Das GTSZ darf nicht geschlossen werden.

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Zur Schließung des GT Seniorenzentrums in Nagold möchte ich einfach als Bürgerin der Stadt Stellung nehmen.

Mir geht es um die Menschen, vor allem um die Menschen, welche bei der Entscheidung in ein Heim zu gehen, es bestimmt schon sehr schwer hatten und jetzt erneut verpflanzt werden.

Wir sprechen hier von einer Generation, welche schon vor dem Krieg geboren ist, deren Kindheit und Jugend von diesem Ereignis überschattet wurde, welche dann nach dem Krieg wesentlich zum Wohlstand dieser Stadt beigetragen hat und für welche die Stadt keine bessere Lösung bieten kann, als das einzige Seniorenheim in städtischer Trägerschaft wegen eines Abmangels von etwa 0,8-1,0% des Haushalts zu schließen.

Es waren die Steuerzahler der ersten Stunden der jungen Bundesrepublik!

Das Argument, dass der Stadt die Kompetenz fehlt, ein Seniorenheim zu betreiben, kann ich nicht gelten lassen. Was befähigt dann die Stadt die Zuständigkeit für KiTas und Schulen zu haben? So wie die Stadtverwaltung nicht aus Pflegekräften besteht, besteht sie auch nicht aus Lehrern und Erziehern.

Für mich ist Nagold eine Gemeinschaft der Bürger, für welche diese Gemeinschaft die Verantwortung für die Menschen von der Wiege bis zur Bahre zu tragen hat.

Eine letzte Frage: Wird die Qualität der Betreuung erhöht, wenn ein privater Träger ein Heim führt, welcher den Pflegekräften weniger bezahlt und auch noch Rendite erwirtschaften möchte?

Wer der Meinung ist, dass das GTSZ für die Stadt Nagold unverzichtbar ist, sollte mit seiner/ihrer Unterschrift für den Erhalt kämpfen.