Aufklärung von Depression in den Lehrplan, Herr Guy Parmelin!

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An den Schweizern Schulen wird über Alkohol, Drogen, Verhütung und Rauchen Aufgeklärt. Aber nicht über die Depression. Ganz im gegenteil es wird einfach totgeschwiegen. Depression soll bis 2021 die 2. Häufigste Psychische Erkrankung werden laut der WHO (Weltgesundheitsorganisation). Laut dem WHO waren 2015 rund 332 Millionen Menschen Betroffen, 4,4 Prozent der Weltbevölkerung.

Es erkranken immer mehr Jugendliche an einer Depression was aus dem Bundesamt für Statisik vorgeht. 15-24 Jahre alte Männer (12,3%) und Frauen (13.9%) erkranken an einer Depression. Eltern wissen nicht wie helfen und Depressive werden weiterhin stigmatisiert. Weiterhin sind sie aufgrund ihrer psychisch instabilen Lage häufiger Opfer von Mobbing besonders in Schulen und Bildungseinrichtungen. Die Suizid rate ist immer noch sehr Hoch bei den 15-24 Jährigen Menschen. Frauen: 2 und Manner: 10 Pro Jahr. Was aus dieser Grafik hervorging.

Es gibt zu diesem Thema eine 60 Minütige Dokumentation von MovieJam. Die Lehrer der Schulen sind auf das Thema Depression auch zuwenig geschult. Und haben Oft auch kein Verständnis. Ich habe z.B. regelmäßige Psychotherapie und ein Lehrer regt sich darüber auf, dass ich ein Halbentag fehle. Mit dieser Petition fordere ich eine adäquate Beachtung von psychischen Krankheiten im Lernplan der Schweizerischen Schulen und die Unterstützung und Hilfestellung für psychisch kranke Jugendliche durch den Kanton.

Diese Petition hat folgende Änderungen zum Ziel:

- Ausweitung der curricularen Ausbildung für Lehrkräfte zum Thema Depressionen, Suizid und psychische Krankheiten im Allgemeinen
- Ausweitung der curricularen Ausbildung für Schulsozialpädagogen zum Thema psychische Krankheiten
- Durchführung konkreter Maßnahmen gegen die Stigmatisierung psychisch Kranker durch die Schüler und Lehrerschaft
- Verpflichtende Einbindung des Themas in den Lehrplan beispielsweise im Rahmen des Biologie- oder Deutschunterrichts mit Anbindung an verschiedene literarische Epochen (Hierbei ist anzumerken, dass
nach Aussage aller Experten ein sog. „Werther-Effekt“ bei entsprechend gestalteter Prävention mit Hinweisen auf Hilfestellen nicht zu beobachten ist.)
- Schaffung von auf wissenschaftlichen Informationen basierenden, verpflichtenden
Informationsveranstaltungen während der Schulzeit für alle Schüler ab der siebten Klassenstufe, da vor allem hier kontinuierlich ansteigender Druck durch Schulprüfungen (z.B. Mittlere Reife) zu verzeichnen ist
- Ausweitung der Besetzung durch Schulsozialpädagogen und Schulpsychologen durch Schaffung von neuen Anreizen in der Schulsozialarbeit an den Schweizerischen Schulen sowie die Ausweitung ihrer Befugnisse und Möglichkeiten
- Schaffung von niederschwelligen Hilfsangeboten, die sich in wissenschaftlichen Studien erwiesen haben, in Kooperation mit lokalen Kliniken und Therapeuten. Eine Kooperation zwischen dem Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung und dem Eidgenössische Departement des Innern könnte hier zielführend
sein.

Aus diesen Gründen fordern wir, im Namen aller erkrankten Jugendlichen, dass sich die Kantonalen Regierungen beziehungsweise die Departemente Bildung-/Erziehungswesen mit dem Thema von psychischen Krankheiten und Depressionen an Schulen beschäftigt,
um diese Kinder und Jugendliche in ihrer schwächsten Position nicht ohne Hilfe zu lassen. Aufklärung schafft Prävention.

Vielen Dank an Moviejam für die Teil Benützung des Schriftwerks. Moviejam hat auch die 60 Minütige Dokumentation gemacht Sowie die Petition in Bundesland Bayern.