Kein neues Gewerbegebiet am Donscheid in Bad Fredeburg!

Kein neues Gewerbegebiet am Donscheid in Bad Fredeburg!

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Bürgerinitiative "Für Bad Fredeburg - Kein Gewerbegebiet am Donscheid" hat diese Petition an Herr Burkhard König (Bürgermeister) und gestartet.

In Bad Fredeburg am Donscheid plant die Stadt Schmallenberg ein Gewerbegebiet mit einer Größe von 200.000 m².

Das entspricht einer Fläche von 40 Fußballfeldern oder einer Baufläche für 400 Einfamilienhäuser.

Wir fordern den sofortigen Stopp aller Planungen,
die zur Verschandelung des Landschafts- und Ortsbildes von
Bad Fredeburg führen!

+++ NUR NACHTEILE FÜR DIE BÜRGER*INNEN +++

Lärm macht krank

Schon jetzt besteht eine hohe Lärmbelästigung der Unterstadt, insbesondere durch den Autolärm auf der Bundesstraße B-511. Das geplante Gewerbegebiet lenkt zusätzlich neuen Autoverkehr in die Stadt. Dies ist unakzeptabel und grotesk; werden doch gerade erst viele Millionen Euro Steuergelder für die Ortsumgehungsstraße als lärm- und verkehrsberuhigende Maßnahmen für Bad Fredeburg ausgegeben. Im Anschluss wird die Lärmkulisse durch Baulärm während der Erschließung bestimmt. Zum Schluss wird durch LKW und PKW Verkehr der Werkstätigen, Lieferanten und Kunden sowie durch Arbeits- und Maschinenlärm wie das Klappern und Schlagen von Roll- und Werkstoren, Baumaschinen, Motorsägen eine ständige Lärmbeschallung insbesondere der Häuser an der Straße Alter Bahnhof, Apentroper Weg, Wehrscheid und der dem Gewerbegebiet gegenüberliegende Wohnbebauung stattfinden.

Lichterglanz Gewerbegebiet Donscheid

„Festbeleuchtung" durch Flutlichtstrahler der Werksgelände und Leuchtreklamen bis in die tiefen Nacht- und frühen Morgenstunden erleuchten den Donscheid. Wohngebiete um den Weissen Stein, Schöne Aussicht, Alter Bahnhof, Gote, Schieferweg, Apentroper Weg sind besonders betroffen. Aber den „Lichterglanz" werden viele andere Bürger von Bad Fredeburg und Umgebung erleben. 

"Wir saufen ab!" - Drohende Starkregenereignisse 

Es zeigt sich, das die Starkregenereignisse zunehmen. Auch unser Gebiet ist davon nicht verschont geblieben. Man denke an das Wegspülen der Bundesstraße 511 an gleich mehren Stellen zwischen Bad Fredeburg und Frielinghausen im Juli. Die Fläche eines möglichen Gewerbegebietes Donscheid wird durch Asphalt, Pflastersteine und Beton versiegelt. Regenwasser kann nicht mehr im Boden versickern! Wo soll das Regenwasser hin, wenn Starkregen mit 150 Litern pro m² auf 200.000 m² versiegelte Gewerbefläche niederprasselt? Dies entspricht einer Menge von 30.000 m³ Wasser! Die Wassermassen werden über die Leisse auch Heiminghausen, Mailar und Dorlar erreichen und dort Überschwemmungen verursachen. Haben die Verantwortlichen nichts aus Flutkatastrophen wie im Ahrtal gelernt?!

Auf nimmer Wiedersehen Seniorenweg + Osterfeuer

Der Donscheid ist seit jeher Ausgangspunkt für Wanderungen und Spaziergänge. Gerade auch für ältere Mitbürger ist er aufgrund seiner geringen Steigung und der sonnigen Offenlandlage besonders geeignet. Der Donscheid und die Robbecke verbinden die Bürger von Gleidorf, Schmallenberg, Obringhausen, Ebbinghof und Bad Fredeburg direkt. Der Donscheid ist Naherholungsgebiet und als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Er ist Freizeit- und Kommunikationstreffpunkt und für die Fredeburger ist er das, was für die Schmallenberger der Philosophenpfad ist. Die benachbarte Schrebergartenanlage wird massiv leiden oder gar den Baumaßnahmen weichen müssen. Mit dem Wegfall des am Donscheid gelegenen Standortes des Osterfeuerplatzes der Unterstadt, fällt der zweite von drei Brauchtumsplätzen einer in diesem Fall unnötigen Baumaßnahme zum Opfer. Brauchtumspflege und Tradition werden mit Füßen getreten. 

Auswuchern von Gewerbegebieten in Schmallenberg 

Angeblich hat die Stadt (für die Anwerbung von Unternehmen aus anderen Gemeinden) keine Gewerbeflächen mehr. Dies darf man in Frage stellen. Im Gewerbepark Hochsauerland II - vor der Toren von Bad Fredeburg gelegen - sind unverkaufte Bauflächen vorhanden. Auch stehen über einen „Investor", der große Flächen hier erworben hat, Pachtflächen zur Verfügung. Insgesamt sind rund 7,5 ha (75.000 m²) unbebaut, sie dienen als Reserveflächen für dort ansässige Unternehmen und als Deponieflächen. Es ist gerade hier ein verschwenderischer Umgang mit Boden- und Natur für eine fehlende Optimierung bei der Ausnutzung von Gewerbeflächen feststellbar. Dies gilt sowohl für die Flächengröße, als auch für die Bauweise der Gewerbegebäude und Hallen (z.B. fehlende zweigeschossige Bauweise für Lager, Büroräume etc.). Ein Beispiel für eine platzsparende Bauweise für Gewerbebauten ist gerade in Westfeld entstanden und zeigt was möglich ist. 

 
 

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