freitagsplastikfrei

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"Stell dir vor, es ist Freitag und keiner kauft Plastik ..."


Wir wissen es längst: "Unser Planet versinkt im Plastik: Es ist im Boden, im Wasser, in der Luft. Wir essen Plastik, tragen Plastik als Kleidung am Körper und schmieren uns Mikroplastik aus Kosmetik ins Gesicht. Neben der Klimakatastrophe und dem Artensterben ist die Bewältigung der Plastikkrise die dritte große Herausforderung für die Menschheit."("Plastikatlas" 2019)

Wir wollen eine Verbindung schaffen zwischen Menschen, die sich bereits gegen Ressourcenverschwendung und extremen Plastik-Konsum engagieren, und anderen, die damit irgendwie anfangen möchten. Mit einer Idee, die einfach, effektiv und sofort umsetzbar ist:

Wir werden freitags keine Plastik- und plastikverpackte Produkte mehr kaufen

#freitagsplastikfrei – #plasticfreefridays

Warum?

– Plastikfrei zu leben, ist für viele nicht vorstellbar, aber einen Tag in der Woche auf Plastikeinkäufe zu verzichten, ist machbar.
– Wir wollen die großartigen Initiativen, Appelle und Aufrufe, die es längst gibt, unterstützen und einen gemeinsamen Ausdruck finden: Den Plastikboykott.
– Wer freitags umweltbewusster und plastikfrei einkauft, schafft es auch leichter an allen anderen Tagen.
– Wir erzielen einen unmittelbaren und gleichzeitig langfristigen Effekt, der Händler, Hersteller und die Politik direkt erreicht.
– Freitag ist der Tag, der durch Fridays for Future mit der Klimakrise und dem notwendigen Wandel verbunden ist. 

– Jede/r kann mitmachen. Ab sofort. Jeden Freitag.

Unterschreibt die Petition. Teilt die Idee. Als Privatpersonen. Als Organisation, Verband o.ä.  Schreibt in die Kommentarfunktion: #freitagsplastikfrei. Wir sind dabei.  

Und: Habt Spaß dabei!

P.S.: Natürlich gibt es schon viele von Euch, die jeden Tag mehr oder weniger plastikfrei leben. Alle anderen freuen sich vielleicht über eine Starthilfe – und ein konkretes Ziel: den plastikfreien Freitag. Was meint Ihr? 
 

Fakten aus dem „Plastikatlas“ 2019 der Heinrich Böll Stiftung und des BUND:

– Zwischen den Jahren 1950 und 2015 wurden weltweit 8,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert. Das entspricht mehr als einer Tonne pro Mensch, der heute auf der Erde lebt. Den allergrößten Teil machen Einwegprodukte und Verpackungen aus. Nicht einmal zehn Prozent des jemals produzierten Kunststoffes sind recycelt worden. 

– Geht die Plastikproduktion ungebremst weiter, werden allein Kunststoffe bis 2050 rund 56 Gigatonnen CO2-Emissionen erzeugt haben. Damit ginge zwischen 10 und 13% des verbleibenden CO2-Budgets für das 1,5-Grad-Ziel auf das Konto von Kunststoffen. 

– Eine Handvoll multinationaler Konzerne kontrolliert den globalen Plastikmarkt. Der größte europäische Plastikkonzern Ineos investiert Milliarden, um mit billigem Fracking-Gas aus den USA die Plastikproduktion in Europa weiter anzuheizen.
 
– Die Deutschen wären gern Recycling­-Weltmeister. Das ist aber Wunschdenken. Von den 2017 ange­fallenen 5,2 Millionen Tonnen Kunststoffabfällen wurden gerade mal 810 000 Tonnen wiederverwertet. Das entspricht einer Quote von 15,6 Prozent.