

Gemeinsam für eine Grüne Brücke über die A81 in Freiberg am Neckar
Das Problem
Gemeinsam für eine Grüne Brücke über die A81 in Freiberg am Neckar
Aus einer trennenden Autobahn wird ein verbindender Gesundheits-, Klima- und Zukunftspark
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Stellen Sie sich vor, über der A81 verbindet künftig ein großzügiger Park die heute getrennten Stadtteile Freibergs. Kinder gehen durch Grünflächen zur Schule, Familien genießen einen Ort der Erholung und Begegnung, Bäume spenden Schatten an heißen Sommertagen, und dort, wo heute Verkehrslärm das Stadtbild prägt, entsteht ein neuer Lebensraum für Mensch und Natur.
Was heute noch wie eine Vision erscheint, kann morgen Wirklichkeit werden.
Die Ausgangssituation
Die Bundesautobahn A81 ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen Deutschlands. Täglich nutzen rund 120.000 Fahrzeuge den Abschnitt zwischen Pleidelsheim und Stuttgart. Für die Mobilität der Menschen und die Wirtschaft unserer Region ist diese Verbindung unverzichtbar. Gleichzeitig zählt sie zu den am stärksten belasteten und stauanfälligsten Autobahnabschnitten Baden-Württembergs.
Für Freiberg am Neckar bedeutet dies seit Jahrzehnten erhebliche Belastungen. Verkehrslärm, Luftschadstoffe und die räumliche Trennung der Stadt beeinträchtigen die Lebensqualität vieler Menschen. Besonders betroffen sind die rund 16.500 Einwohnerinnen und Einwohner sowie etwa 1.600 Schülerinnen und Schüler der unmittelbar an der Autobahn gelegenen Oscar-Paret-Schule.
Die Autobahn ist unverzichtbar. Gerade deshalb sollte ihr weiterer Ausbau nicht allein unter verkehrstechnischen Gesichtspunkten betrachtet werden. Moderne Infrastruktur muss heute Mobilität, Gesundheit, Klimaanpassung und Lebensqualität gleichermaßen berücksichtigen.
Gesundheit schützen – heute und für kommende Generationen
Verkehrslärm und Luftschadstoffe sind weit mehr als eine Beeinträchtigung des persönlichen Wohlbefindens. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist darauf hin, dass eine dauerhafte Belastung mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Schlafstörungen und weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen verbunden sein kann. Kinder gelten dabei als besonders schutzbedürftig.
Der Schutz der Gesundheit sollte deshalb ein zentrales Ziel zukünftiger Infrastrukturplanungen sein – insbesondere dort, wo Wohngebiete und eine große Schule unmittelbar an eine der meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands grenzen.
Jetzt besteht eine historische Chance
Ab 2027 plant die Autobahn GmbH des Bundes die Erneuerung und Erweiterung der bestehenden Lärmschutzwand zwischen der Neckarbrücke und der Brücke Württemberger Straße. Die neue Lärmschutzwand soll höher und länger werden als die heutige Anlage. Gleichzeitig steht in den kommenden Jahren die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans an.
Damit fallen zwei bedeutende Planungsprozesse zeitlich zusammen: die Modernisierung der bestehenden Infrastruktur und die strategische Weiterentwicklung des Autobahnkorridors zwischen Heilbronn und Stuttgart.
Gerade in einer solchen Planungsphase sollte nicht nur über den Ersatz bestehender Bauwerke entschieden werden. Sie bietet vielmehr die einmalige Gelegenheit zu prüfen, ob sich der notwendige Ausbau der Verkehrsinfrastruktur mit einer langfristigen Lösung verbinden lässt, die zugleich Gesundheit, Klimaanpassung, Naturschutz und Stadtentwicklung verbessert.
Wird die neue Lärmschutzwand errichtet, ohne eine mögliche spätere Überdeckelung mitzudenken, könnte für viele Jahre eine wichtige Chance verloren gehen, beide Maßnahmen sinnvoll miteinander zu verbinden.
Wir bitten daher den Bund, das Land Baden-Württemberg und die Autobahn GmbH, die Möglichkeit einer teilweisen Überdeckelung der A81 in Freiberg am Neckar im Rahmen der anstehenden Planungen wissenschaftlich fundiert, ergebnisoffen und unter Berücksichtigung der langfristigen Auswirkungen auf Gesundheit, Umwelt und Stadtentwicklung erneut zu prüfen.
Eine Grüne Brücke – weit mehr als Lärmschutz
Unser Vorschlag ist mehr als eine technische Baumaßnahme.
Die Grüne Brücke soll ein Gesundheits-, Klima- und Zukunftspark werden – ein Ort, an dem Verkehr, Natur und Stadtentwicklung miteinander in Einklang gebracht werden.
Sie bietet die Chance,
- den Verkehrslärm wirksam zu reduzieren,
- die Belastung durch Luftschadstoffe zu verringern,
- die heute getrennten Stadtteile wieder miteinander zu verbinden,
- einen attraktiven öffentlichen Park mit Spielplätzen, Skaterbereichen o.ä. zu schaffen,
- sichere Wege für Fußgänger und Radfahrer zu ermöglichen,
- neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere entstehen zu lassen,
- das Stadtklima nachhaltig zu verbessern und
- die Lebensqualität in Freiberg dauerhaft zu erhöhen.
Die Grüne Brücke versteht sich damit nicht nur als Infrastrukturprojekt, sondern als Investition in die Gesundheit heutiger und zukünftiger Generationen.
Klimaanpassung beginnt vor der eigenen Haustür
Die Folgen des Klimawandels sind auch in unseren Städten längst spürbar. Häufigere Hitzeperioden, längere Trockenzeiten und Starkregenereignisse stellen Kommunen vor neue Herausforderungen.
Die Grüne Brücke bietet die Chance, diesen Herausforderungen mit einem zukunftsweisenden Konzept zu begegnen. Nach dem Prinzip der Schwammstadt könnten begrünte Flächen Regenwasser aufnehmen, speichern und zur Bewässerung nutzen. Bäume und Vegetation würden an heißen Sommertagen Schatten spenden, die Umgebung kühlen und gleichzeitig Feinstaub binden sowie die Luftqualität verbessern.
So könnte aus einer heute versiegelten Verkehrsschneise ein neuer Klimapuffer entstehen – ein Gewinn für Mensch, Natur und kommende Generationen.
Ein Lernort für die nächste Generation
Die unmittelbare Nachbarschaft zur Oscar-Paret-Schule eröffnet eine außergewöhnliche Chance.
Die Grüne Brücke könnte zu einem lebendigen Lernort werden. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern könnten Feinstaubsensoren, Wetterstationen und Projekte zur Biodiversität eingerichtet werden. Kinder und Jugendliche würden ihre Umwelt nicht nur aus Schulbüchern kennenlernen, sondern unmittelbar vor Ort erforschen und erleben.
Ergänzend sollen die „Freiberger Brückengespräche“ Bürgerinnen und Bürger, Wissenschaft, Verwaltung und Politik miteinander ins Gespräch bringen. Vorträge und Workshops zu Themen wie Luftqualität, Verkehrslärm, Klimaanpassung und nachhaltiger Stadtentwicklung sollen wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich vermitteln und den öffentlichen Dialog fördern.
Ein Modellprojekt mit Vorbildcharakter
In vielen europäischen Städten zeigen vergleichbare Projekte bereits heute, dass sich leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur und eine hohe Lebensqualität erfolgreich miteinander verbinden lassen. Beispiele wie Hamburg, Madrid oder Utrecht verdeutlichen, dass die Überdeckelung stark belasteter Verkehrswege neue Grünflächen schafft, Stadtteile verbindet und die Aufenthaltsqualität nachhaltig verbessert.
Auch Freiberg am Neckar könnte diesen Weg gehen und zu einem Modellprojekt für Baden-Württemberg werden.
Nachhaltigkeit konkret gestalten
Die Grüne Brücke verbindet zahlreiche Zukunftsaufgaben in einem gemeinsamen Konzept:
- Gesundheit schützen durch weniger Verkehrslärm und bessere Luftqualität.
- Stadtteile verbinden und neue öffentliche Grünflächen schaffen.
- Klimaanpassung fördern durch Begrünung und Regenwassermanagement.
- Biologische Vielfalt stärken durch neue Lebensräume.
- Umweltbildung ermöglichen durch die Einbindung der Oscar-Paret-Schule.
Damit unterstützt das Projekt zugleich wichtige Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen – insbesondere Gesundheit und Wohlergehen (SDG 3), hochwertige Bildung (SDG 4), nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG 11), Maßnahmen zum Klimaschutz (SDG 13) und Leben an Land (SDG 15).
Unsere Bitte
Wir bitten den Bund, das Land Baden-Württemberg, die Autobahn GmbH des Bundes sowie alle politisch Verantwortlichen, die Möglichkeit einer teilweisen Überdeckelung der A81 im Zuge der anstehenden Planungen erneut wissenschaftlich fundiert, ergebnisoffen und unter Berücksichtigung der langfristigen Auswirkungen auf Gesundheit, Umwelt und Stadtentwicklung zu prüfen.
Mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie keine unrealistische Vision, sondern die sorgfältige Prüfung einer Zukunftslösung, die Mobilität und Lebensqualität miteinander verbinden kann.
Gemeinsam Zukunft gestalten
Die Grüne Brücke ist mehr als ein Bauprojekt.
Sie ist eine Investition in die Gesundheit unserer Kinder und Enkel, in den Schutz unserer Umwelt und in die Zukunft unserer Stadt.
Sie verbindet Stadtteile, statt sie zu trennen.
Sie schafft Natur statt zusätzlicher Barrieren.
Sie verbessert die Lebensqualität, ohne die Leistungsfähigkeit einer der wichtigsten Verkehrsachsen Deutschlands infrage zu stellen.
Lassen Sie uns gemeinsam die Chance nutzen, aus einer trennenden Autobahn einen verbindenden Gesundheits-, Klima- und Zukunftspark zu machen.
Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift und helfen Sie mit, dieses Zukunftsprojekt bekannt zu machen.
Weitere Informationen
Aktuelle Informationen über die Bürgerinitiative, wissenschaftliche Hintergründe, Veranstaltungen und den weiteren Projektfortschritt finden Sie auf unserer Homepage:
Literatur (Auswahl)
- World Health Organization (WHO): Environmental Noise Guidelines for the European Region (2018).
- World Health Organization (WHO): Global Air Quality Guidelines (2021).
- Europäische Umweltagentur (EEA): Air Quality in Europe.
- Umweltbundesamt: Blau-grüne Infrastruktur und Schwammstadt.
- Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC): Climate Change 2023 – Synthesis Report.

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Das Problem
Gemeinsam für eine Grüne Brücke über die A81 in Freiberg am Neckar
Aus einer trennenden Autobahn wird ein verbindender Gesundheits-, Klima- und Zukunftspark
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Stellen Sie sich vor, über der A81 verbindet künftig ein großzügiger Park die heute getrennten Stadtteile Freibergs. Kinder gehen durch Grünflächen zur Schule, Familien genießen einen Ort der Erholung und Begegnung, Bäume spenden Schatten an heißen Sommertagen, und dort, wo heute Verkehrslärm das Stadtbild prägt, entsteht ein neuer Lebensraum für Mensch und Natur.
Was heute noch wie eine Vision erscheint, kann morgen Wirklichkeit werden.
Die Ausgangssituation
Die Bundesautobahn A81 ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen Deutschlands. Täglich nutzen rund 120.000 Fahrzeuge den Abschnitt zwischen Pleidelsheim und Stuttgart. Für die Mobilität der Menschen und die Wirtschaft unserer Region ist diese Verbindung unverzichtbar. Gleichzeitig zählt sie zu den am stärksten belasteten und stauanfälligsten Autobahnabschnitten Baden-Württembergs.
Für Freiberg am Neckar bedeutet dies seit Jahrzehnten erhebliche Belastungen. Verkehrslärm, Luftschadstoffe und die räumliche Trennung der Stadt beeinträchtigen die Lebensqualität vieler Menschen. Besonders betroffen sind die rund 16.500 Einwohnerinnen und Einwohner sowie etwa 1.600 Schülerinnen und Schüler der unmittelbar an der Autobahn gelegenen Oscar-Paret-Schule.
Die Autobahn ist unverzichtbar. Gerade deshalb sollte ihr weiterer Ausbau nicht allein unter verkehrstechnischen Gesichtspunkten betrachtet werden. Moderne Infrastruktur muss heute Mobilität, Gesundheit, Klimaanpassung und Lebensqualität gleichermaßen berücksichtigen.
Gesundheit schützen – heute und für kommende Generationen
Verkehrslärm und Luftschadstoffe sind weit mehr als eine Beeinträchtigung des persönlichen Wohlbefindens. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist darauf hin, dass eine dauerhafte Belastung mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Schlafstörungen und weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen verbunden sein kann. Kinder gelten dabei als besonders schutzbedürftig.
Der Schutz der Gesundheit sollte deshalb ein zentrales Ziel zukünftiger Infrastrukturplanungen sein – insbesondere dort, wo Wohngebiete und eine große Schule unmittelbar an eine der meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands grenzen.
Jetzt besteht eine historische Chance
Ab 2027 plant die Autobahn GmbH des Bundes die Erneuerung und Erweiterung der bestehenden Lärmschutzwand zwischen der Neckarbrücke und der Brücke Württemberger Straße. Die neue Lärmschutzwand soll höher und länger werden als die heutige Anlage. Gleichzeitig steht in den kommenden Jahren die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans an.
Damit fallen zwei bedeutende Planungsprozesse zeitlich zusammen: die Modernisierung der bestehenden Infrastruktur und die strategische Weiterentwicklung des Autobahnkorridors zwischen Heilbronn und Stuttgart.
Gerade in einer solchen Planungsphase sollte nicht nur über den Ersatz bestehender Bauwerke entschieden werden. Sie bietet vielmehr die einmalige Gelegenheit zu prüfen, ob sich der notwendige Ausbau der Verkehrsinfrastruktur mit einer langfristigen Lösung verbinden lässt, die zugleich Gesundheit, Klimaanpassung, Naturschutz und Stadtentwicklung verbessert.
Wird die neue Lärmschutzwand errichtet, ohne eine mögliche spätere Überdeckelung mitzudenken, könnte für viele Jahre eine wichtige Chance verloren gehen, beide Maßnahmen sinnvoll miteinander zu verbinden.
Wir bitten daher den Bund, das Land Baden-Württemberg und die Autobahn GmbH, die Möglichkeit einer teilweisen Überdeckelung der A81 in Freiberg am Neckar im Rahmen der anstehenden Planungen wissenschaftlich fundiert, ergebnisoffen und unter Berücksichtigung der langfristigen Auswirkungen auf Gesundheit, Umwelt und Stadtentwicklung erneut zu prüfen.
Eine Grüne Brücke – weit mehr als Lärmschutz
Unser Vorschlag ist mehr als eine technische Baumaßnahme.
Die Grüne Brücke soll ein Gesundheits-, Klima- und Zukunftspark werden – ein Ort, an dem Verkehr, Natur und Stadtentwicklung miteinander in Einklang gebracht werden.
Sie bietet die Chance,
- den Verkehrslärm wirksam zu reduzieren,
- die Belastung durch Luftschadstoffe zu verringern,
- die heute getrennten Stadtteile wieder miteinander zu verbinden,
- einen attraktiven öffentlichen Park mit Spielplätzen, Skaterbereichen o.ä. zu schaffen,
- sichere Wege für Fußgänger und Radfahrer zu ermöglichen,
- neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere entstehen zu lassen,
- das Stadtklima nachhaltig zu verbessern und
- die Lebensqualität in Freiberg dauerhaft zu erhöhen.
Die Grüne Brücke versteht sich damit nicht nur als Infrastrukturprojekt, sondern als Investition in die Gesundheit heutiger und zukünftiger Generationen.
Klimaanpassung beginnt vor der eigenen Haustür
Die Folgen des Klimawandels sind auch in unseren Städten längst spürbar. Häufigere Hitzeperioden, längere Trockenzeiten und Starkregenereignisse stellen Kommunen vor neue Herausforderungen.
Die Grüne Brücke bietet die Chance, diesen Herausforderungen mit einem zukunftsweisenden Konzept zu begegnen. Nach dem Prinzip der Schwammstadt könnten begrünte Flächen Regenwasser aufnehmen, speichern und zur Bewässerung nutzen. Bäume und Vegetation würden an heißen Sommertagen Schatten spenden, die Umgebung kühlen und gleichzeitig Feinstaub binden sowie die Luftqualität verbessern.
So könnte aus einer heute versiegelten Verkehrsschneise ein neuer Klimapuffer entstehen – ein Gewinn für Mensch, Natur und kommende Generationen.
Ein Lernort für die nächste Generation
Die unmittelbare Nachbarschaft zur Oscar-Paret-Schule eröffnet eine außergewöhnliche Chance.
Die Grüne Brücke könnte zu einem lebendigen Lernort werden. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern könnten Feinstaubsensoren, Wetterstationen und Projekte zur Biodiversität eingerichtet werden. Kinder und Jugendliche würden ihre Umwelt nicht nur aus Schulbüchern kennenlernen, sondern unmittelbar vor Ort erforschen und erleben.
Ergänzend sollen die „Freiberger Brückengespräche“ Bürgerinnen und Bürger, Wissenschaft, Verwaltung und Politik miteinander ins Gespräch bringen. Vorträge und Workshops zu Themen wie Luftqualität, Verkehrslärm, Klimaanpassung und nachhaltiger Stadtentwicklung sollen wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich vermitteln und den öffentlichen Dialog fördern.
Ein Modellprojekt mit Vorbildcharakter
In vielen europäischen Städten zeigen vergleichbare Projekte bereits heute, dass sich leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur und eine hohe Lebensqualität erfolgreich miteinander verbinden lassen. Beispiele wie Hamburg, Madrid oder Utrecht verdeutlichen, dass die Überdeckelung stark belasteter Verkehrswege neue Grünflächen schafft, Stadtteile verbindet und die Aufenthaltsqualität nachhaltig verbessert.
Auch Freiberg am Neckar könnte diesen Weg gehen und zu einem Modellprojekt für Baden-Württemberg werden.
Nachhaltigkeit konkret gestalten
Die Grüne Brücke verbindet zahlreiche Zukunftsaufgaben in einem gemeinsamen Konzept:
- Gesundheit schützen durch weniger Verkehrslärm und bessere Luftqualität.
- Stadtteile verbinden und neue öffentliche Grünflächen schaffen.
- Klimaanpassung fördern durch Begrünung und Regenwassermanagement.
- Biologische Vielfalt stärken durch neue Lebensräume.
- Umweltbildung ermöglichen durch die Einbindung der Oscar-Paret-Schule.
Damit unterstützt das Projekt zugleich wichtige Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen – insbesondere Gesundheit und Wohlergehen (SDG 3), hochwertige Bildung (SDG 4), nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG 11), Maßnahmen zum Klimaschutz (SDG 13) und Leben an Land (SDG 15).
Unsere Bitte
Wir bitten den Bund, das Land Baden-Württemberg, die Autobahn GmbH des Bundes sowie alle politisch Verantwortlichen, die Möglichkeit einer teilweisen Überdeckelung der A81 im Zuge der anstehenden Planungen erneut wissenschaftlich fundiert, ergebnisoffen und unter Berücksichtigung der langfristigen Auswirkungen auf Gesundheit, Umwelt und Stadtentwicklung zu prüfen.
Mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie keine unrealistische Vision, sondern die sorgfältige Prüfung einer Zukunftslösung, die Mobilität und Lebensqualität miteinander verbinden kann.
Gemeinsam Zukunft gestalten
Die Grüne Brücke ist mehr als ein Bauprojekt.
Sie ist eine Investition in die Gesundheit unserer Kinder und Enkel, in den Schutz unserer Umwelt und in die Zukunft unserer Stadt.
Sie verbindet Stadtteile, statt sie zu trennen.
Sie schafft Natur statt zusätzlicher Barrieren.
Sie verbessert die Lebensqualität, ohne die Leistungsfähigkeit einer der wichtigsten Verkehrsachsen Deutschlands infrage zu stellen.
Lassen Sie uns gemeinsam die Chance nutzen, aus einer trennenden Autobahn einen verbindenden Gesundheits-, Klima- und Zukunftspark zu machen.
Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift und helfen Sie mit, dieses Zukunftsprojekt bekannt zu machen.
Weitere Informationen
Aktuelle Informationen über die Bürgerinitiative, wissenschaftliche Hintergründe, Veranstaltungen und den weiteren Projektfortschritt finden Sie auf unserer Homepage:
Literatur (Auswahl)
- World Health Organization (WHO): Environmental Noise Guidelines for the European Region (2018).
- World Health Organization (WHO): Global Air Quality Guidelines (2021).
- Europäische Umweltagentur (EEA): Air Quality in Europe.
- Umweltbundesamt: Blau-grüne Infrastruktur und Schwammstadt.
- Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC): Climate Change 2023 – Synthesis Report.

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Petition am 20. Januar 2025 erstellt