Erfolg

Erhalt des Elisenwegs in Pfullingen

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Der Aufgrund eines eventuellen Erdrutsches aktuell gesperrte Elisenweg durch das Naherholungsgebiet Übersberg ist von einer dauerhaften Schließung bedroht. Diese hätte weitreichende Auswirkungen auf das Gebiet selbst sowie die Stadt Pfullingen und umliegende Gemeinden.

Aus der vor mehr als 120 Jahren erfolgten Stiftung des Elisenwegs durch Ernst Laiblin entsteht aus unserer Sicht ein Generationen übergreifender Auftrag zum Erhalt der Strecke. Bisher ist dieser Auftrag stets wahrgenommen worden, auch in entbehrungsreichen Zeiten mit den entsprechend knappen Mitteln.

Im Ergebnis haben der Elisenweg und das durch ihn zu großen Teilen erschlossene Naherholungsgebiet rund um den Übersberg, den Ursulahochberg und den Mädlesfelsen seit Langem über die Region Pfullingen hinaus Bedeutung erlangt. Die zahlreichen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung steigern die Lebensqualität der Anwohner umliegender Gemeinden und ziehen auch weitere Besucher an. Er dient damit direkt der Attraktivität des Standortes Pfullingen.

Es ist daher für uns nicht nachvollziehbar, warum der Erhalt des Elisenwegs aktuell in Frage gestellt wird. Seit Jahrzehnten können wir beobachten, wie nicht nur der Elisenweg selbst eine stetige Nutzung erfährt, sondern vor allem auch die anliegenden Wanderparkplätze und Hütten. Diese sind besonders bei günstigen Witterungsverhältnissen voll belegt und wären bei einer Schließung der Strecke mit dem PKW nicht mehr erreichbar. Der Elisenweg zum Übersberg sollte daher, wie z.B. die Strecke zum Schönbergturm als weiteres Wahrzeichen der Stadt Pfullingen, erhalten bleiben.

Mit der Sperrung des Elisenwegs verschärft sich die verkehrstechnische Situation am Nadelöhr Unterhausen/Lichtenstein weiter. Dies gilt besonders nach der Fertigstellung des Scheibengipfeltunnels. Der komplette Verkehr vom und zum Naherholungsgebiet Übersberg läuft jetzt durch Unterhausen und den Göllesberg. Schon das zu dieser Jahreszeit niedrige zusätzliche Verkehrsaufkommen durch den Göllesberg und den Verbindungsweg im Wald sorgen für spürbaren Unmut bei den Anwohnern. Erst recht während der Sommermonate ist hier anhaltender Ärger vorprogrammiert.

Nicht zuletzt hatte der Elisenweg in den vergangen Jahrzehnten eine wesentliche Bedeutung für den Forstbetrieb und die Holzwirtschaft, die auch für die Stadt Pfullingen Einnahmen generiert haben. Bei der Aufrechterhaltung der Nutzung als Forststrasse wäre mit überschaubaren Mitteln auch die Weiternutzung durch die Allgemeinheit möglich. Zwar sind wir uns der geologischen Besonderheiten gerade des unteren Streckenabschnittes bewusst. Bezüglich der Langlebigkeit hat die aktuelle Asphaltstrasse allerdings eindeutig Vorteile gegenüber einer provisorischen Lösung durch Schotter, wenn auch verbunden mit höheren Reparaturkosten. Trotzdem ist die zielgerichtete Instandsetzung der schadhaften Bereiche eine lösbare Aufgabe, erste Schritte für ein entsprechendes Angebot lokaler Bauunternehmer sind eingeleitet.

Natürlich möchten wir auch die Bedeutung des Elisenwegs für das Segelfluggelände der Stadt Pfullingen auf dem Übersberg nicht unerwähnt lassen. Unser Flugplatz ist mittlerweile über das Bundesgebiet hinaus bekannt und wird für zahlreiche Veranstaltungen genutzt. Hervorzuheben sind besonders die Jugend Airgames, diverse Segelflugwettbewerbe und Gäste, die mit ihren Familien aus ganz Europa bei uns Urlaub machen. Hierdurch ist auch der Bekanntheitsgrad der gesamten Region und der Stadt Pfullingen gewachsen.

Abschließend möchten wir noch auf die Bedeutung des Elisenwegs als Zugangsweg für Rettungskräfte bei Unfällen im Naherholungsgebiet hinweisen. Durch den Nichterhalt ginge auch einer der Hauptrettungswege verloren.



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