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Gemeinsam gegen das Probeabitur

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Informationen zur Einführung eines länderübergreifenden Abiturs

Die Abiturprüfungen 2013/14 enthalten nun erstmalig länderübergreifende, gemeinsame Aufgabenteile. Ziel ist eine bessere Vergleichbarkeit der Schulabschlüsse innerhalb Deutschlands.

Zur Vorbereitung sollen im Herbst 2013 in allen teilnehmenden Bundesländern zeitgleich Übungsklausuren in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch stattfinden.
Die erzielte Benotung wird in die Notenberechnung wahlweise als großer- oder als kleiner Leistungsnachweis miteingehen (gleichwertig).

Der Schritt zu einem bundesweiten, einheitlichen Abitur ist seit langem überfällig, die Durchführung erscheint allerdings prüfenswert.

Problematik der Durchführung

Durch unterschiedliche Ferienzeiten der teilnehmenden Bundesländer ist eine chancengleiche Bearbeitung derzeit nicht gegeben.

In der Vorbereitungs- und Übungszeit ergeben sich eindeutige Diskrepanzen:

Ab Ende der Sommerferien der Freien und Hansestadt Hamburg (31.07) bis zum Prüfungstermin der Deutschklausur (27.09) liegen 10 Wochen, in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen etwa 9 Wochen.

Durch das späte Ferienende in Bayern (11.09) bleiben nur etwa 1,5 Wochen Vorbereitungszeit.

Die Vorbereitung ist somit äußerst variabel, insbesondere in Bayern könnte sich dies negativ auswirken. Hier ist eine Thematisierung der prüfungsrelevanten Inhalte im Unterricht in diesem Zeitraum nicht möglich. Von einem gleichen Wissensstand zum Prüfungszeitpunkt kann demzufolge nicht ausgegangen werden.

Die Situation in Bayern verschärft sich des weiteren durch den Abgabetermin der Seminararbeiten des Wissenschaftspropädeutischen Seminars am 12. November. Traditionell wird der Zeitraum bis zum Abgabetermin zur intensiven Bearbeitung und Fertigstellung der Seminararbeit verwendet.

Dieser Termin überschneidet sich jedoch mit der Übungsklausur in Englisch (05.November).

Eine zusätzliche, nicht unerhebliche Belastung der Schüler ist zu erwarten.

Überschneidungen finden auch mit der erste Klausurenphase des Ausbildungsabschnittes 12/1 statt.

Problematisch erscheinen auch die erwarteten prüfungsrelevanten Themen im Fach Mathematik. Viele Inhalte werden bis zum Prüfungszeitpunkt (11.12) noch nicht durchgenommen worden sein, sind diese etwa erst in 12/2 vorgesehen. Tiefgreifende Änderungen des Lehrplans wären erforderlich.



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