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Hessenforst will Dammwild töten - Verhindern Sie mit uns die Ausrottung der Bambis in Villmars Fluren.

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Bambi soll leben!

Seit einigen Monaten hat Villmar eine echte Bereicherung in seiner Natur: Ein Rudel Damwild hat auf der anderen Lahnseite zwischen Seelbach und Wirbelau eine neue Heimat gefunden. Die äußerst zutraulichen Tiere haben schon Fans unter Fotografen gefunden, wie die Bilder zeigen. Gleichzeitig wurden wir von Naturfreunden gebeten, dass die Autofahrer in diesem Bereich auf die (nicht scheuen) Tiere achten sollen. Wanderer und Spaziergänger haben also in dem Bereich gute Chancen schöne Kontakte, auch mit dem Handy, festzuhalten.

Nun schlagen Tierschützer Alarm. Hessenforst, so sei man sich sicher, wolle das Rudel radikal abschießen lassen.
Angeblich verlange dies der Interessenausgleich zwischen dem Wild und der Land- und Forstwirtschaft. Es gäbe "eindeutige jagd- und ordnungsrechtliche Regelungen", die den Abschuss begründen würden. Soll wirklich für die Profitgier das Rudel Bambis sterben müssen? so eine Tierschützerin gegenüber den VN. Dessen sei man sich sicher, denn das angebliche Hauptargument von Hessenforst, dass das Damwild  eine "große Gefahr für den Straßenverkehr" wäre, sei nur vorgeschoben. Besonders traurig sei, dass im aktuellen Falle scheinbar nicht Jäger, sondern eine Behörde aus Gewinnstreben die neue Population auslöschen wolle.

Die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON) setzt sich seit über 40 Jahren für den Naturschutz in Hessen ein. Es sei völlig unverständlich, weshalb eine Art praktisch durch eine Behörde angeordnet, ausgelöscht werden solle. Damwild als neue Art zwischen Runkel und Villmar sei eine Bereicherung, keine Plage, so die HGON. "Als ganz sicher unverhältnismäßig" wertet der Leiter des HGON Arbeitskreises LM/WEL, Dieter Stahl, die nun bekannt gewordenen Planungen der Hessen-Forst Landesbetriebsleitung, die ein seit kurzem bei Villmar/Seelbach heimisch gewordenes Rudel Damwild kein Bleiberecht zubillige, was letzten Endes den angeordneten Abschuss bedeute.
HessenForst könne nur auf ihren eigenen Flächen jagen. Außerhalb dieser Flächen könne dies nur der Jagdpächter. Dieser wiederum könne nur nach Anordnung der Unteren Jagdbehörde des Landkreises Limburg-Weilburg das Damwild bejagen. Dass ein Rudel Damwild wegen seines "Einflusses auf die Vegetation bzw. den Wald" einfach liquidiert werden solle, zeige in grausamer Art wie in zunehmenden Maße Profitinteressen der Vorzug vor der Natur gegeben werde. Selbst die Jägerschaft sei gegen diese Ausrottungs-Überlegungen. Wenn seitens von Hessen-Forst mit einer angeblich größeren Gefahr für den Straßenverkehr argumentiert werde, erscheine dies ganz klar vorgeschoben. Mit diesem Argument könne man auch das Rehwild in der Region verbieten. Es gehe hier um die Ausmerzung einer Art, von der wir froh sein sollten, dass diese nun hier heimisch werden wolle. Die HGON habe deshalb die Landesbetriebsleitung von Hessen-Forst gebeten, die rechtlichen Grundlagen für eine Ausmerzung der Art in dieser Gegend zu benennen. Im Übrigen, so die HGON, würden durch Forstarbeiten bestimmt mehr Schädigungen entstehen als Verbiss-Schäden durch Damwild. Außerdem stelle Hessen-Forst beträchtliche Waldflächen für die Windkraft zur Verfügung und schädige nachhaltig Schwarzstorch, Rotmilan u.a. Vogelarten sowie Fledermäuse; was also solle dieses Regularium.

Helfen Sie uns beim Kampf um die Tiere mit Ihrer Unterschrift.Wir werden diese sammeln und der Landesbetriebsleitung von Hessenforst dann übergeben.

Hinzufügen möchten wir auch noch, dass unser Versuch den "NABU Hessen" mit ins Boot zu holen scheiterte - die Herrschaften weilen alle im Sommerurlaub und sind nicht zu erreichen .. auch ein Armutszeugnis!

Wir danken für Ihre Unterstützung!

Petra Poss und Dorothée Schmitz

Mail: tierschutz-mainz@gmx.de

 

 

 

 

 

 

 



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Dorothee Schmitz benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Hessen-Forst, Abteilung III, Jagd & Fischerei, 34131 Kassel, www.hessen-forst.de: Hessenforst will Damwild töten - Verhindern Sie mit uns die Ausrottung der Bambis in Villmars Fluren.”. Jetzt machen Sie Dorothee und 988 Unterstützer/innen mit.