Wir wollen den versprochenen Skatepark für Heilbronn

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Hallo liebe Leute aus Heilbronn und Umgebung,

ich bin Tim, 23 Jahre alt und studieren Soziale Arbeit. Ich fahre seit 12 Jahren aktiv Skateboard in Heilbronn und Umgebung.

Ich bin heute Morgen durch einen Artikel der Heilbronner Stimme darauf aufmerksam geworden, dass die geplanten 200.000 Euro für einen neuen Skatepark an der Theresienwiese jetzt für einen Bolzplatz auf dem Buga-Gelände verwendet werden sollen.
Des Weiteren werden 50.000 Euro von diesem Betrag abgezweigt, welche dann für die notdürftige Restauration des stark in die Jahre gekommen Skateparks investiert werden.
Diese Restauration ist ein Tropfen auf den heißen Stein und ändert nichts daran, dass die Heilbronner Skaterszene in den umliegenden Städten in innovativere Skateparks pilgert, da eine notdürftige Restauration nichts daran ändert, dass der Skatepark nicht mehr zeitgemäß ist.
Es ist mir nicht schlüssig, wie eine Großstadt im Vergleich zu anderen kleineren Städten in der Umgebung keinen zeitgemäßen Skatepark bieten kann, welcher einen beliebten Aufenthaltsort für Jugendliche darstellt.
Es ist nicht das erste Mal, dass diese seit Jahren beständige Szene mit einer unverhältnismäßigen Entschädigung abgefertigt werden.
So hat es schon vor 10 Jahren Versprechen gegeben, im Rahmen der Buga einen neuen Skatepark zu bauen, weswegen der damals schon heruntergekommene Skatepark an der Theresienwiese leicht aufgerüstet wurde.
Gestützt wird diese Entscheidung unter anderem von einer angeblichen Kenntnis eines Rathausmitarbeiters darüber, dass es nur noch ca. 30 aktive Skater in Heilbronn geben soll.
Dieser Wert ist für mich an den Haaren herbeigezogen und total ungenau, so kann man meiner Meinung nach nicht von den regelmäßigen Besuchern eines heruntergekommenen Skateparks am Stadtrand auf eine ganze Szene schließen.
Es ist deshalb davon auszugehen, dass bei einem Neubau des Skateparks an der Theresienwiese von einer starken Veränderung der Besucherzahlen auszugehen ist.
Zählt man dazu noch die Rollerfahrer*innen, welche sich in den letzten Jahren auch zu einer festen Szene zusammengeschlossen haben, so ist dies eine doch sehr relevante Anzahl an jungen Menschen, welche sich von ihrer Stadt im Stich gelassen fühlen.
Mitunter sollte der Titel einer Universitätsstadt auch bedeuten, es jungen Menschen zu ermöglichen, alternative Sportarten auszuüben, welche nicht auf dem Terrain eines Fußballfeldes stattfinden.
Außerdem würde dies viele Jugendliche aus dem Landkreis Heilbronn in die Stadt ziehen, was für eine junge Studentenstadt durchaus von Bedeutung sein könnte, vor allem wenn man Bedenkt, dass Skaten dieses Jahr zu einer Olympischen Sportart wird.
 
Seid ihr Skater*innen, Rollerfahrer*innen,BMXer*innen oder einfach Sympathisanten einer in Heilbronn im Stich gelassenen Jugendkultur, dann bitte ich euch, diese Petition zu unterschreiben, um der Stadt Heilbronn zu zeigen, dass ein neuer Skatepark durchaus eine notwendige Investition darstellt.