GI-weite Initiative gegen psychische und physische Gewalt

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Was nützen allgemeine Vereinsgrundsätze gegen psychische und physische Gewalt, einschließlich Diskriminierung, Mobbing, Bossing und sexueller Belästigung, wenn sie nicht konkretisiert werden? Auch muss es unabhängige, externe Ombudspersonen als vertrauliche Ansprechpartner nach internationalen Standards geben.

Daher hat diese GI-weite Initiative zum Ziel, dass das neu gewählte Präsidium der Gesellschaft für Informatik e.V. während der ersten 100 Tage im Jahr 2020 eine konkrete Verfahrensordnung etabliert bei mutmaßlichem Fehlverhalten von GI-Mitgliedern/-Mitarbeitern und zum professionellen Konfliktmanagement.

Insbesondere sollen für Betroffene möglichst bald erfahrene Experten als Kontaktpersonen benannt werden, die nicht der GI angehören und der Vertraulichkeit unterliegen.

Die notwendige Konkretisierung soll in Anlehnung an die jüngsten Verhaltensrichtlinien der Studienstiftung des deutschen Volkes e.V. und der Deutschen Forschungsgemeinschaft vorgenommen werden. Außerdem sollen GI-Führungskräfte regelmäßig Weiterbildungen zu diesen Themen und Arbeitsrecht erhalten.

Bitte befürworten Sie diese Initiative (anonymisiert oder nicht) und leiten sie an Kolleginnen und Kollegen weiter, vielen Dank!

Hashtag: #GIgegenGewalt2020

Zusatzinfo: Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist mit rund 20.000 persönlichen und 250 korporativen Mitgliedern die größte deutsche Fachgesellschaft für Informatik. Sie hat daher eine große gesellschaftliche Verantwortung, vorbildlich mit Konflikten umzugehen. Rein statistisch gibt es in der GI eine gut vierstellige Zahl von Betroffenen im Laufe ihres Lebens.