Beseitigen Sie die Bahnschranke in Frankfurt-Nied (Oeserstraße)! Bauen Sie einen Tunnel!

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Die Bahnschranke an der Oeserstraße in Frankfurt-Nied ist schon seit seit Generationen und Jahrzehnten “das größte verdammte Problem von Nied“ (FAZ). Manchmal dauert es bis zu fünfzehn Minuten, bis sich die Schranken wieder heben. Und die Autos auf der Oeserstraße stauen sich bis weit in die benachbarte Siedlung hinein. Dieser beschrankte Bahnübergang ist der letzte im gesamten Rhein-Main-Gebiet, an dem es noch einen Schrankenposten gibt. Seit Jahren wird darüber gestritten, ob der Bahnübergang nicht durch eine Unterführung ersetzt werden kann.

Seit Jahrzehnten heißt es, der Übergang soll verschwinden. Zuletzt hatte die Deutsche Bahn 2013 versprochen, 2016 könne womöglich der Bau der Unterführung beginnen. Bis 2015 sei das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen, hieß es vor sieben Jahren. Wie die SPD Nied recherchiert hat, kündigte schon 1915 die damalige königliche Bahndirektion an, den Bahnübergang durch eine Brücke zu ersetzen. Seitdem sorgt die Schranke jeden Tag für lange Wartezeiten, Staus, Verzögerungen und Stress. Vor allem aber ist sie noch nicht einmal sicher: 

Am 7. Mai 2020 kam es zu einem tragischen Unfall, weil die Schranke geöffnet war, obwohl sie hätte geschlossen sein müssen. Bei diesem Unfall erfasste ein durchfahrender Regionalzug eine Fußgängerin, einen Radfahrer und ein Auto. Dabei kam die Fußgängerin ums Leben, der Radfahrer und die Autofahrerin wurden schwer verletzt. Die Bundespolizei hatte schon am Abend berichtet, dass die Schranken des Bahnübergangs geöffnet waren. Der Lokführer habe sofort eine Notbremsung eingeleitet, den Unfall aber nicht mehr verhindern können.

Deshalb: Schaffen Sie diese veraltete, überflüssige und lebensgefährliche Schranke ab und bauen Sie endlich eine sichere Unterführung, damit sich solche tragischen Unfälle nie mehr wiederholen!