Für eine den Einwohnern zu Gute kommende Überbauung auf dem Gelände St. Anna in Unterägeri

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Wir bitten die Behörden, die Anliegen und Forderungen der Bevölkerung in Zusammenhang mit der
Bebauung der Liegenschaft St. Anna ganzheitlich zu respektieren und umzusetzen.

Es gilt, die in öffentlichen Publikationen und anlässlich verschiedener Informationsveranstaltungen
gemachten Versprechungen des Investors zwingend einzuhalten:
Öffentliches Restaurant mit dazugehörendem Saalangebot, Miteinbezug der Bevölkerung bei der Nutzung der öffentlichen Flächen, grosszügiger Kinderspielplatz, Streichelzoo, etc.
Die Behörden werden aufgefordert, das vorliegende Baugesuch der Bonainvest AG abzulehnen.

 

Was ist das St.Anna – was macht die Bonainvest daraus?

Das St.Anna wurde in den Dreissiger Jahren als Kranken- und Erholungsheim sowie als Geburtshaus für die lokale Bevölkerung am Südhang von Unterägeri errichtet. Später wurde es zunehmend in den Dienst altersgerechten Wohnens gestellt und von einer gemeinnützigen Stiftung getragen. Träger dieser Stiftung sind die Einwohnergemeinde, die Bürgergemeinde, die Kirchgemeinde und die Korporationsgemeinde Unterägeri.

Um die Tätigkeit der Stiftung zeitgemässer ausrichten zu können, liess sie sich darauf ein, ihr kostbares Landstück zu günstigen Bedingungen an die Bonainvest, eine grosse Immobilienfirma, zu verkaufen.

Eine von der Einwohnergemeindeversammlung bewilligte Sonderzone sollte es der Immobilienfirma ermöglichen, dank einer stark erhöhten Ausnützungsziffer und der Erstellung von drei kommerziell vermietbaren Mehrfamilienhäusern ein neuartiges Hotel zu erstellen, wie es noch keines in der Schweiz gab: im Babalou genannten Hotel für benachteiligte Kinder und deren Familien sollten nicht nur entspannte Ferien möglich sein, sondern auch eine Kinderarztpraxis einziehen, ein grosses Restaurant und andere Räume zum Wohle der Allgemeinheit entstehen sowie ein Spielplatz und ein Streichelzoo angefügt werden. Ausserdem wurde der Bevölkerung suggeriert, dass 50 Arbeitsplätze geschaffen würden. Aus diesen Gründen wurde gegen das rund 90 Millionen Franken teure Bauprojekt keine einzige Einsprache erhoben.

Schon am Spatenstich sickerte durch, dass das Babalou vom Investor ganz fallen gelassen worden war und stattdessen einfach Altersresidenzen entstehen sollten. An einem vom Investor veranstalteten Informationsanlass brandete diesem seitens der Bevölkerung massiver Unmut entgegen. Es war die Rede vom Gefühl des Hintergangenwerdens, der Arglist und der Übertölpelung.

Die Gemeinde Unterägeri verlangte vom Investor die Einreichung eines Umnutzungsgesuchs, das daraufhin im Amtsblatt ausgeschrieben wurde. Dabei wurde bekannt, dass die Gemeinde die Erteilung des Baugesuchs davon abhängig machen will, dass der Investor doch einige der ursprünglichen Versprechen im Interesse einer öffentlichen Nutzung vertraglich regeln muss, auch wenn das Kinderhotel nicht gebaut wird. Gegen die Erteilung dieses neuen Baugesuchs sind mehrere Einsprachen von betroffenen Nachbarn eingegangen.

Der Investor hat gegenüber Medien erklärt, dass er nicht daran denke, die vorgeschlagene Vertragsregelung zu unterzeichnen, sondern auf seiner kommerziellen Umsetzung besteht.

Der Verein ProSanktAnna unterstützt die Behörden beim Bestreben einer vertraglichen Regelung, die auch durchgesetzt werden kann:

Öffentliches Restaurant mit dazugehörendem Saalangebot, Miteinbezug der Bevölkerung bei der Nutzung der öffentlichen Flächen, grosszügiger Kinderspielplatz, Streichelzoo, etc.
Die Behörden werden aufgefordert, das vorliegende Baugesuch der Bonainvest AG abzulehnen.

www.prosanktanna.ch



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