Free water for all in Germany (at pools, bars, restaurants, music venues, public spaces..)

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Water should be available to everyone.

And yet, some businesses take a cynical consumerist route and ban the access to tap water, while we may not notice that our basic rights are being taken away bit by bit. Open air swimming pools for instance - Haubentaucher and Badeschiff in Berlin's districts of Friedrichshain-Treptow, are demanding that upon paying the entrance fee, visitors also give up on their water containers, same goes for music venues such as Kreuzberg's Lido. A practice particularly inhumane on summer days when heat can reach nearly 40C, making it impossible for visitors to avoid purchasing liquids (and additional plastic), for themselves and their little ones.

Friedrichshain-Kreuzberg and its neighbor districts are tied to a long history of social and political resistance, including the RAW region in which the Haubentaucher is situated. While the Badeschiff has been associated with communal initiatives such as the cleaning of the Spree in the region around the pool, clearly the image of ugly consumerism hasn't caught on yet with the owners.

The current German law calls for assisting those who are already unwell, but as of June 2019 there is yet no clear legislation (unlike several other EU countries) regarding the availability of tap water, and or plastic usage.

Limiting the availability of tap water by businesses who make their profit elsewhere (even if they are, or have a bar) should be discussed further. It is particularly damaging to weaker demographics - the children, the ill and the elderly.

Several initiatives are already working on

Join us! how?


- First let's make some noise on social media, avoid these businesses and make sure others know who they are.

- Then continue working on legal recognition of the basic human right to water, even in the comfort of the west. We must remember not everyone can afford these basics, and we certainly must not wave the right to water away.

 

 

 


Wasser sollte für alle zugänglich sein.

Trotzdem fahren viele Geschäfte auf einer zynischen Verbraucher-/Verschwenderschiene und verweigern uns den Zugang zu Leitungswasser. Viele von uns merken dabei nicht, dass wir dabei schleichend unserer Grundrechte entzogen werden.

Open-air Schwimmbäder zum Beispiel - Haubentaucher und Badeschiff in den Berliner Stadtteilen Friedichshain-Treptow - verlangen, dass die Besucher, nach Zahlung eines Eintrittsgeldes, Ihre mitgebrachten Wasserbehältnisse aufgeben. Dasselbe gilt auch für Konzerthallen und Clubs wie das Kreuzberger Lido.

Vor allem an Sommertagen, die die 40 Grad knacken ist dies absolut unmenschlich, die Besucher werden praktisch gezwungen abgefüllte Getränke und somit eigentlich unnötiges Plastik für sich und ihre Kinder zu kaufen.

Friedrichshain-Kreuzberg und die angrenzenden Stadtteile tragen eine lange Geschichte sozialen und politischen Umbruchs, unter Anderem die RAW-Region in welcher der Haubentaucher sitzt. Während das Badeschiff mit Initiativen wie der Reinigung der Spree im Umfeld des Bads assoziiert wird, hat sich das Bild des profitgierigen Widerspruchs bei den Besitzern noch nicht durchgesetzt.

Die aktuellen deutschen Gesetze rufen dazu auf denen zu helfen, die es weniger gut haben, dennoch gibt es ab Juni 2019 (im Gegensatz zu vielen anderen Ländern) keine deutliche Richtlinie in Hinsicht auf die Zugänglichkeit von Leitungswasser.

Den Zugang zu Leitungswasser zu limitieren sollte weiter diskutiert werden, selbst wenn die Geschäfte in Frage zum Beispiel Bars sind. Es ist besonders schädigend für die bereits Eingeschränkten in unserer Gesellschaft - die Kinder, Menschen mit gesundheitlichen Schwierigkeiten und die Senioren.

Mehrere Initiativen sind bereits gestartet worden.

Mach mit! Wie?


Erstens müssen wir uns über die sozialen Medien ausdrücken, diese Art Geschäfte meiden und Anderen Bescheid geben, welche das sind.
Danach muss weiter an der gesetzlichen Anerkennung des menschlichen Grundrechts zu Wasser gearbeitet werden, auch im Komfort des Westens. Wir müssen uns erinnern, dass nicht alle sich diese Güter leisten kann und wir unser Recht zu Wasser keineswegs einfach abtun können.