#helftNick - Nick bangt um sein Leben!

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Mein Pflegesohn Nick Maas ist seit einer lebensbedrohlichen Hirnhautentzündung in seinem vierten Lebensmonat zu 100 Prozent komplex schwerst mehrfachbehindert. Sein leiblicher Vater hat ihn nach Feststellung seiner Behinderung verlassen. Seine leibliche Mutter ist auf tragische Weise verstorben.

Er wird in 4 Monaten 18 & in weniger als 4 Tagen in seine eigene Wohnung ziehen, damit er selbstbestimmt eigenständig nahe bei seiner Familie leben kann.

In jeder Lebenslage ist er auf zwei Personen, eine medizinische Pflegefachkraft & eine pädagogische Integrationspflegefachkraft und umfängliche Sozialhilfeleistungen angewiesen. Diese Hilfe ist nicht mehr gesichert, weil die DAK Gesundheit, die Stadt Krefeld, sowie der Landkreis Ammerland über Ihre Zuständigkeiten bezüglich dieser Leistungen streiten.

Trotz mehrfacher Hilferufe und Anträge fühlt sich niemand zuständig, die aktuelle Versorgung komplett sicher zu stellen!

Bitte unterstützen Sie uns dabei, für Nick’s Leben zu kämpfen? Unterschreiben und Teilen Sie diese Petition jetzt mit Ihren Freunden. 

Ich fordere jetzt alle Verantwortlichen dazu auf, schnellstmöglich zu einer Lösung zu kommen und sich im Streit um Nick’s Versorgung zu einigen. Stellen Sie sobald wie möglich alle Bedarfe fest und stellen Sie endlich die nötige Betreuung/Assistenz für Nick sicher!

Die DAK ignoriert als Hauptverantwortliche das Problem, bleibt untätig und hat, anstatt sich eigenverantwortlich zu kümmern, einen Anwalt dazu beauftragt Ausreden zu erfinden. Die Stadt Krefeld verweist mich jedoch ständig wieder zur DAK, anstatt ihren Leistungsteil sicherzustellen. Der Landkreis Ammerland zeigt gar kein Interesse Nick zu helfen.

Dieser Streit geht auf Kosten von Nicks Gesundheit und gefährdet sein Leben. Dagegen muss schnellstmöglich etwas unternommen werden, bevor alles lebensbedrohlich oder menschenunwürdig zusammenbricht! Gerade jetzt wo er als junger Teenager in einer eigenen Wohnung leben wird.

Bitte helfen Sie uns jetzt mit Ihrer Unterschrift, damit wir gemeinsam dafür sorgen können, dass Nick rechtzeitig die nötige Pflege und Unterstützung der DAK erhält.

 

In 2014 konnte er monatelang nicht mehr zur Schule gehen, weil die damals hauptsächlich zuständige Stadt Krefeld für ihn keine Eingliederungshilfe leistete und seine 24h Pflege hat zusammen brechen lassen.

Nick ist schlau - er versteht uns und sein Umfeld. Er nutzt einen Sprachcomputer per Augensteuerung mit viel Mühe sehr eingeschränkt zum Kommunizieren. Nick spricht heute sogar seine sozialen Kontakte und Pflegekräfte per Augensteuerung mit richtigem Namen an. Er liebt es, mit seinem Laufgerät zu laufen, sich zu bewegen und auszupowern und vieles mehr wie nicht behinderte Menschen. All dies kann Nick nur mit Hilfe einer qualifizierten 2 Personen Pflege, bestehend aus geeigneter Eingliederungshilfe, Grundpflege & medizinischer Überwachung bzw. Notfallintervention.

Am 01.07.2015 hat das übergeordnete Landessozialgericht in Celle die Stadt Krefeld verpflichtet 24 Stunden Pflege und zusätzlich Integrationshilfe für die Schule sowie wenigstens 20 Stunden außerhalb der Schule pro Woche sicher zu stellen. Das Gericht hat 2015 schon klar gestellt, dass die Stadt Krefeld unter Einbeziehung aller Beteiligten, unter anderem der DAK den Bedarf ordnungsgemäß feststellen soll, weil dies im Rahmen des überschlägigen Eilverfahren vom Gericht nicht möglich sei. Bis heute ist dies nicht geschehen. 

Die DAK wurde vom Landessozialgericht Niedersachsen in Celle und nach diversen Gutachten vom Sozialgericht Oldenburg verurteilt, zusätzlich 24h täglich spezielle Krankenbeobachtung zu leisten. Krefeld reduzierte plötzlich die 24h Pflege auf 8,35 Stunden täglich. 

Bis Ende 2018 leistete dann die DAK entsprechend ein trägerübergreifendes Budget

Im September 2018 beantragte Nick, diese Leistung weiter zu erbringen und teilte mit, dass er Anfang 2019 in eine eigene Wohnung ziehen wird. In diesem Zuge beantragte der mittellose Nick entsprechend wieder eine Bedarfsermittlung und ggfl. weitere notwendige Leistungen sicher zu stellen.

Die DAK lehnte ohne Angabe von Gründen und ohne ihrer gesetzlichen Pflicht einer umfänglichen Bedarfsfeststellung nach zu kommen, alle Leistungen ab und bleibt seitdem untätig.  

Nick möchte selbstbestimmt in seinem sozialem Umfeld, nahe seiner Familie und nicht fremdbestimmt leben. Er möchte wie andere gleichaltrige Nichtbehinderte, lernen und Förderung erfahren, sich entwickeln, soziale Kontakte und Beziehungen pflegen, altersgerechte Angebote wie 18 jährige Teenager erfahren, körperlich austoben, mit unterstützter Kommunikation sich mitteilen und am Leben erfreuen und vieles mehr ...so wie es die UN-Behindertenrechtskonvention und deutsche Gesetze vorsehen.

Nur weil Nick jetzt 18 wird und umzieht, um ein eigenständiges Leben zu führen, steht alles wieder auf der Kippe? 

Helfen Sie bitte Nick, indem Sie,

Ihre Freunde über Facebook oder Instagram bitten diese Petition zu unterschreiben,

die Bild-Zeitung um Berichterstattung per Email an anfragen@bild.de bitten,

die NWZ – Nord West Zeitung, Herrn Chefredakteur Lars Reckermann Lars.reckermann@nwzmedien.de um Berichterstattung bitten,

z.B. SternTV  per Email an info@sterntv.de bitten, Nick in die Sendung live einzuladen,

per Email die DAK, die Stadt Krefeld & den Landkreis Ammerland aktiv auffordern zu helfen

DAK Vorstand, Thomas Bodmer an thomas.bodmer@dak.de

Stadt Krefeld, Herrn Uwe Raatz an uwe.raatz@krefeld.de

Landkreis Ammerland, Herrn Ingo Rabe  I.Rabe@ammerland.de

 

damit Nick Maas endlich geholfen wird und ihm & seiner Familie ein stabiles normales Leben wie nichtbehinderte ermöglicht wird.

Herzlichen DANK für Ihre und Eure Unterstützung!                           

Franziska Hinz (Unterstützerin) & Christian Schmidt (Vormund)