkt.
Tatsache ist, dass es bei den konventionellen Kraftwerken, die wegen des volatilen EE-Stroms parallel betrieben werden müssen, zu einer Verschiebung von Steinkohle und Gas zu Braunkohle gekommen ist. Dies wiederum begründet sich in dem Fakt, dass wegen des niedrigen Börsenstrompreises nur Braunkohlekraftwerke noch wirtschaftlich arbeiten können.
Tatsache ist auch das durch den CO" Emissionshandel jeglicher theoretisch eingesparte Tonne CO², anderswo zusätzlich herausgeblasen werden darf.


BEHAUPTUNG 14
WINDRÄDER DRÜCKEN DIE IMMOBILIENPREISE!
Ein anhaltender und flächendeckender Einfluss ist nicht zu beobachten.
Richtig ist: Dort wo Windkraftanlagen in hoher Dichte erbaut wurden oder dort wo Windparks in der Planung sind, ist ein negativer Einfluss auf den Immobilienmarkt feststellbar
_ Dies trifft nur sehr begrenzt zu, nämlich in Gebieten mit starkem Widerstand gegen Windenergieprojekte.
Wahr ist:
Dort wo Windkraftanlagen in hoher Dichte erbaut wurden oder dort wo Windparks in der Planung sind, ist natürlich ein Einfluss auf den Immobilienmarkt feststellbar und IMMER starker Widerstand.
In diesen Gebieten sinken die Immobilienpreise zwischen 10 – 30 % bis hin zur Unverkäuflichkeit.
Es ist dümmlich zu behaupten der Widerstand gegen Windenergieanlagen führe zu einem Einbruch bei den Immobilienpreisen.
_ Andere Faktoren wie etwa die Bevölkerungsentwicklung beeinflussen die Wertentwicklung sehr viel stärker.
_ Vielerorts nutzen Kommunen die Mehreinahmen aus Windenergie (bspw. Pachteinnahmen) um vor Ort in die Infrastruktur zu investieren oder die Grundsteuer niedrig zu halten. Dies kann auch den Wert von Immobilien erhöhen.
Wahr ist:
Kommunen bei denen die Pachterträge oder Gewerbesteuereinnahmen aus Windenergie zu einer Erhöhung der Infrastrukturinvestitionen geführt haben oder führen, sind eine Rarität oder gar eine Fiktion.
Grundsteuerabsenkungen oder das Einfrieren des Messbetrages in Verbindung mit Windkraftprojekten in einer Kommune sind reine Propaganda um eine Politik die gescheitert ist am Leben zu erhalten.
Der ländliche Raum lebt, wegen seiner Naturprägung, fast immer von der Naherholung und dem Tourismus.
Natur- und Landschaftszerstörung sind dem

4 years ago
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