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Olaf Scholz, Rücktritt!

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Das Wochenende um den 7. Juli.2017 wurde für die Stadt Hamburg eines der schwärzesten Wochenende in seiner Geschichte. Der G20 Gipfel brachte Unruhen und Ausschreitungen von bis dahin unbekannten Ausmaßes mit sich. Wir Bewohner dieser Stadt hatten keinerlei Möglichkeiten, uns gegen die Ausrichtung dieses Gipfels zu wehren. Unser erster Bürgermeister hat die Anfrage seitens der Kanzlerin im Spätherbst 2015 ohne zu zögern zugestimmt. 

Wir Hamburger erlebten Tage und Wochen mit massiven Einschränkungen. Unser erster Bürgermeister hat uns eine Garantie zur Sicherheit gegeben, tönte damit, dass der Verkehr nur kurzweilig gestört werden würde, zog in Bezug auf den Verkehr Vergleiche mit dem jährlichen Hafengeburtstag. Und zu guter letzt, meinte Herr Scholz, man würde am 9. Juli gar nicht mehr registrieren, dass der Gipfel gewesen wäre. 

Gekommen ist Verkehrschaos, eine Stadt stand still, nicht kurzweilig, sondern den ganzen Tag bis in die Nacht hinein.

Gekommen sind Ausschreitungen,  Krawalle und Eskalationen von nie bisher dagewesenen Dimensionen. Oberste Priorität hatte die Sicherheit der Staatsgäste. Die Sicherheit der BürgerInnen kam erst an zweiter Stelle. 

Gekommen sind Zerstörungen, geblieben ist die Angst. Wir hatten Angst. Nicht nur in der Schanze, nein ganz Hamburg bekam Angst. Schon von weitem konnte man dunkle Rauchwolken sehen. Angst in der eigenen Stadt, ein Gefühl, das keiner erleben sollte. 

Unser Bürgermeister verweilte zu der Zeit in der Elbphilharmonie. Zur Erinnerung: Gastgeberin war die Kanzlerin Angela Merkel. Scholz war "nur" der "Stadtherr". Eine Rolle, die er in diesen Tage nicht wahr genommen hat. Erst Tage später gestand er ein, die Lage vielleicht unterschätzt zu haben. Emphatie und Einsichten am Wochenende? Nein! Ein wirkliches Eingeständnis von Fehlern? Nein! Ein Bürgermeister sollte das Rückgrat und die Größe besitzen und erkennen, wann Demut angesagt ist. Er hat den Gipfel nach Hamburg geholt, direkt neben dem linken Szeneviertel ausgerichtet, die Schäden fast billigend in Kauf genommen. Ein solcher Bürgermeister ist des Amtes nicht würdig. Wir wollen ein Bürgermeister, der für seine Stadt da ist und nicht von Größenwahn getrieben wird: G20, Olympia und mehr!

Wir sagen, es reicht!

 



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