Gerechte Bezahlung, bessere Arbeitsbedingungen - gerade in der Krise!

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Gerade in der Corona-Krise merken wir:

Wir verlassen uns auf die Beschäftigten, die in Krankenhäusern für unsere Gesundheit sorgen, die im Einzelhandel, bei Speditionen und Lieferdiensten oder in der Landwirtschaft unsere Versorgung sichern, oder die sich um Betreuung, Pflege und andere soziale Dienstleistungen kümmern.

Doch gerade diese Beschäftigten leiden unter schlechten Arbeitsbedingungen und geringen Löhnen. Dies ist angesichts ihrer wichtigen Aufgaben nicht nur ungerecht, sondern verringert auch das gesellschaftliche Wohlergehen, an dem diese Beschäftigten maßgeblich beteiligt sind.

Wir appellieren daher an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag, sich für bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen. Dazu gäbe es vielfältige Möglichkeiten:

  • Allgemeinverbindlicherkärung von Tarifverträgen
  • Höhere Steuerfreibeträge für untere Einkommen
  • Anhebung des Mindestlohns
  • Verbesserung des Kündigungsschutzes
  • Verpflichtende Zulagen für Überstunden und belastende Arbeitszeiten
  • Einschränkung von Befristung und Leiharbeit
  • Effektivere Kontrollen zur Einhaltung gesetzlicher Regelungen
  • Stärkung der Gewerkschaften
  • bessere (v.a. personelle) Ausstattung öffentlicher Arbeitgeber
  • auskömmliche staatliche Finanzierung sozialer Dienste
  • und weitere mehr

Derartige Maßnahmen sind vor allem im Sinne sozialer Gerechtigkeit geboten.

Aber auch gesamtwirtschaftliche Vorteile sind durch eine Anhebung der unteren Einkomen zu erwarten. Angestrebte Nachfrage-Zuwächse sollten durch entsprechende ökonomische Anreize in eine ökologisch nachhaltige Richtung gelenkt werden. Dies soll hier aber nicht zum Thema gemacht werden.