Ravensburg: Marienplatztiefgarage wird multifunktionale Musik- und Künstlerarena

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Vor jeder gesellschaftlichen Veränderung steht die Utopie Einzelner, von der Mehrheit oft belächelt und verspottet. - emanon    

                                                                                                                       RAVENSBURGER  MARIENPLATZTIEFGARAGE WIRD ZUR MULTIFUNKTIONALEN MUSIK- UND KÜNSTLERARENA (noch Utopie)

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Was ist nicht schon alles unternommen worden, um die Komplettsanierung der Ravensburger Marienplatztiefgarage (15 Millionen Euro plus X) zu verhindern: Forderung nach Zweitgutachten im Stadtrat, Einwände von Professoren der FH Weingarten, Leserbriefe, Petitionen ... Alles vergeblich, weil abgeschmettert, unbeachtet, unberücksichtigt usw. durch die Ravensburger Stadtverwaltung und den Gesamtgemeinderat. Dabei ist klar. Ravensburg benötigt eine solche vierstöckige Tiefgarage für die Zukunft nicht mehr, weil sich die Nutzung der Mobilität a)  von individuell nach kollektiv und b) von punktuell nach permanent verschieben wird. 'Wenn Parkplätze überhaupt, dann an der Peripherie der Stadt (P+R Süd, Oberschwabenhalle, Aufstockung Parkhaus Rauenegg usw.), wo dann Bikes und E-Bikes kostenlos zur Verfügung gestellt werden, um ins Zentrum zu gelangen. Es ist erwiesen, dass eine Schließung der Marienplatztiefgarage (MTG) als solche, keine Umsatzeinbußen der Ravensburger Geschäftsleute zur Folge hat. Vergessen werden darf auch nicht, dass von den bisher knapp 400 zur Verfügung gestellten Parkplätzen, gut 100 von Bediensteten der Stadt und von Geschäftsleuten als Dauerparkplätze genutzt wurden, was sich sicher in Zukunft nicht ändern würde. Außerdem sollen die Stellfläche pro PKW vergrößert werden, so dass es noch weniger Stellplätze würden. Wir reden hier also von tatsächlich nur 250 "P", die mit 15 - 20 Millionen Euro gerettet werden sollen (60 - 80 Tausend Euro pro einen Stellplatz).

Nun hat sich die Lage seit Sommer 2017 verschärft und die Situation vergiftet: Über 70.000 asbesthaltige Teile wurden unter dem Marienplatz ausgemacht, die in den Jahren 1987 bis1989 (Asbest wurde in Deutschland erst 1993 offiziell verboten) in der Tiefgarage verbaut wurden. In der Tat merk-würdig ist, dass bei dem im Herbst  2016 öffentlich vorgestellten Gutachten, davon nichts vermerkt und/oder verkündigt wurde. Hier handelt es sich nicht um "eine (1) Stecknadel im Heuhaufen", die nicht zu finden sei, sondern um eine "handvoll Mikadostäbchen" auf dem Tisch, die nicht zu übersehen sind. Dem Petitenten kann auch niemand weismachen, dass diese Asbestverbauung in den 1980er Jahren in den damaligen Bauplänen und -Unterlagen nicht vermerkt ist.

Nun ist es nach Feststellung dieses Übels natürlich not-wendig, dieses zu beseitigen, was momentan wohl auch sehr kostenaufwändig und nicht gefahrenlos geschieht. Nach Beendigung dieser Maßnahme sollte allerdings nicht so fortgefahren werden, wie in den Protokollen vermerkt. Vielmehr bietet sich die bisherige vierstöckige Tiefgarage als "multifunktionale Musik- und Künstler-Arena" an. Die dafür notwendige Überholung und Sanierung und Ergänzungen (Sanitäre Anlagen ...) würden nicht mehr als 10 Prozent dessen betragen, was bisher geplant war. Die dann nicht mehr benötigten 13 - 18 Millionen kann die Stadt Ravensburg dann für die neu zu gestaltende Infrastruktur (Ausbau und Kostensenkung des ÖPNV, E-Bikes, P an den Peripherien usw.) und für den sozialen Wohnungsbau und eine dauerhafte Suppenküche nutzen.

RAVENSBURGER  MARIENPLATZTIEFGARAGE   WIRD ZUR MULTIFUNKTIONALEN MUSIK- UND KÜNSTLERARENA - konkret

Der Bedarf dafür ist vorhanden und er ist groß, wenn man nur genau hinschaut, und nicht nur wifoaffin und wachstumsorientiert fokussiert ist. Das unterirdische Areal soll den Namen "MTG - 4U" erhalten.

a. Auch in Ravensburg gibt es das Graffiti - Problem. Wenn nun nach Abschluss der für den reinen Personenverkehr vorgesehenen Sanierungsarbeiten, die Ravensburger Sprayergemeinde eingeladen wird, den Eingangsbereich und die Wände und Säulen der vier Stockwerke mit ihren tags und Kunstwerken zu besprühen (statt mit Polizei und Ordnungsamt zu drohen),  würde das garantiert der angespannte Situation abhelfen. Wie ich schon in einem Leserbrief formulierte, soll das zwar mit Begeisterung und doch mit Kontrolle geschehen.

b. Die Stockwerke drei und vier werden bei den Umbauarbeiten so gestaltet, dass dort zum einen Ausstellungen (3) oberschwäbischer Künstler stattfinden, als auch Musikbands, Musikkapellen, Trommlergruppen, Fanfarenzüge (4) etc. proben können. Garantiert schalldicht! Die Flächen werden gegen Gebühr zur Verfügung gesellt.

c. Floor eins und zwei werden zu einer der angesagtesten Discotheken zwischen Ulm und Bodensee umgebaut. In dieser Tanzarena legen angesagte, aber auch völlig noch unbekannte DJs Vinyl und CDs von Rock bis Electro  auf und regelmäßig spielen Live-Bands (Newcomer und "alte Hasen") ihr Programm. Mobilität? Kein Problem! An den peripheren kostenpflichtigen Parkplätzen werden kostenlos Bikes und E-Bikes zur Verfügung gestellt. Die Stadtverwaltung verpachtet die beiden Stockwerke an einen entsprechenden Betreiber.

Sämtliche Miet- und Pachteinnahmen der ehemaligen MTG kommen den TWS zugute.

 Stefan Weinert, im Januar 2018

 

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