Erfolg

Rückkehr zur frühzeitigen Rente ohne Abzüge für Schwerbehinderte

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In letzter Zeit häufen sich die Meldungen von Menschen, die körperlich und psychisch so angeschlagen sind, deswegen  freiwillig Ihren Arbeitsplatz verlassen, ehe sie das reguläre Rentenalter erreicht haben.Sie  nehmen erhebliche finanzielle Einbußen in Kauf .

Aber in der heutigen, schnelllebigen Zeit ist es in manchen Branchen einfach nicht möglich bis zum festgelegten Rentenalter durchzuarbeiten ( z.B. Dachdecker mit Arthrose, Krankenpfleger mit Bandscheibenvorfällen, Erzieherinnen mit Stresssyndromen, Friseure mit chronischen Atemwegserkrankungen, starken Venenleiden der Beine) da könnte man ewig weitermachen. Den Leuten nützen alle Prozente der Welt nicht, wenn sie gezwungen werden bis zum bitteren Ende durchzuhalten. In vielen Firmen gibt man den Kranken trotz Behinderung (also besonderen Schutz) keine Möglichkeit sich umzuorientieren, nein, es wird sogar mit betriebsbedingten Kündigungen gedroht, wenn man plötzlich nicht mehr so funktioniert. Der Anstieg an Apoplex (Schlaganfällen) , Herzinfarkten, Stress- und Überlasungssyndrome mit der Folge einer Depression ist gewaltig. Nur alleine in meinem Umfeld/ traurig........Besonders im Gesundheitswesen, wo wir jahrelang aufopfernd für das Wohlergehen anderer sorgten, wo überwiegend Frauen ( Mütter-Doppelbelastung) arbeiten, drängt man viele in die Altersarmut. Denn für viele ist der rechtzeitige Ausstieg oft das Zünglein an der Waage, wenn es ums Überleben bzw, gesundes Weiterleben geht.

Es kann nicht angehen, dass eine Frau, die 38 Jahre gearbeitet hat, Kinder erzogen, Eltern gepflegt, eventuell noch geschieden wurde und alleinerziehend das Leben meistert, jetzt schon weiss, dass sie mit Ihrer Rente ca. 600-800€ auskommen muss. Das ist lenbensunwürdig. Vor allem straft man sie damit ab, dass sie die Kürzungen bis an ihr Lebensende hinnehmen muss. Das kann nicht sein. Wofür hat man eingezahlt. Bei Erreichen der Regelaltersrente sollten auch wieder 100% gezahlt werden. Man sollte in Firmen wieder mehr darauf achten, dass Arbeitsplätze für Behinderte geschaffen werden, frei gehalten werden für betriebseigene Behinderte ( nicht junge 1€ Jobbers anstatt einstellen lassen oder gar Praktikanten, die von der Bundesagentur für Arbeit bezahlt werden),  bzw. Untergruppen, Gesellschaften etc. gründen lassen, wo man hauptsächlich Frauen zum Mindesarbeitslohn einstellt , Somit  werden die Tarifverträge unterlaufen . So schafft man keine Anreize bei den Arbeitgebebern, sich Gedanken über ihre eigenen Mitarbeiter zu machen.



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