Verstädterung in Eynattener Heide verhindern

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Der Antrag auf Verstädterungsgenehmigung betrifft Gemarkung III Hauset Flur A 31 h 9 zwischen Hauset und Eynatten, welche eine Fläche von rund 14 000 qm umfasst.

Lage des betroffenen Gebietes

Die geplante Bebauung von 28-52 Wohneinheiten auf 30 Losen widerspricht der aktuell vorherrschenden Struktur, der beobachtbaren Nachfrage nach Wohnraum und ist auch mit der resultierenden Dichte nicht konform mit belgischem Recht.

Das sehr konservativ geschätzte zusätzliche Verkehrsaufkommen durch das geplante Vorhaben übersteigt die Kapazität des Verkehrsknotens Heinrich-Bischoff-Straße/Aachener Straße beträchtlich. Zu den Hauptverkehrszeiten, ist auf Grund der Linksabbieger in die Heinrich-Bischoff-Strasse mit erheblichen Rückstaulängen auf der Aachener Straße zu rechnen. Mit der geplanten Verdichtung und dem damit verbundenen Verkehrsaufkommen, sind bedeutende Fahrt-/Reisezeitsteigerungen zwischen Aachen und Eupen verbunden. Hiermit sind also neben den Anrainern alle Bürgerinnen und Bürger betroffen, die die Aachener Straße nutzen.

Die geplante massiv dichte Bebauung mit Mehrfamilienhäusern und Geschäftsräumen führt zu einer entsprechenden Flächenversieglung. Der daraus resultierende Wasserabfluss mit durch die Einwohner- und Pkw-Zahl verbundenen Schadstoffeintrag in die Göhl macht das beantragte Vorhaben nicht genehmigungsfähig. 

Darüber hinaus stellt die geplante Verstädterung einen unverantwortlichen Eingriff in die Flora und Fauna des Gebietes dar, welcher nicht mit den bestehenden EU-Richtlinien (Natura 2000) konform ist. Neben Bussarden und Störchen sind hier prioritäre Arten (Fledermäuse) beheimatet.

Auf Grund der mangelnden Umweltverträglichkeit, könnte die Gemeinde Raeren bei Genehmigung in Gefahr laufen, Fördergelder im Rahmen des EU LEADER Programms zu verlieren (mangelnder Umweltschutz).

Ich lehne diesen Antrag auf Verstädterung und dem Bau einer zuführenden Stichstraße Gemarkung III Hauset Flur A 31 h 9 ab.



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