Pflegebedürftigen drohen Sanktionen der Stadt, muss Pflege arm machen? NEIN!

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ich pflege meinen Ehemann und Familienvater von 3 Kindern schon 10 Jahre, und bin ausgebildete Altenpflegerin aber kann durch die Dauerbelastung nicht mehr arbeiten und bin 2016 berentet worden.

Seit dieser Zeit, als wir durch eine einstweilige Verfügung in eine Barriere freie Wohnung ziehen konnten, gibt es regelrecht ein immer stärker wirkendes System, welches mich, als pflegende Angehörige dazu bewegen soll, aufzugeben, meinen Ehemann mit mittlerweile Pflegegrad IV ins Pflegeheim zu geben und am besten würde man sehen, dass ich meine Rente, die ich eingeklagt und mit Vergleich 2016 gewonnen habe, wieder aufgebe und mich dem Jobcenter oder anderen Sozialkassen ausliefere.

Ich bin nicht Altenpflegerin geworden, um das zu akzeptieren, denn ambulante Pflege sollte gefördert werden und erst dann, wenn nichts mehr geht, dann kann man über den letzten Schritt nachdenken.

Denn einen Familienvater aus seinem gewohnten Umfeld zu reißen, nur weil er wegen eines Bestrahlungsfehlers im Rollstuhl sitzt, ist nicht im Sinne des SGBXI 

Denn laut SGB XI sollte die Lebensqualität des Pflegebedürftigen akzeptiert und respektiert werden.

Ich finde, es reicht, denn das Amt für Wohnungswirtschaft, das Grundsicherungsamt und alle sonstigen Ämter in Hannover ´bestrafen, ohne hinter die Kulissen der Familie zu blicken.

Deswegen bitte ich um Unterstützung, denn nicht nur mir geht es so, dass wir trotz Pflegegeld und Erwerbsunfähigkeitsrente nicht genug zum Leben haben.

Und es ist auch nicht Sinn und Zweck der Pflegeversicherung, dass sich Familien, die einen Pflegebedürftigen zu Hause haben, sich regelrecht verschulden und zum Sozialamt gehen müssen, um zu betteln.