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Kein Kahlschlag am Eugen-Keidel-Bad! #BĂ€umemĂŒssenbleiben

Diese Petition war mit 5.546 UnterstĂŒtzer*innen erfolgreich!


Forstleute und Waldbesitzer schlagen Alarm: Der Wald ist im Klimastress. Auf Schnee und WinterstĂŒrme folgten DĂŒrre und jede Menge BorkenkĂ€fer. Wir erleben ein dramatisches Baumsterben, so der Bund Deutscher Forstleute in einer Pressemitteilung. 

Dennoch sollen in Freiburg wieder BĂ€ume in großem Ausmaß gefĂ€llt werden: 190 BĂ€ume des ohnehin schon dĂŒrregeschĂ€digten Mooswaldes sollen weichen, um weitere 200 ParkplĂ€tze zu bauen!

Nicht nur Fridays4Future hat diese PlĂ€ne scharf kritisiert, in Richtung der Stadt und ihrer UmweltbĂŒrgermeisterin: "stellen wir uns die Frage, warum in einer Stadt, die laut eigener Aussage die „Dramatik der Lage“ erkannt hat, FĂ€llungen von 200 BĂ€umen fĂŒr mehr ParkplĂ€tze am Eugen-Keidel-Bad zustimmt." 

Diese PlĂ€ne stehen im krassen Widerspruch zu sĂ€mtlichen Anstrengungen, die jetzt zum Klimaschutz und fĂŒr eine erfolgreiche Realisierung der dringend benötigen Verkehrswende unternommen werden mĂŒssen. Daher fordern wir den Erhalt der BĂ€ume!

Bis die BÀume, die zum Ausgleich gepflanzt werden, die gefÀllten tatsÀchlich ersetzen können, d.h. genauso viel Sauerstoff produzieren und Kleintiere und Insekten beherbergen, vergehen Jahrzehnte. So viel Zeit wird uns die Klimakrise nicht lassen.

Auch Naturschutzbeauftragte Dagmar Reduth plĂ€diert fĂŒr den Erhalt "eines solch großen WaldstĂŒckes" (BZ vom 9.08.2019)  und schlĂ€gt vor: "warum plant man nicht eine direkte Busverbindung mit S-Bahnanschluss – oder baut zumindest ein Parkhaus?"

Die Antwort ist einfach: Ein Parkhaus mit kleinerer FlĂ€che, fĂŒr die deutlich weniger BĂ€ume gefĂ€llt werden mĂŒssen – das erscheint der Stadt schlichtweg zu teuer. Dabei kommt der Verlust der BĂ€ume und die dramatische VerĂ€nderung des Klimas uns alle langfristig sehr viel teurer zu stehen.  

Wir brauchen die Verkehrswende und den Schutz der BÀume jetzt! 

Statt mit noch mehr ParkplĂ€tzen die Autofahrt zum Eugen-Keidel-Bad attraktiver zu machen, mĂŒssen die PlĂ€ne revidiert werden. FĂŒr kranke Menschen ist der Besuch des Eugen-Keidel-Bades eine therapeutische Maßnahme, dafĂŒr sollte es Parkmöglichkeiten geben. FĂŒr alle anderen mĂŒssen die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln und die Radwege verbessert werden. 

Und falls das der Stadt zu teuer erscheint: Sie mĂŒssen in Ihre Kalkulationen mit einbeziehen, dass wir das Eugen-Keidel-Bad nicht mehr besuchen werden, wenn 190 BĂ€ume gefĂ€llt und die ParkplatzflĂ€chen verdoppelt werden. Wellness und Thermal-Baden in einem derart geschĂ€digten Mooswald ist fĂŒr uns keine Erholung.  

#BĂ€umemĂŒssenbleiben

 



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