Hambacher Forst Stoppt RWE ! Ende mit Raubbau und Kohlestrom !

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"Wir fordern die Regierung des Landes Nordrhein-Westfalen und die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland auf, die Pläne des Energiekonzerns RWE, den Hambacher Forst entgegen den ursprünglichen klimapolitischen Intentionen  Deutschlands zu roden und zu Zwecken der Profitgenerierung unwiderruflich zu zerstören, mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern und damit ein innen - wie außenpolitisch deutlich sichtbares Zeichen zu setzen, dass Deutschland ernsthaft bemüht ist, seine klimapolitischen Verpflichtungen, die es mit der Unterzeichnung internationaler Verträge eingegangen ist, einzuhalten und in die Tat umzusetzen!"
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⇒Manheim am Hambacher Forst soll der Braunkohle weichen!

Wir rufen alle Bürger dazu auf, sich - jeder nach seinen Möglichkeiten -  an den Waldspaziergängen im Hambacher Forst zu beteiligen, die Aktivisten vor Ort nach deren Bedürfnissen mit Sachwerten zu unterstützen und sich, falls nötig, an Demonstrationen gegen die Zerstörung weiterer Dörfer zu beteiligen, die der Abrissbirne für den Tagebau zum Opfer fallen sollen.

RWE soll keine weiteren Moglichkeiten bekommen, vollendete Tatsachen zu schaffen!!!

STOPPEN WIR GEMEINSAM DAS UNVERANTWORTLICHE VORGEHEN VON RWE ! SORGEN WIR DAFÜR, DASS AUCH EIN KONZERN SICH AN UMWELTSCHUTZ UND KLIMAZIELE HALTEN MUSS ! WIR LEISTEN WIDERSTAND UND PROTESTIEREN GEGEN RAUBBAU UND KOHLEVERSTROMUNG ! DIE ZEIT DER PERMANENTEN MUTWILLIGEN UMWELTZERSTÖRUNG IST VORBEI

Wir rufen alle Bürger, denen der gefährlich fortschreitende Klimawandel und die nach wie vor rücksichtslose Umweltverschmutzung nicht egal sind, dazu auf, den Widerstand gegen die Lobbykratie und ihre Politvasallen wieder zu verstärken, den Protest zu erneuern und lauter als bisher eine drastische Kehrtwende von der Politik einzufordern, hartnäckig und mit Nachdruck!Eine Energiewende, die den Namen verdient, saubere Luft, nachhaltige Nutzung von Rohstoffen und Natur gibt es nicht geschenkt, wie wir wieder sehen.

Wir Bürger müssen uns all das erkämpfen! Wir dürfen nicht zulassen, dass kurzsichtige, egoistische Profitgier siegt und die "Herrschaften" einfach so weitermachen wie immer! Es liegt an uns, wie wir unser Land und unsere Erde unseren Nachkommen hinterlassen und ob sie eine Welt vorfinden werden, die bewohnbar und ein Leben werden führen können, das lebenswert ist oder nicht!                         

ES LIEGT AN UNS!!!

Kommentare in Neuigkeiten /Updates finden Sie unter dem Text ⇩ ⇩ 


 ⇒HAMBACHER WALD WEITER MASSIV IN GEFAHR !

Die Äußerungen des RWE-Chefs Schmitz darüber, wie es mit dem Hambacher Forst seiner Meinung nach weitergehen soll, sind äußerst beunruhigend. An dieser Situation hat sich bisher nichts geändert.

"Tagebau funktioniert wie ein wanderndes Loch. Der Hambacher Forst muss so oder so weg, weil sonst keine sinnvolle Rekultivierung möglich ist".

"Das Enddatum, das die sogenannte Kohlekommission für den Ausstieg aus der Kohlestromversorgung festlegen soll, bezeichnete er als "Symbol"."

Quelle: © dpa /FAZ

Niemand kann sich also darauf verlassen, dass der Konzern trotz des gerichtlich verfügten vorläufigen Rodungsverbots nicht irgendeine Möglichkeit findet, den Hambacher Forst doch noch zu vernichten. Beispielsweise unter dem Vorwand "sinnvoller Rekultivierungsmaßnahmen", den Wald buchstäblich zu untergraben, weil RWE zur Aufschüttung seiner riesigen Mondkrater wiederum riesige Erdmassen braucht, um der gesetzlichen Verpflichtung zur Rekultivierung nachkommen zu können.

Zitat Aachener Zeitung vom 9.Januar 2019:

"RWE-Chef Rolf Martin Schmitz ist dagegen der Auffassung, dass der Wald selbst bei einem Stopp der Bagger nicht mehr zu retten sei. Die Erdmassen unter dem Wald würden benötigt, um die steile Abbruchkante am Tagebau aufzufüllen und die Rekultivierung zu betreiben. Die Böschungen seien so steil, dass sie abgeflacht werden müssten."

Diese Erdmassen wird RWE demnach also nicht von weit her karren lassen und schon gar nicht irgendwo erwerben. Wir wollen weder die denkbaren noch die unvorstellbaren Szenarien oder die windelweich gespülten Kompromisslösungen der Kohlekomission abwarten und unseren Widerstand auch in Zeiten scheinbarer Ruhe weiter verstärken, um zusammen mit anderen Projekten den Druck auf die Politik, der jede Möglichkeit des Eingreifens bis hin zu gesetzlichen Maßnahmen zur Verfügung steht, weiter zu erhöhen. 

Machen Sie also mit! Sprechen Sie mit Freunden, Verwandten und Bekannten über die immer noch aktuelle Notwendigkeit des Protestes.

Laden Sie sie dazu ein, Teil dieser großartigen Bewegung zu sein. Teilen und/oder posten Sie unsere Petition (ggf.nochmals) und auch unsere Updates auf Twitter, Facebook etc.

Wir haben gesehen, dass entschiedenes Engagement sich lohnt, es macht Sinn und ist erfolgversprechend, sich für eine vernünftige Sache persönlich einzusetzen!

DANKE!                              
WIR BLEIBEN DRAN!

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Wie wird dem Bürger immer gesagt : Recht haben ist nicht gleich Recht bekommen. Das hat nun auch RWE zur Kenntnis nehmen müssen. Jedenfalls vorläufig. Das Grundgesetz sagt ganz klar : vor dem Gesetz sind alle gleich! Darüber kann und darf sich auch ein Wirtschaftsunternehmen nicht hinwegsetzen !

In Deutschland und in der Welt kennt man das Hambacher Fest als Synonym für bürgerliche Opposition gegen die willkürliche, schon damals altbackene obrigkeitliche Machtausübung der Herrschenden.

In der diesem Fest des Vormärz von 1832 folgenden bürgerlichen Revolution von 1848, von Historikern lange nicht ganz zu Recht als gescheitert angesehen, sieht sich die Demokratie der Bundesrepublik Deutschland noch heute verwurzelt, beruft sie sich auf die Frankfurter Paulskirche als erstes deutsches bürgerliches Parlament; am 9. März 1848 nahm dieser Bundestag die Farben der heutigen deutschen Fahne offiziell an und legte die Flagge mit den waagerechten Farben Schwarz-Rot-Gold fest.

Heute hören wir und hört die Welt täglich vom Hambacher Forst, der längst zum Symbol des Widerstands und Protests nicht nur gegen eine überholte, fraglos klimaschädliche Methode zur Energiegewinnung sondern auch und vor allem gegen ein längst überwunden geglaubtes, den Bürger bevormundendes Verständnis der Machtausübung geworden ist, welches in der Rodung dieses Waldes auf Biegen und Brechen, die jeder Vernunft, jeder Überlebenslogik fundamental widerspricht, nun vorläufig zu gipfeln scheint...

Das eine Hambach hat zwar mit dem anderen geographisch nichts, gesellschaftspolitisch jedoch Grundsätzliches gemein, nämlich den unmiß-verständlichen weil überdeutlich artikulierten Unmut breiter Bevölkerungsschichten gegen eine ganz und gar nicht simulierte Schwerhörigkeit der Volksvertreter wie gegen Willkür und Bereicherungssucht derer, die tatsächlich die Macht innehaben samt ihres offensichtlich zuarbeitenden Anhangs in Bürokratie und Teilen der Politik als auch der Medien, der, irreversibel in seine Privilegien verliebt und verstrickt und diese zäh verteidigend, sich in deren wohliger Saturiertheit eingerichtet hat wie für die Ewigkeit. Mit Unterschieden ohne Frage, aber so damals wie heute.

Hat sich Deutschland nicht vielfach international zu den Klimazielen der Weltgemeinschaft bekannt, wozu vor allem die Reduzierung des CO2-Ausstoßes und der damit zwingend verbundene Ausstieg aus der Braunkohle als Energieträger gehört, ließ es sich nicht als Vorbild und Vorreiter für eine bessere Klimabilanz unserer Erde feiern, was immerhin weltweit zu ernsten Versuchen der Nachahmung geführt hat, und verurteilte es nicht erst unlängst Staaten, die sich diesen Zielen verweigern?

Aber ausgerechnet in der Zeit, da die Politik eine Kohlekommission mit dem Ziel der Findung einer gesellschafts - und vor allem klimapolitisch verträglichen Lösung des Problems eingesetzt hat, tut sie das glatte Gegenteil der einstigen großen Versprechungen der "Klimakanzlerin" und sendet ein verheerendes Zeichen sowohl nach innen wie in die von Umweltkatastrophen mehr und mehr heimgesuchte Welt, wie sie bereits ihre eigenen Klimaziele erst jahre - und jahrzehntelang fahrlässig oder mutwillig, auf alle Fälle sträflichst vernachlässigt und schließlich im klimapolitischen Orkus versenkt hat. Alles, was jetzt noch für nach 2020 geplant ist, wird mit der Strafe der zu späten Geburt "begnadet" sein.      

Diese Politik läßt nun obendrein zu, dass ein Energiekonzern in Deutschland auch noch die Überbleibsel ihres guten Willens und Bemühens des höchstwahrscheinlich schon verlorenen Kampfes gegen den Klimawandel - aber soviel Prophet kann niemand sein - demonstrativ mißachten und mit ihrer Hilfe - unter Einsetzung staatlich zur Verfügung gestellter Gewalt - seine egoistischen Interessen mit aller Härte rücksichtslos durchsetzen kann : Profit. Das ist zwar grotesk aber in sich absolut schlüssig, steht doch allzu oft der wiederholt als zu eng verbandelt kritisierte neoliberale Polit/Lobbyklüngel gesamtgesellschaftlich zuträglichen Lösungen im Wege - zuletzt überaus anschaulich am Dieselskandal vorexerziert... -

Alle Energiewende-Skeptiker sollten sich spätestens an dieser Stelle fragen, wie sie in ihrem persönlichen Leben zwischen riskantem, sicher nicht perfektem Ausweg und zweifellos tödlichem Weiter-So entscheiden würden.

Das Grundgesetz fordert, dass Eigentum verpflichte. Wozu? Zum Wohle der Allgemeinheit, der Gesellschaft, zum Wohle der Menschheit überhaupt. Wo Politik diesen Grundsatz nicht mehr trägt, die Rahmenbedingungen zur Durchsetzung allgemeingültiger Regeln der Demokratie nicht nur nicht schafft sondern sich zum Handlanger eines gründlich mißverstandenen Demokratie - und Rechtsstaatsbegriffs machen läßt, wird ziviler Ungehorsam, lautstarker bürgerlicher Protest und Widerstand zur Verpflichtung der Gesellschaft, jedes einzelnen Bürgers!

Dem Bürger diese Verpflichtung und damit das Recht auf Widerstand abzusprechen, ihn zu kriminalisieren und ihn so politisch zu entmündigen, haben die Mächtigen jeder Couleur versucht, in der Vergangenheit wie in der Gegenwart; und sie sind am Ende immer gescheitert.

Auch das eine Lehre der zunächst für gescheitert gehaltenen Revolution von 1848! Ohne sie wäre die demokratische Tradition Deutschlands um vieles ärmer! Und klar ist auch : die vielen tausenden Demonstranten, Protestler und Widerständler, die eine andere Politik wollen, diese Masse ist eine Macht, mit der die Herrschaften zu rechnen haben und die sie daran erinnert, w e r der Souverän des Staates ist, von dem sie durch Wahlen beauftragt und dem einzig und allein sie Rechenschaft schuldig sind. Auch das ist im Grundgesetz verankert. Allein diese Wahrheit, wenn auch immer wieder unterminiert und mißachtet, sollte uns in dem, was wir mit dieser Petition anstreben, bestärken und in dem Kampf um den letzten Rest Hambacher Wald das erkennen lassen, was er ist : das Fanal einer Zeitenwende - und das ist keine Übertreibung! - zu einer wohl ungewissen aber noch ganz offenen und hoffentlich auch unseren Enkeln noch lebenswerten Zukunft!

Und dafür lohnt es sich allemal zu streiten!

Thomas Thöne, 16. / 25. September 2018

BITTE AUCH DIE NEUIGKEITEN BEACHTEN !

GROßEN DANK AN ALLE UNTERSTÜTZERINNEN UND UNTERSTÜTZER !

Unsere englische Version ist nun in den USA veröffentlicht!


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⇒Wir haben grundsätzlich nichts gegen einzelne Aufrufe in unseren Kommentaren, andere Petitionen, die demokratischen und menschenrechtlichen Maßstäben entsprechen, zu unterstützen, besonders in deren Anfängen, weil wir wissen, wie schwer es ist, öffentlich wahrgenommen zu werden.

Ebenso grundsätzlich bitten wir, auf Wahlwerbung und Werbung für politische Parteien, Institutionen und Organisationen jedweder Couleur zu verzichten! Kommentare, die dieser Bitte nicht nachkommen, müssen wir löschen.

(Werbung sind Empfehlungen jedweder Art, nicht aber Erwähnungen, zumal wenn diese in einem übergeordneten Kontext, z.B. dem Thema der Neuigkeiten, stattfinden).

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 Für Fragen und Feedback: info.initiativebuergergegenkohle@gmx.net



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